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Canon EOS 7D Mark II – APS-C-Flaggschiff mit 10 Bildern/Sek.

20 MP CMOS, Dual-Digic-6, 65 Kreuzsensoren, 2 Karten-Slots (SD+CF), 1080p60-Video, USB 3.0, GPS

Schon seit längerer Zeit warten Viele Fotografen auf das Nachfolgemodell der Canon EOS 7D. Canon hat sich mit diesem Modell jedoch einige Zeit gelassen und erst jetzt, mehr als fünf Jahre nach der Vorstellung der EOS 7D, die neue 7D Mark II angekündigt. Neben einem neuen Bildsensor, einer neuen Bildprozessoreinheit und einer noch höheren Serienbildrate, besitzt die Canon EOS 7D Mark II zudem auch ein neues Autofokusmodul und zwei Speicherkarten-Fächer für SD- und CF-Speicherkarten.

Der CMOS-Sensor in APS-C-Größe (22,4 x 15,0 mm):

Der CMOS-Sensor in APS-C-Größe (22,4 x 15,0 mm) der neuen 7D Mark II besitzt genauso wie der Sensor der EOS 70D einen Dual-Pixel-CMOS-AF, mit dem auch bei hochgeklapptem Spiegel - also im Liveviewbetrieb und im Videomodus - per Phasendetektion scharfgestellt werden kann. Bei der Sensorempfindlichkeit lassen sich zwischen ISO 100 und ISO 16.000 wählen, die Erweiterung erlaubt zudem bis zu ISO 51.200.

Im Serienbildmodus kann die Canon EOS 7D Mark II zwei Bilder pro Sekunde mehr als die EOS 7D festhalten, sie kommt also auf sage und schreibe zehn Bilder pro Sekunde. Dies ermöglichen unter anderem ein neuer Spiegel- und Verschlussmechanismus, der zudem auf 200.000 Auslösungen ausgelegt ist. Die kürzeste Verschlusszeit liegt weiterhin bei 1/8.000 Sekunde. Ein großer kamerainterner Pufferspeicher ermöglicht bis zu 31 RAW-Bilder in Folge mit maximaler Bildrate, im JPEG-Format soll sich bei einer schnellen Speicherkarte keine Grenze ergeben.

Der Sucher, Blitzschuh und das obere Kontrolldisplay der Canon 7D Mark II:

Scharfstellen lässt sich mit der EOS 7D Mark II über ein Autofokusmodul mit 65 Messfeldern, alle Messfelder sind dabei als Kreuzsensoren ausgeführt. Der mittlere Fokussensor ist zudem ein dualer Kreuzsensor und erlaubt die automatische Fokussierung bis zu einer Offenblende von F8. Zusätzlich kann mit diesem bereits ab -3EV scharfgestellt werden, wenn ein Objektiv mit einer Offenblende von F2,8 zum Einsatz kommt. Ein Messfeld kann bei der 7D Mark II um vier oder acht Punkte erweitert werden, um eine präzise Fokussierung zu ermöglichen. Ebenso lässt sich auch ein Zonen- und oder ein Spot-AF nutzen.

Zur Belichtungsmessung verwendet die Canon EOS 7D Mark II einen Belichtungsmesssensor mit 150.000 Pixel. Dieser verfügt über eine „Flackererkennung“, die für eine jederzeit optimale Belichtung sorgen soll.

Die Draufsicht der Canon EOS 7D Mark II:

Bei der Videoaufnahme sind durch den Digic-6-Bildprozessor nun auch bei 1.920 x 1.080 Pixel bis zu 60 Vollbilder pro Sekunde möglich, bei der EOS 7D konnte diese Bildrate nur bei 1.280 x 720 Pixel erreicht werden. Während sich 1.920 x 1.080 Pixel mit 30 Vollbildern pro Sekunde allerdings sowohl mit Interframe als auch Intraframe-Codierung speichern lassen, muss man sich bei 50 oder 60 Vollbildern pro Sekunde und Full-HD-Auflösung mit der Interframe-Codierung begnügen.

Durch den Dual-Pixel-CMOS-AF kann auch während der Videoaufnahme flott scharfgestellt werden. Im Gegensatz zur EOS 70D lässt sich der Fokus dabei in seiner "Eingriffsgeschwindigkeit" konfigurieren.

Blick von der Seite auf die Schnittstellenabdeckungen:

Der Ton lässt sich über das integrierte Stereomikrofon festhalten, zudem kann auch ein externes Mikrofon per Klinkeneingang angeschlossen werden. Für die Tonkontrolle steht außerdem ein Kopfhörerausgang zur Verfügung. Eine weitere neue Schnittstelle ist außerdem die Blitzsynchronbuchse. Die USB Schnittstelle ist zudem in aktueller Version 3.0 ausgeführt.

Die Schnittstellen der Canon EOS 7D Mark II:

Das Display ist wie bei der Canon EOS 7D fest verbaut und 3,0 Zoll groß. Die Auflösung liegt bei 1,04 Millionen Subpixel, auf einen Touchsceen muss man verzichten. Der optische Pentaprismasucher deckt 100 Prozent des Bildfeldes ab. Im Menü hat Canon sehr viele Elemente der 5D Mark III einfließen lassen, hier orientiert man sich also ganz klar an der Profiklasse. Dies signalisiert auch die Abdichtung gegen Staub und Spritzwasser, die sich auf dem höchsten Niveau bewegt. Neben den PSAM-Modi besitzt die Kamera auch drei Customprogramme. Das Magnesium-Gehäuse hat sich im Vergleich zur EOS 7D kaum verändert, nur der vor dem Blitzschuh positionierte GPS-Empfänger fällt auf den ersten Blick auf.

Die Rückseite unterscheidet sich nicht vom Vorgänger Canon EOS 7D:

Zum Speichern besitzt die DSLR einen SD- und eine CF-Kartenslot. Auf diese lassen sich die Aufnahmen beispielsweise doppelt als Backup ablegen. Ein WLAN- sowie ein NFC-Modul zur kabellosen Datenübertragung sowie Fernsteuerung der Kamera sind bei der Canon EOS 7D Mark II nicht mit an Bord. Hier muss man also auf das optional erhältliche Zubehör in Form des Wireless File Transmitters "WFT-E7" zurückgreifen.

Der Body der Canon EOS 7D Mark II wiegt 910g und ist ab November 2014 für 1.699 Euro (UVP) im Fachhandel erhältlich.

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Kommentare

Gelegenheit verpaßt! Hallo :-) Meiner ...

Gelegenheit verpaßt!

Hallo :-)
Meiner Ansicht nach hat Canon bei der neuen 7D eine echte Gelegenheit verpaßt. Da hat Canon bei seiner 60D- und 70D-Reihe die unglaublichen Vorteile eines flexiblen Klapp-Displays gezeigt und ebenfalls eindrucksvoll präsentiert, dass sie diese Technik beherrschen und dann bringen sie ein neues "Flaggschiff", dass auf diese Innovation verzichtet und stattdessen einen Rückschritt zum starr verbauten, nicht schützbaren Display macht - was für eine vertane Chance!

Grüsse, BikeFun

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