Ab Mai 2026 lässt sich das System mit der Canon EOS R1 und EOS R5 Mark II nutzen
Canon hat bekannt gegeben, dass ab Mai 2026 die ersten Kameras das Canon Authenticity Imaging System unterstützen werden. Dabei handelt es sich um eine Verifizierungs-Lösung auf Basis des C2PA-Standards (Coalition for Content Provenance and Authenticity). Bereits bei der Aufnahme bettet das Canon Authenticity Imaging System sogenannte Provenienz-Informationen in die Bilder ein und fügt eine digitale Signatur hinzu. Anhand dieser Daten, die unter anderem das Aufnahmegerät, das Datum und den Fotografen umfassen, kann die Historie einer Aufnahme entlang des gesamten Workflows nachvollzogen werden.
Bei der Bildbearbeitung mit C2PA‑konformen Softwarelösungen, als Beispiel wird hier Adobe Photoshop genannt, lassen sich zudem weitere Provenienz-Informationen anhängen. Diese informieren unter anderem über den Zuschnitt einer Aufnahme, das Verändern der Helligkeit oder des Farbtons. Wird ein Bild mit nicht C2PA‑konformer Software bearbeitet, stimmt das C2PA‑Manifest nicht mehr mit dem Bildzustand überein. Prüfen kann man die Provenienz-Informationen per Web-App. Hier lassen sich die Bearbeitungsschritte und alle weiteren Details nachvollziehen.
Zunächst werden nur zwei Kameras von Canon das Canon Authenticity Imaging System unterstützen. Dabei handelt es sich um die Canon EOS R1
und die Canon EOS R5 Mark II
. Ob die Liste später um weitere Modelle, die bereits erhältlich sind, ergänzt wird, ist nicht bekannt. Sicher ist dagegen, dass die C2PA‑Funktionalität kostenpflichtig aktiviert werden muss. Im Vorfeld der Markteinführung hat Canon mit der Nachrichtenagentur Reuters zusammengearbeitet, um die Aufnahme und Verifizierung zu testen. Bei diesen Tests ergab sich, dass die Provenienz-Daten zuverlässig erzeugt werden können.
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