DJI Lito X1 und DJI Lito 1 im Test (Teil 1)

Teil 1 von 3: Die technischen Daten der Einsteiger-Kameradrohnen im Überblick

DJI bietet mit den beiden Kameradrohnen der Lito-Serie zwei neue Einsteigermodelle an. Die DJI Lito 1 und Lito X1 richten sich an aufstrebende Content-Creator und wollen auch mit einem preislich attraktiven Gesamtpaket überzeugen. Wir nehmen die neuen Kameradrohnen der C0-Klasse in diesem Test unter die Lupe.

Lieferumfang:
Die Lito 1 und Lito X1 werden wie von DJI üblich in unterschiedlichen Paketen angeboten. Neben den klassischen Standard-Kits gibt es auch die Fly More Combos. Hier befinden sich unter anderem zusätzliche Akkus im Lieferumfang. Die DJI Lito testen wir im Standard-Paket mit der Fernbedienung DJI RC-N3, die DJI Lito X1 in der Fly More Combo mit der Fernbedienung DJI RC 2.

Der Lieferumfang der DJI Lito 1 im Standard-Kit:

Die zudem beiliegende DJI RC-N3 benötigt ein zusätzliches Smartphone:

Der Lieferumfang der DJI Lito X1 Fly More Combo:

Zudem erhält man eine Transport-Tasche ...

... und die DJI RC 2-Fernsteuerung:

Die technischen Daten:
Bei der DJI Lito 1 und DJI Lito X1 handelt es sich um zwei Kameradrohnen der neuen Lito-Serie. Deren Zielgruppe sind laut DJI Einsteiger. An der Technik hat DJI trotzdem nicht gespart und zahlreiche Features integriert.

Die Gehäuse beider Drohnen fallen mit Abmessungen von 14,4 x 9,4 x 6,2cm während des Transportes identisch aus. Sie sind damit einen Tick kleiner als beispielsweise die DJI Mini 5 Pro. Beim Flug bewegen sie sich mit 18,3 x 25,1 x 7,9cm ebenso auf einem Level und unterbieten die Mini 5 Pro um mehrere Zentimeter in der Länge und Breite.

Die Gehäuse beider Kameradrohnen sind gleich groß, aber trotzdem nicht völlig identisch:

Wie bei vielen anderen Multicoptern setzt DJI auf faltbare Arme und Propeller, die Lito 1 und Lito X1 lassen sich daher sehr einfach transportieren. Auf der Waage liegen sie mit 249g gleich auf, die wichtige 250g-Grenze wird somit unterschritten. Daher gehören beide Kameradrohnen zur C0-Klasse und können ohne spezielle Führerscheine geflogen werden. Zu beachten gilt es, dass die DJI Lito 1 für Temperaturen von 0 bis 40 Grad Celsius freigegeben ist und die Lito X1 für Temperaturen von -10 bis 40 Grad Celsius.

Die faltbaren Arme ermöglichen den platzsparenden Transport:

Der Größenvergleich: Transport (hier die DJI Lito X1) vs. Flug (hier die DJI Lito 1):

Bei den Motoren scheint DJI ebenso auf die identische Technik zu setzen. Die Datenblätter lassen jedenfalls keine anderen Schlüsse zu. Als Höchstgeschwindigkeit können im Sportmodus bis zu 18m/s erreicht werden, beim Steigen sind bis zu 7m/s pro Sekunde möglich und die maximale Windwiderstandsfähigkeit liegt bei 10,7ms. Als maximale Starthöhe nennt DJI zudem 4.500m.

Die Hindernis-Erkennung arbeitet bei beiden Drohnen omnidirektional, ein nach vorne blickendes LiDAR-System kommt jedoch nur bei der Lito X1 zum Einsatz. Die Lito 1 ist mit klassischen Vision-Sensoren und einem nach unten gerichteten Infrarot-Sensor ausgestattet. Diese Technik ist zudem natürlich auch bei der Lito X1 verbaut.

Bei der DJI Lito X1 ist ein nach vorne blickendes LiDAR-System vorhanden:

Besitzer der DJI Lito 1 müssen auf LiDAR verzichten:

Die ausreichende Stromversorgung stellen Lithium-Ionen-Akkus mit einer Kapazität von 2.788mAh (19,52 Wh) sicher, die Flugzeit beträgt laut DJI bis zu 36 Minuten. Das Aufladen erfolgt in den Drohnen per USB-C oder im Battery-Hub der Fly More Combos. Ersteres soll mit einem 65 Watt starken Ladegerät 73 Minuten dauern, mit dem Battery-Hub und einem ebenso leistungsfähigen Ladegerät wird die Ladezeit mit 87 Minuten angegeben.

Der Einschalter befindet sich bei beiden Kameradrohnen auf der Oberseite:

Der Akku wird an der Rückseite entnommen, darüber liegen der USB-C-Port und der microSD-Slot:

Als Speichermedium nutzen beide Modelle microSD-Karten (mindestens V30-Speedklasse empfohlen), bei der Lito X1 ist zudem ein integrierter Speicher mit 42GB vorhanden. Besitzer der Lito X1 müssen daher nicht in jedem Fall eine Speicherkarte dabeihaben. Die 42GB der Drohne reichen für mehrere tausend Fotos oder etwa 80 Minuten lange Videos.

Bei der Lito 1 ist eine Speicherkarte unbedingt notwendig, bei der Lito X1 optional:

Zur Bildübertragung nutzt DJI das bewährte Übertragungssystem O4, dessen maximale Reichweite liegt bei 15km (FCC). Beim CE-Standard sind bis zu 8km möglich. Als weitere Übertragungstechnologien sind jeweils WLAN (802.11 a/b/g/n/ac/ax) und Bluetooth (5.4) integriert.

Im zweiten Teil unseres Testberichts gehen wir unter anderem auf die Spezifikationen der Kameras ein.

Autor: dkamera.de Redaktion
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