Franzis Sketch 17.0 im dkamera.de Test

Bildbearbeitungsprogramm zum Erstellen von künstlerischen Effekten bei Fotos

Fotos werden heute in aller Regel in Farbe aufgenommen und sollen die Realität so gut wie möglich widerspiegeln. Dies ist jedoch nicht immer gewünscht, weshalb Fotos in Schwarz-Weiß oder mit anderen Effekten des Öfteren anzutreffen sind. Mittlerweile erlaubt fast jede Digitalkamera unter anderem die Aufnahme mit unterschiedlichen Filtereffekten. Viele Einstellungsmöglichkeiten gibt es hier jedoch nur selten. Wir haben uns mit Franzis Sketch 17.0 eine Software angesehen, die Fotos in künstlerische Zeichnungen und Gemälde verwandelt.

Allgemeine Informationen:
Franzis Sketch 17.0, das bei unserer Testversion genau dem Programm Akvis Sketch 17.0 entspricht, lässt sich auf Windows PCs (32-bit oder 64-bit) sowie Computern mit Mac OS X einsetzen. Wir haben die Software in der Home Deluxe-Version getestet. Diese kann nicht kommerziell genutzt werden, erlaubt aber den Einsatz in der Standalone sowie der Plugin-Version.

Zudem sind alle Funktionen vorhanden. Diese fehlen bei der Home (Plugin) und der Home (Standalone) Version teilweise. Mit der ebenso erhältlichen Business-Version kann Franzis Sketch 17.0 zudem auch kommerziell eingesetzt werden. Wer die Software testen möchte, kann dies kostenlos mit der Demoversion für einen Zeitraum von zehn Tagen. Die Plugins funktionieren mit Adobe Photoshop und Adobe Photoshop Elements.

Sketch 17 kann auf Windows PCs sowie Mac OS X Systemen verwendet werden:

Die Software:
Mit Franzis Sketch 17.0 lassen sich Fotos in Zeichnungen oder künstlerische Bilder umwandeln. Dazu verfügt die Software über verschiedene Presets, die Malstile simulieren sollen. Hier werden ein klassischer Stil, ein künstlerischer Stil, eine Schwarz-Weiß-Zeichnung, eine Farbzeichnung und die Kreuzschraffur angeboten. Diverse Presets, die unter anderem die Namen „Water Color“, „Rough Sketch“ und „Soft Lines“ tragen, erlauben dabei das schnelle Umwandeln eines Bildes ohne weiteres Wissen. Wer tiefer einsteigen möchte, findet neben den Presets aber auch sehr viele weitere Optionen. Mit diesen können die Vorgaben, die durch ein Presets voreingestellt werden, an die eigenen Wünsche angepasst werden. Damit die neuen Einstellungen auch zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stehen, lassen sie sich als neues Presets mit einem eigenen Namen abspeichern.

Die Haupt-Werkzeugleiste befindet sich bei Sketch 17.0 an der rechten Seite:

Die meisten Einstellungen befinden sich bei Franzis Sketch 17.0 in der rechten Werkzeugleiste. Hier befindet sich ganz oben der sogenannte Navigator. Dieser erlaubt die Wahl des Bildausschnittes. Darunter kann man sich für den Bearbeitungsstil entscheiden: Entweder klassisch oder künstlerisch. Ist diese Wahl getroffen, sollte man sich zunächst für ein Preset entscheiden. Diese Auswahl befindet sich am Ende der Werkzeugleiste. Da alle weiteren Optionen dazwischen liegen, hätte die Auswahl des Presets unserer Meinung nach unterhalb der Wahl des Stils mehr Sinn ergeben. Wirklich kritisch sehen wir diese Positionierung jedoch auch nicht. Generell findet man sich bei der Arbeitsoberfläche von Franzis Sketch 17.0 schnell zurecht.

Mit den vorkonfigurierten Presets lassen sich viele unterschiedliche Effekte simulieren:

Hat man sich für eines der Presets entschieden, sind – wie bereits erwähnt – weitere Einstellungen möglich. Zum einen kann die Art der Gestaltung über vier Regler fein bestimmt werden. Hier lässt sich zwischen „Wasserfarbe“, „Kohle“, „Kolorieren“ sowie „Verschmieren“ wählen. Über die Hintergrund-Optionen besteht unter anderem die Möglichkeit, das Originalbild mit einfließen zu lassen, und mit dem Text-Werkzeug lässt sich ein Text oder ein Logo/Wasserzeichen einblenden. Die Optionen halten sich dabei aber in Grenzen. Um ein Foto in ein noch realistischeres „Gemälde“ verwandeln zu können, lässt sich zudem die Oberfläche einer Leinwand simulieren.

Unter anderem kann die Stärke der Linien mit speziellen Parametern angepasst werden:

Weitere Einstellungen kann man über die Linien-Option vornehmen, wobei sich darüber unter anderem auf die Strichbreite und die Gestaltung der Mitteltöne Einfluss nehmen lässt. Mit der Konturen-Funktion kann man Konturen besonders betonen, und mit der „Richtung“ lässt sich der Einflussbereich der Schraffur festlegen.

Das Schraffurtool selbst befindet sich allerdings nicht in der Werkzeugleiste auf der rechten Seite, sondern auf der linken Seite. Hier kann man per Bleistift in ein Bild hineinzeichnen, mit einem Radiergummi Bildteile löschen und die erwähnte Schraffur-Richtung vorgeben. Darüber hinaus lässt sich ein Bild mit dem hier liegenden Werkzeug zuschneiden, und man kann dieses bewegen sowie hineinzoomen.

Neben einem Logo können die Bilder auch mit einem Text versehen werden:

Die Leiste über dem Bild öffnet unter anderem die Produktseite, hierüber werden vor allem aber auch Bilder geladen sowie gespeichert. Ebenso lassen sich Presets importieren sowie exportieren. Gut: Wer mehrere Aufnahmen mit dem gleichen Effekt versehen möchte, kann eine Stapelverarbeitung verwenden.

Die Möglichkeit, ein Bild zuzuschneiden, besteht rudimentär:

Unter dem eigentlichen Bild stehen verschiedene Zwischenstufen des angewendeten Effekts zur Verfügung. Auch darüber ist es daher möglich, die Ausprägung des Effekts an seine eigenen Wünsche anzupassen.

Wer sich eine möglichst einfache Bearbeitung wünscht, kann neben der erweiterten Optionsansicht nur die Express-Optionsansicht verwenden. Hier werden etwas weniger Parameter angeboten. Da dadurch aber einige Optionen wegfallen, würden wir zur erweiterten Optionsansicht raten.

Ausgeben lassen sich Bilder als JPEG-, PNG-, TIFF- sowie Bitmap-Datei, beim Import werden zudem auch RAW-Aufnahmen akzeptiert. Hier lassen sich die Bilder aller Kameras öffnen, teilweise funktioniert die RAW-Umwandlung allerdings nicht fehlerfrei. Der Einsatz von JPEG-Aufnahmen ist daher die beste Lösung.

Mit Sketch 17.0 lassen sich ansprechende Zeichnungen oder Gemälde erzeugen:

Unser Fazit:
Franzis Sketch 17.0 ist ein einfach zu bedienendes Bildbearbeitungsprogramm, das viele Einstellungsmöglichkeiten bei der Umwandlung von Fotos in beispielsweise Gemälde oder Zeichnungen zu bieten hat. Ähnliche Effekte lassen sich mit anderen Bildbearbeitungslösungen zwar zum Teil auch realisieren, dies gestaltet sich in der Regel aber schwieriger. Zudem ist das Angebot an vorgefertigten Filter-Effekten bei Franzis Sketch 17.0 deutlich größer. Die Arbeitsoberfläche ist übersichtlich gestaltet, die Platzierung der einzelnen Werkzeuge ist zum Teil aber nicht immer ganz logisch. Trotzdem findet man sich schnell zurecht.

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