Der IR-Sperrfilter der DSLM lässt Hα-Strahlen fast zu 100 Prozent passieren
OM Digital Solutions bietet mit der OM-3 Astro eine weitere für Astroaufnahmen optimierte spiegellose Systemkamera an. Diese basiert auf der OM-3, die fast vor genau einem Jahr der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Von den Serienmodellen hebt sich die OM System OM-3 Astro durch einen modifizierten IR-Filter ab. Dieser lässt fast 100 Prozent der Hα-Strahlen, die eine Wellenlänge von 656,28nm besitzen, am Sensor ankommen. Dadurch sind mit der DSLM wesentlich bessere Astro-Aufnahmen als mit klassischen Digitalkameras möglich.
Darüber hinaus verfügt die OM Digital Solutions OM-3 Astro über spezielle Astrofotografie-Farbprofile und benutzerdefinierte Modi für das einfache Fotografieren des Nachthimmels. Mit an Bord sind zudem der für Astroaufnahmen entwickelte Starry Sky AF sowie die Live Composite- und Night View-Funktionen.
Mit der OM System OM-3 (Testbericht)
teilt sich die spiegellose Systemkamera den 20 Megapixel auflösenden Stacked-CMOS-Sensor in MFT-Größe (17,3 x 13,0mm). Wer Bilder mit noch mehr Pixeln benötigt, kann zur High-Resolution-Shot-Aufnahme greifen. Diese sorgt nicht nur für eine bessere Detailwiedergabe, sondern verringert durch das Kombinieren mehrerer Einzelbilder auch das Bildrauschen. Für Aufnahmen bei Nacht kommt den Nutzern auch die robuste Bauweise der Kamera (IP52-Zertifizierung) und die Frostsicherheit bis minus 10 Grad Celsius entgegen.
Im Fachhandel soll die OM System OM-3 Astro ab Ende Februar 2026 für einen Preis von 2.199 Euro erworben werden können. Der Preis bewegt sich damit 200 Euro über dem Serienmodell (UVP). Als Zubehör kann von OM Digital Solutions unter anderem der Lichtverschmutzungsfilter BMF-LPC01 sowie der Softfilter BMF-SE01 erworben werden. Die Montage beider Filter erfolgt direkt vor dem Sensor, das Filtergewinde des Objektivs spielt daher keine Rolle. Kompatibel sind die Filter zu allen M.Zuiko-Objektiven, bei anderen Modellen könnte das Objektiv-Bajonett den Filter berühren.
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