IFA 2013-Report: Canon und Nikon

Eindrücke vom Canon-Zelt und Nikon-Stand, Hands-On der PowerShot G16 und PowerShot S120

Die IFA in Berlin hat gestern ihre Pforten geöffnet und auch einige Hersteller von Digitalkameras und Objektiven sind mit eigenen Ständen vertreten. Wir waren für Sie vor Ort und zeigen Ihnen die interessantesten Foto-Produkte der diesjährigen Internationalen Funkausstellung. In diesem Artikel gehen wir auf Canon und Nikon ein.

Canons Stand auf der IFA ist nicht in einer Halle zu finden, sondern im sogenannten Sommergarten, der sich etwa in der Mitte des IFA-Geländes befindet. Hier zeigt Canon neben seinem Druckerportfolio natürlich hauptsächlich Digitalkameras und Objektive. Von der Canon EOS-1DX bis zur EOS 700D (zum dkamera.de-Testbericht), vom Fisheye bis zur 800mm-Telefestbrennweite, für jeden ist etwas dabei. Unter anderem können hier auch die erst vor Kurzem vorgestellten neuen Kompaktkameramodelle einem Test unterzogen werden. Dies sind neben der Canon PowerShot G16​ und der PowerShot S120​, die PowerShot SX510 HS​ und PowerShot SX170 IS​. Bei ersteren Modellen hat sich optisch bis auf den Schriftzug und ein paar anders angeordneten Tasten nicht viel verändert. Technisch gibt es jedoch ein paar Neuheiten.

Dazu zählt vor allem die Serienbildaufnahme, die nun mehr als neun Bilder pro Sekunde für sehr viele Aufnahmen in Folge (Canon spricht von über 500) in voller Bildauflösung erreicht – eine schnelle Speicherkarte vorausgesetzt.

Die Canon Power-shot SX510 HS:

Ebenso neu ist die Möglichkeit, Videos in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit 60 Vollbildern pro Sekunde aufzeichnen. Möglich macht dies – wie schon bei der Canon PowerShot SX280HS (zum dkamera.de-Testbericht) – der Digic-6-Bildprozessor. Mit 60 Vollbildern pro Sekunde werden auch Schwenks oder schneller bewegte Motive ohne störendes Ruckeln flüssig dargestellt. Leider – und dies hatten wir auch schon bei der PowerShot SX280 HS kritisiert, lassen sich 60 Vollbilder pro Sekunde bei Full-HD-Auflösung nur im über das Programmwählrad einstellbaren Videomodus aufzeichnen. Wer die Videoaufnahme über den dedizierten Video-Button startet, nimmt mit „herkömmlichen“ 30 Vollbildern pro Sekunde auf. Neu ist bei der Canon PowerShot G16​ noch das WLAN-Modul, die PowerShot-S1X0-Serie besitzt dieses schon länger

Die Canon Power-Shot G16:

Sowohl die Canon PowerShot G16​ als auch die PowerShot S120 sind hochwertig verarbeitet, die Tasten und Wahlräder sind groß genug, besitzen gute Druckpunkte und lassen sich komfortabel bedienen. Die Canon PowerShot S120​ besitzt mit dem Objektivring zudem eine weitere Möglichkeit, Einstellungen direkt zu verändern. Die Canon PowerShot G16 liegt dank einem größerem sowie gummierten Handgriff gut und sicher in der Hand. Die PowerShot S120 besitzt keinen Handgriff, ist allerdings auch deutlich leichter und somit nicht wirklich darauf angewiesen.

Bei der Größe und Auflösung des Bildsensors hat sich Canon an den Vorgängern orientiert, denn die Sensoren fallen wieder 1/1,7 Zoll groß und 12 Megapixel auflösend aus. Die Bildqualität wird somit gleich oder zumindest ähnlich ausfallen. Ob der Digic-6-Bildprozessor bei den JPEG-Bildern für eine bessere Bildqualität sorgt, werden wir feststellen können, sobald wir die Digitalkameras im Testlabor haben.

Die Canon Power-shot S120:

Lichtstärketechnisch gibt es eine kleinere Verbesserung bei der Canon PowerShot S120​ zu vermelden. Im Weitwinkel steht jetzt eine Anfangsöffnung von F1,8 statt F2 zur Verfügung, am Teleende von F5,7 statt F5,9. In der Praxis hat diese leichte Verbesserung natürlich keinen wirklich deutlichen Vorteil zur Folge.

Ebenfalls interessant im Canon-Zelt: Im Rahmenprogramm vermitteln verschiedene „Canon-Botschafter“ Foto-Wissen oder präsentieren ihre Werke.

Deutlich weniger spektakulär geht es beim Nikon Stand in Halle 2.2 zu. Hier sind zwar die aktuellen Kameramodelle ausgestellt, die beiden kurz vor der IFA vorgestellten Kompaktkameras Nikon Coolpix P7800 und Coolpix S02 sind aber leider nicht zu bestaunen. Somit muss man sich mit deren Vorgängermodellen Nikon Coolpix P7700 (zum dkamera.de-Testbericht) und Nikon Coolpix S01 (zum dkamera.de-Testbericht) begnügen.

Links zum Artikel:

   
*Diese Links führen zu Amazon- oder anderen Online- Angeboten, keine Verfügbarkeitsgarantie, keine Garantie auf günstigsten Preis, Preise können variieren, Preise inkl. MwSt. / evtl. zzgl. Versandkosten, alle Angaben ohne Gewähr.

Kommentare

  • Keine HTML-Tags erlaubt
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • URLs und Email-Adressen werden automatisch in Links umgewandelt.
  • Kommentare werden erst nach Moderation freigeschaltet, wenn die Regeln befolgt wurden. Dies kann etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
  • Felder mit rotem Stern müssen korrekt ausgefüllt werden.
  • Bitte füllen Sie das CAPTCHA aus, dieses dient als Spam-Schutz. Lösen Sie einfach die im Bild angegebene mathematische Gleichung.
  • Mit dem Absenden dieses Formulars erklären Sie sich ausdrücklich damit einverstanden, dass die von Ihnen erhobenen und eingesendeten Daten für die Bearbeitung Ihrer Anfrage elektronisch erhoben und gespeichert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit mit einer Nachricht an uns widerrufen werden. Weitere Informationen entnehmen Sie unserer Datenschutzerklärung.
captcha

Bitte lösen Sie die nebenstehende Rechenaufgabe.