Kameras & Objektive: Das sind die Pläne von OM Digital Solutions

Wichtige Fragen zu zukünftigen Modellen sowie dem Support älterer Hardware beantwortet

Zu Jahresbeginn ging das Imaging- und Audio-Geschäft von Olympus auf die OM Digital Solutions Corporation über. Durch eine neue Organisationsstruktur sollen die Workflows laut der neuen Unternehmensführung optimiert und die Produktpalette (unter anderem der Marken OM-D, PEN und Zuiko) entsprechend den Wünschen und Anforderungen der Anwender weiterentwickelt werden. Neben diesem allgemeinen Statement hatte sich das neue Unternehmen zur Zukunft allerdings noch nicht detailliert geäußert. Nun sind erste weitere Details zu erfahren gewesen.

Diese gab Olympus beim Olympus-Link-Event, das online abgehalten wurde, bekannt. Hier gingen Olaf Kreuter und Nils Häußler von OM Digital Solutions auf die wichtigsten Fragen der Community ein. Auskunft gaben sie unter anderem zur zukünftigen Modellpalette. Diese soll weiterhin Modelle der Reihen OM-D, PEN und Tough umfassen. Dies würde bedeuten, dass neben Systemkameras mit wechselbaren Objektiven auch Kompaktkameras mit fest verbauten Objektiven im Portfolio verbleiben. Um welche Modelle es sich dabei genau handeln wird, wurde allerdings nicht genannt. Pro Jahr sollen mindestens eine neue Kamera und zwei neue Objektive erscheinen, in den nächsten zwölf Monaten soll dabei ein Modell mit "Wow-Effekt" vorgestellt werden. In greifbarer Nähe befindet sich das bereits per Roadmap angekündigte M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4 PRO, noch nicht ganz so weit ist das ebenfalls auf der Roadmap zu findende Tele-Makro.

Objektive mit langen Brennweiten wie das M.Zuiko Digital ED 150-400mm stehen zukünftig im Fokus:

Grundsätzlich zielt die OM Digital Solutions Corporation darauf ab, in der Nische erfolgreich sein. Daher will man sich auf hochwertige Kameras für die Outdoor-, Natur- und Wildlife-Fotografie konzentrieren. Hier stehen unter anderem die Entwicklung von Objektiven mit langen Brennweiten und vergleichsweise kompakten Abmessungen im Vordergrund. Eine Frage wurde zudem zur Ersatzteilversorgung und der Reparatur von älteren Kameras und Objektiven beantwortet. Diese soll nach Möglichkeit für mindestens zehn Jahre nach der Einstellung des Modells bestehen bleiben. Wer Four Thirds-Objektive nutzt, kann sich ebenfalls freuen. Die Unterstützung dieser Modelle soll nach aktueller Planung auch bei zukünftigen Kameramodellen fortgesetzt werden. Ebenfalls interessant: Der Name Olympus wird auf den Produkten noch eine Weile erhalten bleiben, endlos wird dies allerdings nicht der Fall sein.

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Autor: dkamera.de Redaktion
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