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LG V40 ThinQ: Smartphone- und Kameratest (Teil 1)

Teil 1 von 3: Die technischen Daten, die Verarbeitung und die Bedienung des Smartphones

LG bietet mit den Modellen der G-Serie sowie den Geräten der V-Serie Smartphones der Oberklasse an. Das LG V40 ThinQ wurde bereits im Oktober 2018 vorgestellt, in Deutschland ist es aber erst seit Ende Januar 2019 erhältlich. Wir haben uns das Smartphone mit drei Kameras auf der Rückseite und zwei Kameras auf der Vorderseite in folgendem Testbericht genauer angesehen.

Der Lieferumfang:
Der Lieferumfang fällt mit einem USB-C-Kabel, einem Kopfhörer (3,5mm Klinke) und einem Netzteil (Fast Charging-fähig) typisch aus.

Das mitgelieferte Zubehör:

Die technischen Daten:
Als das LG V40 ThinQ im Herbst 2018 angekündigt wurde, war es mit der zur damaligen Zeit bestmöglichen Hardware ausgestattet. Im Frühjahr 2019 sieht dies zum Teil etwas anders aus, wobei die technischen Daten immer noch der Oberklasse entsprechen. Als Prozessor kommt ein Qualcomm Snapdragon 845 zum Einsatz, dieser besitzt vier Kryo 385-Kerne mit 2,80 GHz und vier Kryo 385-Kerne mit 1,8GHz. Die Adreno 630-GPU taktet mit 710MHz, 6GB Arbeitsspeicher stehen zur Verfügung.

Der ROM-Speicher des LG V40 ThinQ ist 128GB groß und lässt sich mittels microSD-Karten erweitern. Dann muss allerdings auf die zweite SIM-Karte für den Dual-SIM-Betrieb verzichtet werden. Als Display kommt ein P-OLED-Panel (6,4 Zoll) mit 19,5:9-Seitenverhältnis und HDR10-Unterstützung zum Einsatz. Dieses löst mit 1.440 x 3.120 Pixel sehr hoch auf und erreicht eine Pixeldichte von 537ppi.

Kameras besitzt das LG V40 ThinQ insgesamt fünf. Drei davon liegen auf der Rückseite. Bei der Hauptkamera setzt LG auf einen 1/2,55-Zoll großen Sensor mit 12,2 Megapixel, das 27mm-Objektiv (KB-Brennweite) mit einer Lichtstärke von F1,5 ist mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet. Als zweites Objektiv steht ein Ultraweitwinkelmodell mit 16mm KB-Brennweite und einer Lichtstärke von F1,9 zur Verfügung. Der Sensor löst 16 Megapixel auf und gehört zur 1/3,06-Zoll-Klasse. Das dritte Objektiv gehört zur Telekamera, die Brennweite entspricht umgerechnet 52mm. Die Lichtstärke der Optik beträgt F2,4, Fotos werden mit 12 Megapixel aufgenommen. Videos kann das LG V40 ThinQ in 4K (3.840 x 2.160 Pixel) mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde aufnehmen, in Full-HD per Zeitlupenmodus mit bis zu 240 Vollbildern pro Sekunde. Bei den Frontkameras handelt es sich um ein Modell mit 8 Megapixel und normaler Brennweite (26mm KB) sowie um ein Modell mit größerem Bildwinkel (21mm KB).

Die Tonausgabe erfolgt beim LG V40 ThinQ mit einem Lautsprecher, per 3,5mm-Klinkenport lässt sich ein Kopfhörer anschließen. Der Quad-DAC des Smartphones soll für einen besonders guten Klang sorgen. Die Kommunikationstechnologien entsprechen mit WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 5.0 und LTE (bis zu 1.200Mbit/s) einem sehr guten Standard. Der Akku bewegt sich mit 3.300mAh nicht ganz auf der Höhe der 2019 vorgestellten Konkurrenzmodelle, drahtlos laden kann man das 76 x 159 x 7,7mm große und 169g schwere LG V40 ThinQ allerdings schon.

Beim USB-Port setzt LG zwar auf USB-C, dieser arbeitet aber nur mit dem USB 2.0-Übertragungsstandard. Das Gehäuse ist dank IP68-Spezifikation staub- und wasserdicht, gemäß MIL-STD-810G soll es Stöße überstehen können. Als Betriebssystem wurde lediglich Android 8.1 (Oreo) vorinstalliert, auf Android 9 muss man somit noch warten.

Das 6,4 Zoll große Display löst 1.440 x 3.120 Pixel auf:

Das P-OLED-Panel mit eingeschalteter Always-On-Funktion:

Die Notch beherbergt unter anderem die beiden Frontkameras:

Handling, Verarbeitung und Bedienung:
LG setzt beim V40 ThinQ – wie mittlerweile fast alle Hersteller teurer Geräte – auf eine Rück- und Vorderseite aus Glas sowie einen Metallrahmen. Das verleiht dem Gerät eine sehr hochwertige und stabile (Gorilla Glass 5) Oberfläche, die zugleich aber auch glatt ausfällt. Der Einsatz einer Hülle erscheint uns sehr sinnvoll. Das P-OLED-Display mit Notch löst sehr hoch auf (1.440 x 3.120 Pixel) und überzeugt mit guten Blickwinkeln und einer sehr hohen Helligkeit.

Das Entsperren ist unter anderem mit dem Fingerabdrucksensor auf der Rückseite möglich:

Der Fingerabdrucksensor ist beim Smartphone auf der Rückseite zu finden, dort lässt er sich mit dem Zeigefinger sehr gut erreichen. In der Praxis macht der Sensor ein sehr schnelles Entsperren möglich, Sensoren im Display ist er deutlich überlegen. Die Powertaste hat LG beim V40 ThinQ an der rechten Seite platziert, die Lautstärketasten und die Taste für den Google Assistant an der linken.

An der linken Seite liegen die beiden Lautstärketasten und die Taste für den Google Assistant:

Auf der Unterseite des Smartphones befindet sich nicht nur der Boombox-Lautsprecher, hier liegen auch der USB-Port und der 3,5mm-Klinkenanschluss. Letzterer ist nur noch bei den wenigsten Geräten zu finden. Gleiches gilt für den microSD-Steckplatz, den man zusammen mit dem Slot für eine Nano-SIM-Karte an der rechten Seite erreicht.

Alternativ zu einer microSD-Karte lässt sich eine zweite Nano-SIM-Karte nutzen. Beides gleichzeitig wäre zwar schöner, dank 128GB Speicher sollten viele Nutzer allerdings auf eine microSD-Karte verzichten können.

Die Unterseite mit dem 3,5mm Klinkenanschluss, dem USB-C-Port und dem Lautsprecher:

Der Lautsprecher des V40 ThinQ kann Notfalls einen ganzen Raum beschallen, bis fast zur maximalen Lautstärke sind dabei keine Verzerrungen wahrzunehmen. Die beste Qualität wird erzielt, wenn das Gerät auf einer festen Ablagefläche – wie zum Beispiel einem Tisch – liegt. Beim Einsatz in der Hand fällt die Wiedergabe etwas ab. Durch die starken Vibrationen bei voller Lautstärke will man das Gerät aber eigentlich ohnehin nicht länger in der Hand halten. Zumindest geht uns das so.

Im zweiten Teil unseres Tests des LG V40 ThinQ schauen wir uns die Kameras detalliert an.

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