Multicopter mit Dual-Kamera: DJI Mavic Air 3

Zur Kamera-Ausrüstung gehören ein MFT-Sensor und ein Teleobjektiv

DJI hat mit dem Mavic Air 3 einen neuen Multicopter angekündigt. Dieser setzt für ein kompaktes Modell neue Maßstäbe bei Foto- und Videoaufnahmen. Dafür sorgt eine duale Kamera mit einem Weitwinkel- und einem Teleobjektiv. Die Weitwinkelkamera des DJI Mavic Air 3 nutzt zur Aufnahme einen Sensor in Micro Four Thirds-Größe mit einer Auflösung von 20 Megapixel. Dieser befindet sich hinter einem nur 12,5g leichten 24mm Weitwinkelobjektiv (KB-Brennweite) mit einer Blende von F2,8.

Abblenden kann man auf bis zu F11, dadurch sollen die unterschiedlichen Anforderungen bei Luftaufnahmen erfüllt werden. Bilder speichert die Hauptkamera mit Autofokus nicht nur im JPEG-, sondern auch im RAW-Format (12-Bit). Bei Videos sind ebenfalls keine Kompromisse notwendig, neben 5,1K-Aufnahmen (bis zu 50 Vollbilder pro Sekunde) lassen sich auch 4K-Videos mit bis zu 120 Vollbildern pro Sekunde aufnehmen. Ein großer Dynamikumfang soll dabei für detaillierte Licht- und Schattenbereiche sorgen. Für die optimale Farbwiedergabe kommt HNCS (Hasselblad Natural Colour Solution) zum Einsatz, mit dem 10-Bit D-Log Farbprofil wird laut DJI eine besonders natürliche Farbabstufung erreicht.

Mit der dualen Kamera lässt sich ein 28-facher Hybrid-Zoom realisieren:

Bei der zweiten Kamera des DJI Mavic Air 3 handelt es sich um ein Teleobjektiv mit umgerechnet 162mm-Brennweite. Die Lichtstärke der Optik liegt bei F4,4, der 12-Megapixel-Sensor gehört zur 1/2-Zoll-Klasse. Dank beider Objektive hat der Multicopter einen 28-fachen Hybrid-Zoom zu bieten, das soll für neue kreative Möglichkeiten sorgen. Videos speichert die Telekamera in Full-HD und 4K mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde. Damit die Aufnahmen beider Kameras nicht verwackeln, kommt ein 3-Achsen-Gimbal zum Einsatz. Zu den neuen und intelligenten Aufnahmemodi gehören die Master- und die Panorama-Funktion. Diese sollen das Erstellen von hochqualitativen Aufnahmen so einfach wie noch nie machen.

Auch die Sicherheits- und Positionierungssystems wurden verbessert:

Neben der neuen Foto- und Videotechnik hat die DJI Mavic Air 3 natürlich noch jede Menge weitere Features zu bieten. Dazu gehören unter anderem eine verbesserte Hinderniserkennung und ein verbessertes Navigationssystem. Das Advanced Pilot Assistance System der fünften Generation nutzt die Daten von sechs Fischaugen-Sichtsensoren und zwei Weitwinkelsensoren, dadurch soll der Copter auch bei komplizierten Umgebungen sicher geflogen werden können. Das omnidirektionale Hinderniserkennungssystem soll zudem eine intuitivere Motivverfolgung ermöglichen. Dank eines leistungsstarken Positionierungsalgorithmus, der die Schwebepräzision mit Hilfe von GPS-, GLONASS- und BeiDou-Satelliten berechnet, wird das Abdriften vom Kurs minimiert und ein stabilerer Flug garantiert. Verbesserte Sicherheitssysteme, die vor dem Flug in sensible Gebiete warnen und eine optimierte Rückkehrfunktion, sind ebenfalls mit an Bord.

Der DJI Mavic Air 3 misst 22,1 x 9,6 x 9,1cm und wiegt knapp 900g:

Verbesserungen gibt es des Weiteren von der Akkulaufzeit zu berichten. Motoren und Propeller mit verbesserter Energieeffizienz, ein leistungsfähigerer Akku (5.000mAh) und ein aerodynamisch optimiertes Gehäuse machen mit dem DJI Mavic Air 3 Flugzeiten von bis zu 46 Minuten möglich.

Der gefaltet 22,1 x 9,6 x 9,1cm messende Multicopter 3 kann in einer normalen (895g) und einer Cine-Version (899g) erworben werden. Letztere kostet in der Premium Combo 4.799 Euro und bringt im Vergleich zur normalen Version eine integrierte 1 TB SDD und den Apple ProRes 422 HQ Codec mit. Darauf muss man bei der DJI Mavic Air 3 verzichten. Der Preis fällt mit 2.099 Euro bzw. 2.799 Euro (Fly More Combo) jedoch auch deutlich geringer aus.

Autor: dkamera.de Redaktion
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