Die Festbrennweite wurde für Vollformatkameras konstruiert und ist mit dem E-Bajonett erhältlich
Viltrox hat mit dem AF 135mm F1,8 LAB ein Objektiv angekündigt, das die höchsten Ansprüche erfüllen soll. Konstruiert wurde es für Vollformatkameras, es kann aber natürlich auch an Modellen mit kleineren Bildwandlern genutzt werden. Beim Einsatz an einer APS-C-Kamera entspricht der Bildwinkel einer Vollformatoptik mit 203mm. Die hohe Lichtstärke macht die Festbrennweite optimal für Porträts oder Aufnahmen bei wenig Licht, die Schärfentiefe fällt zudem sehr gering aus.
Damit die Unschärfebereiche auch bei kleineren Öffnungen als F1,8 optimal aussehen, hat sich Viltrox für eine Blende mit elf Lamellen entschieden. Als kleinster Blendenwert stehen F16 zur Wahl, beim Blendenring kann man sich für das freie Drehen oder für Klickstufen entscheiden.
Damit eine möglichst hohe Abbildungsleistung erzielt wird, kommen beim Viltrox AF 135mm F1,8 LAB 14 Linsen in neun Gruppen zum Einsatz. Vier Linsen bestehen aus ED-Glas und reduzieren chromatische Aberrationen, zwei Linsen werden aus HR-Glas gefertigt und minimieren unter anderem die Verzeichnung. Beim Autofokus setzt Viltrox auf den neuen „HyperVCM“. Dieser Motortyp soll extrem schnelle Fokuswechsel ermöglichen und dabei trotzdem sehr präzise und leise arbeiten. Die Naheinstellgrenze des Viltrox AF 135mm F1,8 LAB liegt nur bei 72cm, dadurch wird ein maximaler Abbildungsmaßstab von 1:4 erreicht.
Das Gehäuse der Festbrennweite besteht aus einer Magnesiumlegierung, Abdichtungen schützen vor Staub und Spritzwasser. Eingaben lassen sich bei der Festbrennweite über zahlreiche Bedienelemente vornehmen: Dazu gehören ein Fokus- und ein Blendenring, ein AF/MF-Schalter und zwei Fn-Tasten. Ein kleines Display informiert über die Aufnahmedaten, Updates lassen sich per USB-C-Port vornehmen. Wer Filter montieren möchte, findet dafür ein 82mm messendes Gewinde vor.
Den Fachhandel wird das 9,3 x 14,6cm große und 1.235g schwere Viltrox AF 135mm F1,8 LAB im Laufe des Novembers 2024 erreichen, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 999,000 Euro.