Neue CIPA-Zahlen: Teilweise Steigerungen zum Vorjahr

Systemkameras wurden mehr verkauft, Kompaktkameras deutlich weniger

Die CIPA (Camera & Imaging Products Association) hat die Zahlen für die ersten sechs Monate des Jahres 2022 vorgelegt. Hier zeigt sich ein gemischtes Bild, wobei der Trend in den letzten Monaten als recht positiv angesehen werden kann. Im ersten Halbjahr 2022 gingen deutlich weniger Kameras als 2021 über die Ladentheken, das liegt allerdings vor allem an den sehr schwachen Monaten Februar bis April. Hier wurde teilweise nur ein Drittel bis ein Viertel der Verkäufe des Vorjahres erzielt.

Im Mai trat dann eine deutliche Besserung ein, mit rund 90 Prozent des 2021-Wertes wurde die Lücke wieder kleiner. Im Juni konnte das Vorjahresergebnis sogar knapp übertroffen werden. Beim genauen Blick auf die Kameraklassen zeigt sich ein sehr unterschiedliches Bild. Built-in Lens DSC, also Digitalkameras mit fest verbautem Objektiv, befinden sich seit Jahren auf dem absteigenden Ast und wurden auch in den ersten Monaten des Jahres 2022 deutlich seltener als im Vergleichszeitraum des Vorjahres verkauft. Mit teilweise nur 45 Prozent des Vorjahreswertes können die Zahlen nur als desaströs bezeichnet werden. Da schon seit längerem keine neuen Kameras mehr vorgestellt wurden und die meisten Hersteller die Entwicklung eingestellt oder zumindest drastisch heruntergefahren haben, war dies jedoch zu erwarten.

Kompaktkameras verkauften sich gegen den Trend weiterhin nur schlecht:

Auf der anderen Seite zeigen die Interchangeable Lens DSC, dazu zählen spiegellose Systemkameras und Spiegelreflexkameras, dass durchaus wieder eine erhöhte Nachfrage nach Kameras besteht. Nach schwachen Zahlen in den Monaten Februar bis April wanderten im Mai und Juni deutlich mehr Kameras als in den gleichen Monaten des Vorjahres über die Ladentheken. Ob die gestiegenen Verkaufszahlen auf die bessere Verfügbarkeit von Kameras oder eine allgemein höhere Nachfrage zurückzuführen sind, ist jedoch nicht bekannt.

Die Anzahl der verkauften Objektive blieb 2022 recht stabil:

Als weitestgehend stabil können die Verkaufszahlen von Wechselobjektiven bezeichnet werden. Diese lagen in den ersten sechs Monaten zwischen 88 und 98 Prozent der Vorjahreswerte.

Für die Hersteller handelt es sich also um eine recht sichere und vergleichsweise wenig schwankende Einkommensquelle.

Autor: dkamera.de Redaktion
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