Neuer Sensor mit 200 Megapixel: Samsung ISOCELL HP3

Der Chip besitzt besonders kleine Bildpunkte und eignet sich dadurch auch für flache Smartphones

Smartphone-Kameras besitzen immer höhere Auflösungen, viele Pixel sind nach wie vor ein Kriterium, das für viele Käufer wichtig zu sein scheint. Führend im Bereich der ultrahochauflösenden Sensoren ist aktuell Samsung. Nun hat das koreanische Unternehmen nach dem 2021 präsentierten ISOCell HP1 einen weiteren Bildwandler mit der besonders hohen Auflösung von 200 Megapixel vorgestellt.

Von früheren Sensoren hebt sich der ISOCELL HP3 durch besonders kleinen Bildpunkte ab. Diese messen nur 0,56μm und erlauben trotz der extremen Auflösung von 200 Megapixel eine Größe von 1/1,4 Zoll. Der Sensor kann daher auch bei kompakteren Smartphones zum Einsatz kommen. Da sich kleine Bildpunkte vor allem bei schlechteren Lichtverhältnissen negativ auf die Bildqualität auswirken, lassen sich mehrere Pixel zu einem größeren Bildpunkt zusammenlegen. Durch die Tetracell-Technologie bietet der Sensor auch eine Auflösung von 50 Megapixel sowie zusätzlich von 12,5 Megapixel. In ersterem Fall misst jeder Pixel 1,12μm, in zweitem Fall sind es sogar 2,24μm.

Die „Smart-ISO Pro“ kombiniert die Daten mehrere Circuits zu einem Bild:

Zum Vergrößern des Dynamikumfangs unterstützt der Samsung ISCOCELL HP3 „Smart-ISO Pro“. Diese Technologie kombiniert die Bilddaten von drei Circuits, zusammen erlauben sie das Speichern von HDR-Bildern ohne Bewegungseffekte wie Doppelbilder. Der Super-QPD-Autofokus soll das besonders schnelle Scharfstellen möglich, zu diesem Zweck liefern alle Pixel die zum Fokussieren benötigten Daten. Zudem erstreckt sich eine Microlinse über vier benachbarte Pixel. Dadurch lassen sich Phasenunterschiede sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung erkennen. Videos unterstützt der Sensor in 8K-Auflösung mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde, in 4K-Auflösung sind bis zu 120 Vollbilder pro Sekunde möglich.

Erste Samples des Samsung ISOCELL HP3 stehen für Tests bereits zur Verfügung, die Massenproduktion soll noch dieses Jahr starten. Bis der Sensor in den ersten Smartphones zu finden sein wird, sollte daher nicht mehr allzu viel Zeit vergehen.

Autor: dkamera.de Redaktion
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