Für Vollformat-DSLMs mit dem Z-Bajonett konstruierte Optik mit Makrofähigkeiten
Nikon hat mit dem Nikkor Z 24-105mm F4-7,1 ein neues Standardzoom für seine Kameras vorgestellt. Dieses gehört anders als das schon länger erhältliche Nikkor Z 24-120mm F4 S nicht zur S-Serie, die Blende fällt mit F4 bis F7,1 zudem eine ganze Ecke kleiner aus. Dafür wiegt das neue Modell nur 350g und ist auch nur 7,4 x 10,7cm groß. Dies macht das 4,4-fach-Zoom optimal für kleineres Gepäck.
Mit 24 bis 105mm wird aber trotzdem ein ansprechender Brennweitenbereich abgedeckt, der an Vollformatkameras eine hohe Flexibilität bietet. Für APS-C-Modelle ist das Objektiv natürlich ebenso tauglich, mit 36 bis 315mm steht hier aber nur ein sehr kleiner Weitwinkelbereich zur Verfügung.
Beim optischen Aufbau des Nikkor Z 24-105mm F4-7,1 hat sich Nikon für zwölf Elemente in zehn Gruppen entschieden. Eine hohe Abbildungsleistung soll unter anderem durch zwei asphärische Linsen sowie ein ED-Element erzielt werden. Die Blende kann auf bis zu F22 geschlossen werden, hierfür stehen sieben Lamellen zur Verfügung.
Ein Stepper Motor ist beim Nikkor Z 24-105mm F4-7,1 für das Scharfstellen zuständig. Dieser soll laut Nikon sehr schnell und trotzdem flüsterleise arbeiten. Objekten kann man sich auf bis zu 20cm (Weitwinkel) nähern, der größte Abbildungsmaßstab von 1:2 wird allerdings zwischen 70 und 105mm erreicht. Das Zoom eignet sich dadurch auch für die Aufnahme kleinerer Motive.
Als Bedienelemente hat Nikon einen Zoom- sowie einen Kontrollring verbaut. Letzterer erlaubt wie bei Nikon üblich unter anderem die Wahl der Blende oder der Sensorempfindlichkeit. Das Gehäuse des Nikkor Z 24-105mm F4-7,1 ist gegen Staub sowie Tropfwasser abgedichtet, etwas schlechtere Wetterbedingungen stellen daher kein Problem dar.
Den Fachhandel soll das Nikkor Z 24-105mm F4-7,1 bereits Ende Januar 2026 erreichen, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 599,00 Euro.