Oppo informiert über neue Kameratechnologien

Das Unternehmen arbeitet unter anderem an einem echten Zoomobjektiv für Smartphones

Oppo hat auf seinem sogenannten Future Imaging Event Auskunft über diverse Kameratechnologien gegeben, die in der nächsten Zeit in den Smartphones integriert werden sollen. Mit gleich vier Neuerungen will das chinesische Unternehmen die Kamerafähigkeiten zukünftiger Smartphones deutlich verbessern. Diese betreffen sowohl die Hardware als auch die Software, wobei erstere bei diesem Future Imaging Event im Fokus steht.

Dazu gehört auch ein optimierter Aufbau bei RGBW-Sensoren. Bei früheren RGBW-Sensoren, die zu 50 Prozent auch weiße Pixel neben RGB-Pixel besaßen, war die Farbwiedergabe nicht zufriedenstellend. Das neue Sensordesign mit „Deep Trench Isolation“ (DTI) soll das Übersprechen der Signale verhindern und auch Moire-Artefakte reduzieren. Des Weiteren unterstützt der neue Sensoraufbau Pixel-Binning für große Super-Pixel. Alle Optimierungen sollen für eine um 60 Prozent höhere Lichtempfindlichkeit sowie ein um 35 Prozent geringeres Bildrauschen sorgen.

Der neue Sensoraufbau erhöht die Lichtempfindlichkeit und reduziert das Bildrauschen:

Als weitere neue Technologie hat Oppo ein Zoomobjektiv mit 85 bis 200mm KB-Brennweite vorgestellt. Dieses soll den Einsatz zusätzlicher Teleobjektive unnötig machen und gleichzeitig die „Lücken“ zwischen mehreren Festbrennweiten schließen. Beim Objektiv setzt Oppo auf einen neuen Motor für die Bewegungen der einzelnen Linsen, dieser soll für eine höhere Stabilität und Präzision sorgen und längere Brennweiten ermöglichen. Darüber hinaus kommen Zwecks einer besseren Bildqualität und kleineren Abmessungen asphärische Linsen zum Einsatz. Durch den ebenso vorhandenen „Prismatic OIS“ werden Verwacklungen reduziert.

Mit dem Zoomobjektiv lassen sich 85 bis 200mm KB-Brennweite abdecken:

Eine andere Stabilisator-Technologie wurde für Festbrennweiten entwickelt. Mit der Verwacklungsreduzierung in fünf statt nur drei Achsen soll eine wesentlich bessere Stabilisierung (65 Prozent) möglich sein. Fünf Achsen sind bei Digitalkameras zwar nichts Neues, bei Smartphones von Oppo erfolgte die Stabilisierung aus Platzgründen aber bisher nur in drei Achsen. Dadurch können zukünftig (die neue Technik soll ab dem ersten Quartal 2022 verfügbar sein) auch größere Sensoren optimal stabilisiert werden.

Der neue Bildstabilisator gleicht Verwacklungen in fünf Achsen aus:

Als letzte Neuerung wurde eine verbesserte „Under-screen-Camera“ vorgestellt. An einer derartigen Technologie arbeiten mittlerweile viele Hersteller, sie ermöglicht das Verbergen der Frontkamera unter dem Display. Die neue Kamera von Oppo soll unter anderem dank des Einsatzes von künstlicher Intelligenz bessere Bildergebnisse liefern.

Autor: dkamera.de Redaktion
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