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Panasonic FZ1000 und Nikon Coolpix P900 im Duell (Teil 1)

Teil 1 von 2: High-End-Bridgekameras im Vergleichstest


Links sehen Sie die Panasonic Lumix DMC-FZ1000, rechts die Nikon Coolpix P900.

In der Klasse der Bridgekameras hat sich in den letzten Jahren viel getan. Neben Objektiven mit immer größeren Brennweitenbereichen kommen mittlerweile auch größere Bildsensoren zum Einsatz. Diese erlauben Aufnahmen mit einer deutlich besseren Bildqualität und einem geringeren Bildrauschen. Wir wollen in diesem Vergleich eine Bridgekamera mit großem Sensor und ein Modell mit besonders großem Zoombereich gegeneinander antreten lassen. Im Gegensatz zu unseren üblichen Vergleichstests beschäftigen wir uns bei diesem Vergleich zweier High-End-Modelle, der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 und der Nikon Coolpix P900, aber hauptsächlich mit der Bildqualität und der Brennweite.

Zu unseren beiden Einzeltestberichten gelangen Sie über folgende Links:
Testbericht der Panasonic Lumix DMC-FZ1000
Testbericht der Nikon Coolpix P900

Unterschiede der Kandidaten als Entscheidungshilfe beim Kauf:

Abmessungen/Verarbeitung/Bedienung:
Bereits ein kurzer Blick auf die beiden Digitalkameras verrät, dass die P900 etwas größer als die FZ1000 ausfällt. Diese zählt ihrerseits allerdings auch schon zu den größten Bridgemodellen. Die genauen Abmessungen verdeutlichen den Unterschied. Die FZ1000 lässt sich mit 13,7 x 9,9 x 13,1cm schon nicht mehr als kompakt bezeichnen, die P900 kann diese Werte mit 14,0 x 10,3 x 14,5cm aber nochmals überbieten. Sie erreicht damit die Abmessungen einer Spiegelreflexkamera, die mit einem Zoomobjektiv mit etwas größerem Brennweitenbereich ausgestattet ist. Auch beim Gewicht liegt die P900 vorne: 896g bringt diese mit Akku und Speicherkarte auf die Waage, die FZ1000 wiegt mit 831g etwas weniger.

Die Lumix DMC-FZ1000 ist ein gutes Stück kompakter als die Coolpix P900:

Links sehen Sie die Panasonic Lumix DMC-FZ1000, rechts die Nikon Coolpix P900.

Damit sich beide Kameramodelle noch gut festhalten lassen, was bei derartig hohen Gewichten nicht unbedeutend ist, bieten sie jeweils einen größeren Handgriff mit einer Gummierung. Dadurch lässt sich sicher zupacken, die ergonomische Form der Griffe unterstützt die gute Handlage.

Beide Bridgekameras lassen sich durch große Handgriffe gut greifen:

Links sehen Sie die Panasonic Lumix DMC-FZ1000, rechts die Nikon Coolpix P900.

Auf dem Handgriff befindet sich jeweils der Fotoauslöser, zudem wurden darauf auch noch andere Bedienelemente platziert. Bei der FZ1000 sind dies neben dem Programmwählrad und dem Ein-/Ausschalter zwei Fn-Tasten und eine Taste zum Starten von Videos.

Bei der P900 ist der Brennweitenregler mit dem Auslöser kombiniert, zudem liegt auch hier eine Fn-Taste und eine Taste zum Ein-/Ausschalten der Digitalkamera. Die P900 hat auf der Oberseite außerdem ein Einstellrad, dieses wird – genauso wie bei der FZ1000 – aber über die Rückseite bedient.

Auf der Rückseite finden sich jeweils mehrere Tasten und Einstellräder:

Links sehen Sie die Panasonic Lumix DMC-FZ1000, rechts die Nikon Coolpix P900.

Ein kombiniertes Einstellrad und Steuerkreuz findet sich bei der Bridgekamera von Nikon auf der Rückseite, dort liegen ebenso sieben weitere Tasten. Die FZ1000 bietet „nur“ ein Steuerkreuz, dafür lässt sich deren Einstellrad zum Umschalten zwischen beispielsweise der Blende oder der Belichtungszeit aber drücken. Außerdem ist bei der FZ1000 die Wahl des Auslösemodus per eigenem Wählrad möglich und für den Fokusmodus gibt es ebenso einen eigenen Schalter. Sechs Tasten hat die FZ1000 auf der Rückseite zu bieten, drei davon kann man als Fn-Tasten frei belegen.

Am Objektiv kann bei der FZ1000 zudem der optische Bildstabilisator ein- oder ausgeschaltet werden. Zudem lässt sich hier wählen, ob der Fokusring zum Zoomen oder Fokussieren verwendet werden soll. Die Nikon Coolpix P900 (Testbericht) hat keinen Einstellring am Objektiv, ihre dort gelegene Wippe lässt sich aber ebenfalls zum Zoomen oder Scharfstellen verwenden. Welche Funktion davon übernommen wird, muss allerdings im Menü festgelegt werden.

Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zu unserem Bildqualitätsvergleich:

Das Bedienkonzept der FZ1000 lässt durch die insgesamt fünf Fn-Tasten also deutlich mehr Freiheiten, zudem sind mehr Wählräder vorhanden. Die Größe der Tasten ist bei beiden Kameras dagegen relativ ähnlich.

Auch bei der Verarbeitung der Gehäuse gibt es Ähnlichkeiten. Beide Hersteller setzen größtenteils auf Kunststoff, bei der FZ1000 kommt aber zumindest beim Objektiv Metall zum Einsatz. Die Verarbeitungsqualitäten bewegen sich daher – für Kameras mit High-End-Anspruch – jeweils nur im Mittelfeld.

Unser Sieger bei den Abmessungen, der Verarbeitung und der Bedienung: Die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 (Testbericht) durch ihre größere Zahl an Fn-Tasten und Wählrädern.

Die Bildsensoren im Größenvergleich:

Bildqualität:
Bei der Bildqualität ist der Sieger durch den großen Unterschied bei den Sensoren natürlich von vornherein klar. Die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 bietet einen rückwärtig belichteten, 13,2 x 8,8mm großen CMOS-Sensor (1,0-Zoll-Standard) mit 20 Megapixel. Der CMOS-Sensor der Nikon Coolpix P900 wird ebenfalls rückwärtig belichtet, ist aber nur 6,2 x 4,7mm groß (1/2,3-Zoll-Standard). Er hat daher nur ein Viertel der Fläche des Sensors der FZ1000, löst mit 15,9 Megapixel aber ähnlich hoch auf. Der Größenunterschied macht sich bereits bei niedrigen Sensorempfindlichkeiten bemerkbar, denn die Bilder der FZ1000 sind trotz der „nur“ um etwa 25 Prozent höheren Auflösung deutlich detailreicher.

Vergleich der Bildqualität bei ISO 100/125 (Tag):

Die Bildqualität anhand dreier Ausschnitte im Detail:

Bei weniger Licht ist der Unterschied natürlich ebenfalls sichtbar und das – je nach Sensorempfindlichkeit – mal stärker, mal weniger stark. Bei ISO 1.600 sind die Aufnahmen der FZ1000 beispielsweise immer noch detailreich. Ein Bildrauschen ist zwar sichtbar, aber noch nicht ausgeprägt und dadurch nicht wirklich störend. Die Bilder der  P900 werden durch die kamerainterne Rauschreduzierung deutlicher geglättet, dadurch zeigen die Aufnahmen nicht mehr so viele Details. Während ISO 1.600 bei der FZ1000 somit noch problemlos verwendet werden können, lassen sich die Bilder der Nikon Coolpix P900 (Testbericht) nur noch eingeschränkt nutzen.

Vergleich der Bildqualität bei ISO 1.600 (Nacht):

Die Bildqualität anhand dreier Ausschnitte im Detail:

Unser Sieger bei der Bildqualität: Die Panasonic Lumix DMC-FZ1000.

Im zweiten Teil unseres Vergleichs der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 und der Nikon Coolpix P900 vergleichen wir unter anderem die Brennweiten beider Modelle.

Links zum Artikel:

 
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Kommentare

besten dank für den vergleich ...

besten dank für den vergleich der beiden bridge.
mit der zeit ist die dkameraseite ein sehr schätzenswerter orientierungspunkt.sehr angenehm u.sachlich wie informativ.der erwerb der fz1000 ist schlussendlich durch dk zu verantworten.. u.alles bestens.die erste kamera war die fuji hs50.anfangs schwierig,dazu kam eine a58 + tamron..diese zumutung ist bereits wieder weg,schade ums tamron.und nun interessiert mich noch die p900.die objektive weite hat mich schon an der hs 50 fasziniert mit tollen bildern eben sehr weit weg u.die p900 soll noch etwas mehr bringen.natürlich sind die bedingten unterschiede sowie qualitäten real.mir kommt es auf die weiterreichenden brennweiten an u.wenn ich die kameras verstehe u.ihre leistungsmöglichkeiten akzeptiere ist der fotografiespass mehr als nur reichlich.zu all dem ist mir dkamera ein sehr guter begleiter.

Danke für den guten vergleich, ...

Danke für den guten vergleich, es gibt halt immer noch Anfänger die nur Zoom möchten das noch ohne Stativ.
Nochmal sehr guter Vergleiches Test Danke
Gruss Sepp

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