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Panasonic GM5, GX7 und Olympus OM-D E-M10 im Duell (Teil 3)

Teil 3 von 3: Spiegellose Systemkameras der Mittelklasse mit Sucher im Vergleich


v.l.n.r.: Panasonic Lumix DMC-GM5, Panasonic Lumix DMC-GX7, Olympus OM-D E-M10.

Im zweiten Teil unseres Vergleichstests zwischen der Panasonic Lumix DMC-GM5, der Lumix DMC-GX7 und der Olympus OM-D E-M10 sind wir unter anderem auf die Geschwindigkeit, die Bildkontrolle und die Funktionen eingegangen. Nun vergleichen wir die Videofunktion, die Erweiterbarkeit und ziehen ein Fazit.

Videoaufnahme:
Alle drei Vergleichskameras erlauben die Videoaufnahme mit 1.920 x 1.080 Pixel, also Full-HD. Die GX7 und die GM5 ermöglichen allerdings die Wahl der Bildrate, zudem können sie mehr Bilder pro Sekunde aufnehmen. Die E-M10 hält 30 Vollbilder pro Sekunde fest, bei den beiden Panasonic Kameras lassen sich 24, 25 sowie 50 Vollbilder pro Sekunde wählen. Zudem sind hier auch 50 Halbbilder pro Sekunde möglich. Die E-M10 erlaubt des Weiteren 1.280 x 720 Pixel, die Panasonic-Modelle speichern zudem auch in SD-Auflösung (640 x 480 Pixel).

Vergleich der Video-Bildqualität bei 1.920 x 1.080 Pixel (Full-HD):

Bei der Bildqualität überzeugen die Panasonic Lumix DMC-GX7 (Testbericht) und die Panasonic Lumix DMC-GM5 (Testbericht) mit einer exzellenten Detailschärfe. Die Olympus OM-D E-M10 (Testbericht) liefert zwar auch ein gutes Bild, dieses ist jedoch nicht so detailreich.

Die Belichtung ist bei allen drei Kameras über die PSAM-Modi möglich. Einen Unterschied gibt es aber schon: Bei der E-M10 lassen sich die Parameter nur vor der Aufnahme einstellen, bei der G7X und der GM5 ist dies auch während der Aufnahme möglich. Zudem kann man bei der E-M10 die ISO-Empfindlichkeit nur im manuellen Modus ändern.

Zu den Beispielaufnahmen der Kameras:

Automatisch fokussieren lässt sich bei Videos mit allen Vergleichskameras präzise und flott, manuell ist dies aber auch möglich. Für den Ton steht jeweils ein Stereomikrofon zur Verfügung, pegeln lässt sich die Lautstärke auch. Externe Mikrofone kann man mangels Schnittstellen leider nicht anschließen. Für eine bessere Tonqualität muss daher ein externer Rekorder verwendet werden.

Unsere Sieger bei der Videoaufnahme: Die Panasonic Lumix DMC-GM5 und die GX7.

Bei der GM5 muss der Blitz aufgesteckt werden, bei der GX7 und der E-M10 ist er integriert:

v.l.n.r.: Panasonic Lumix DMC-GM5, Panasonic Lumix DMC-GX7, Olympus OM-D E-M10.

Erweiterbarkeit und Schnittstellen:
Über einen Blitzschuh verfügen unsere Testkameras alle. Darüber kann man einen Systemblitz ansteuern. Besonders bei der GM5 ist der Zubehörschuh wichtig, denn ein integriertes Blitzgerät ist hier nicht vorhanden. Ein kleiner Aufsteckblitz, der durch die Kamera mit Strom versorgt wird, befindet sich allerdings im Lieferumfang. Diese Aufgabe übernimmt bei der GX7 und der E-M10 der Bordblitz.

Die Kabelschnittstellen im Vergleich:

v.l.n.r.: Panasonic Lumix DMC-GM5, Panasonic Lumix DMC-GX7, Olympus OM-D E-M10.

Bei den Kabelschnittstellen ist das Angebot nicht gerade groß. So sind jeweils ein USB- und ein HDMI-Port vorhanden, also nur die Standard-Anschlüsse. Ein Mikrofon kann man somit leider nicht anschließen. Auf WLAN kann man bei allen drei Kameras immerhin zurückgreifen. Darüber lassen sich nicht nur Bilder übertragen, es besteht auch die Möglichkeit, die Digitalkameras per App zu steuern. Hier wird das Mobilgerät (Smartphone oder Tablet-PC) zur Fernsteuerung. Über NFC zur komfortablen Verbindungsaufnahme verfügt nur die GX7, bei der GM5 und der E-M10 kann man allerdings einen QR-Code einblenden, der die automatische Kopplung von Mobilgerät und Kamera erlaubt.

Unsere Wertung bei der Erweiterbarkeit und den Schnittstellen: Unentschieden.

Alle drei Systemkameras sind trotz vieler Features noch kompakte Begleiter:

v.l.n.r.: Panasonic Lumix DMC-GM5, Panasonic Lumix DMC-GX7, Olympus OM-D E-M10.

Unser Fazit:
Unser Vergleich der GM5, der GX7 und der E-M10 zeigt insgesamt relativ ähnliche Leistungen auf. Besonders sticht dabei aber die GM5 heraus. Obwohl sie deutlich kleiner ausfällt und gerade einmal die Hälfte wiegt, liegt sie in vielen Punkten mit den beiden anderen Systemkameras gleich auf. Größere Abstriche muss man nur beim kleineren und schwächer aufgelösten Sucher, dem nicht dreh- und klappbaren Display sowie der Anzahl und Größe der Tasten machen. Hier gefällt uns die GX7 am besten. Deren Sucher und LCD lassen sich klappen und sind am höchsten aufgelöst. Beim Touchscreen liegen die GX7 und die GM5 dann gleich auf. Hier dient die Touchoberfläche als weiteres Bedienelement und wurde sehr gut in die Bedienung integriert. So wünschen wir uns das bei jeder Kamera. Auch die Olympus OM-D E-M10 besitzt ein Touchscreen, dieses kann aber nur zum Fokussieren und Auslösen sowie zum Navigieren im Wiedergabemodus verwendet werden. Natürlich sind auch diese Möglichkeiten nicht schlecht, aber die Panasonic-Kameras bieten hier deutlich mehr.

Bei der Bildqualität unterscheiden sich unsere drei Vergleichsmodelle fast nicht, auch das Objektivangebot ist identisch. Bei der Geschwindigkeit liegt die E-M10 mit acht Bildern pro Sekunde vorne, schnell fokussieren kann man mit allen Kameras. Besonders schnell eingeschaltet sind mit etwa einer Sekunde die GM5 und die GX7, die EM10 nimmt sich dafür mehr als doppelt so viel Zeit.

Am Ende sehen wir die GM5 vorne, denn deren Leistung ist für ihre kompakte Größe beachtlich:

v.l.n.r.: Panasonic Lumix DMC-GM5, Panasonic Lumix DMC-GX7, Olympus OM-D E-M10.

Bei den Funktionen und Features glänzen alle drei Kameras, die integrierten Bildstabilisatoren bei der GX7 und der E-M10 stechen hier aber natürlich noch einmal hervor. Sehr positiv muss man bei der GM5 und der GX7 die Videofunktion bewerten. Die Bildqualität ist toll, bis zu 50 Vollbilder pro Sekunde bei Full-HD-Auflösung sind möglich und belichten lässt sich auch manuell. Diese Option wird zwar auch bei der E-M10 angeboten, hier aber nur vor der Aufnahme. Zudem kann sie auch „nur“ 30 Vollbilder pro Sekunde bei Full-HD festhalten. Wer verstärkt Videos aufnehmen möchte, ist mit den Kameras von Panasonic also besser ausgestattet.

Unser Testsieger:

Erweitern lassen sich alle drei Kameramodelle mit einem Blitz über den Blitzschuh, nur bei der GX7 und der OM-D E-M10 ist zudem auch ein Blitzgerät integriert. Bei den Schnittstellen finden sich nur die üblichen USB- und HDMI-Ports, auf Mikrofoneingänge muss man daher verzichten.

Unsere Auszeichnungen des jeweiligen Einzeltestberichts:

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Kommentare

Diese Bewertung verstehe ich nicht. ...

Diese Bewertung verstehe ich nicht. Die GM5 hat keinen Bildstabilisator im Gehäuse. Das ist für mich ein schwerwiegender Nachteil gegenüber den beiden anderen Kameras.

Hallo, genau dafür haben wir ...

Hallo,

genau dafür haben wir in Teil 1 dieser Artikelserie die Tabelle, in der Ihr erwähnter Punkt natürlich ebenfalls Beachtung findet. Anhand dieser Tabelle können Sie unsere Bewertung nachvollziehen aber auch einzelne Kriterien für sich selbst höher Gewichten, um die perfekte Kamera für sich zu finden.

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