Qualcomm Snapdragon 8 Elite: Verbesserte Kamera-Features

Mit neuen KI-Funktion, höherer Rechenleistung und Fotos mit bis zu 320 Megapixel

Alljährlich im Herbst präsentiert Qualcomm seine neuen Mobilprozessoren. Das 2025er-Flaggschiff trägt den Namen Snapdragon 8 Elite und soll unter anderem durch eine selbst entwickelte Mikroarchitektur sowie höhere Taktraten eine deutlich höhere Leistung als das Vorgängermodell Snapdragon 8 Gen 3 erzielen. Da das SoC bei Smartphones einen entscheidenden Einfluss auf die Kameraqualität hat, ist der Blick auf dessen Spezifikationen hinsichtlich der Kamera-Ausstattung kommender Smartphones besonders spannend.

Im Fokus steht natürlich auch beim kommenden Snapdragon 8 Elite, der um bis zu 45 Prozent schneller als der Snapdragon 8 Gen 3 arbeiten soll, die künstliche Intelligenz. Die für die Signalverarbeitung zuständigen Recheneinheiten tragen nun den Namen "AI ISP" und wurden noch tiefer in das System integriert. Anstatt der bei früheren SoCs stets notwendigen Bildverarbeitung durch den ISP, können die Kameradaten nun auch direkt von der NPU-Einheit genutzt werden. Dadurch lassen sich die Aufnahmen noch besser analysieren und verarbeiten.

Die neue Umsetzung ermöglicht unter anderem eine „limitless segmentation“. Damit wird die Aufteilung eines Fotos in mehr als 250 Bildbereiche bezeichnet, die unabhängig voneinander optimiert werden können. Dadurch kann der Qualcomm Snapdragon 8 Elite 4K-Aufnahmen mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde in Echtzeit bearbeiten und beispielsweise die Haut glätten oder die Farbe des Himmels anpassen. Darüber hinaus wird es einen „Video Object Eraser“ geben, der Objekte ohne Unterstützung von Cloudservices entfernt. Damit bei den ganzen KI-Technologien die Echtheit von Aufnahmen verifiziert werden kann, unterstützt der Snapdragon 8 Elite bei Fotos, Videos und Audiodateien den C2PA-Standard.

Die Features und Verbesserungen des Qualcomm Snapdragon 8 Elite im Überblick:

Die maximale Fotoauflösung einer Kamera liegt beim Qualcomm Snapdragon 8 Elite bei 320 Megapixel. Im Vergleich zu den Vorgänger-SoCs wurde die maximale Auflösung somit deutlich angehoben (früher 200 Megapixel). Somit steht Sensoren mit mehr als 200 Megapixel nichts mehr im Weg. Parallel kann der Prozessor die Daten von bis zu drei Sensoren mit maximal 48 Megapixel verarbeiten (ältere Modelle erlauben dreimal 36 Megapixel). Bei Videos bleibt mit 8K-Aufnahmen (bis zu 30 Vollbilder pro Sekunde) oder 4K-Aufnahmen (bis zu 120 Vollbilder pro Sekunde) dagegen alles beim Alten.

Autor: dkamera.de Redaktion
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