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Ricoh stellt die GR III vor

Dritte Generation der kompakten APS-C-Kamera mit 24 Megapixel-Sensor und Touchdisplay

Ricoh hat mit der GR III die dritte Generation seiner Kompaktkamera mit APS-C-Sensor und Festbrennweite vorgestellt. Deren Entwicklung war bereits zur Photokina 2018 angekündigt worden, jetzt sind alle technischen Daten bekannt. Die GR III nutzt zur Bildaufnahme einen 23,5 x 15,6mm großen CMOS-Sensor, Fotos werden mit einer Auflösung von 24 Megapixel gespeichert. Als Sensorempfindlichkeiten stehen ISO 100 bis ISO 102.400 zur Wahl.

Ricoh verzichtet auf den Einsatz eines Tiefpassfilters, durch den beweglich gelagerten Bildwandler wird jedoch eine Tiefpassfiltersimulation angeboten. Des Weiteren realisiert Ricoh mit dem Sensor die optische Bildstabilisierung in drei Achsen (Pentax Shake Reduction System). Die Kompensationsleistung liegt bei bis zu vier Blendenstufen.

Die Bildstabilisierung erfolgt mit einem beweglich gelagerten Sensor:

Das Autofokussystem der Kamera verwendet zum Scharfstellen sowohl die Kontrastmessung als auch die Phasendetektion (Hybrid-AF). Fokussieren lässt sich mit der Ricoh GR III ab 10cm Motivabstand im normalen Fokusmodus und zwischen 6cm und 12cm Abstand im Macromodus. Für die Bildverarbeitung wird bei der Ricoh GR III ein Prozessor mit den Namen „GR Engine 6“ verwendet, dieser arbeitet mit einer Beschleunigereinheit zusammen.

Im Serienbildmodus speichert die Kompaktkamera bis zu vier Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung. Die Belichtung ist zwischen 30 Sekunden (länger per Bulb) und 1/4.000 Sekunde möglich, abhängig von der gewählten Blendenöffnung stehen durch den Zentralverschluss aber nicht immer alle Verschlusszeiten zur Verfügung.

Das Objektiv besitzt eine kleinbildäquivalente Brennweite von 28mm:

Das Festbrennweitenobjektiv besitzt eine Lichtstärke von F2,8, der Bildwinkel entspricht umgerechnet auf Kleinbild einem 28mm-Objektiv. Über digitale Cropmodi lassen sich Ausschnitte mit 35mm und 50mm Brennweite erstellen. Im Vergleich zur GR II wurde das Objektiv neu berechnet, hochbrechende Glaselemente sollen für eine besonders gute Abbildungsleistung sorgen.

Die Bildkontrolle erfolgt bei der Ricoh GR III über ein 3,0 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1,04 Millionen Subpixel. Das LCD unterstützt Eingaben per Touch. Als Zubehör lassen sich optische Sucher erwerben, die Bildwinkel von 21mm und 28mm anzeigen.

Die Ricoh GR III mit ausgefahrenem Objektiv:

Videoaufnahmen speichert die Kompaktkamera bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel (Full-HD) mit 24, 30 sowie 60 Vollbildern pro Sekunde. Den Ton nimmt ein Stereomikrofon auf, für externe Mikrofone gibt es keinen Eingang. Das noch bei der Ricoh GR II vorhandene Blitzgerät wurde bei der GR III weggelassen, zum Aufhellen von Motiven muss daher auf einen Aufsteckblitz zurückgegriffen werden.

Der Weitwinkelkonverter GW-4 sorgt für eine KB-Brennweite von 21mm:

Das 10,9 x 6,2 x 3,3cm große und 257g schwere Gehäuse der Ricoh GR III wird aus einer Magnesiumlegierung gefertigt, ein Teil der Bedienelemente lässt sich frei konfigurieren. Wer die Kamera drahtlos steuern möchte, kann dies über WLAN und Bluetooth. Fotoprogramme gibt es in Form der PSAM-Modi sowie von drei User-Programmen. Der Akku der Kamera wird per USB-C-Anschluss im Gehäuse aufgeladen.

Ab März 2019 ist die Ricoh GR III für eine unverbindliche Preisempfehlung von 899,00 Euro im Fachhandel erhältlich. Mit dem optional erhältlichen Weitwinkelkonverter GW-4 lässt sich der Bildwinkel eines 21mm-Objektivs erreichen.

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Kommentare

Eigentlich eine in ihrer Art ...

Eigentlich eine in ihrer Art sehr schön gemachte, attraktive Kamera. Die Preisempfehlung ist allerdings für eine eher karg ausgestattete, nicht 4k-Video-fähige Kompaktkamera mit einer Festbrennweite, die noch nicht mal sonderlich lichtstark ist - na, sagen wir mal: sehr ambitioniert.

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