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Samsung Galaxy S9: Smartphone- und Kameratest (Teil 1)

Teil 1 von 3: Die technischen Daten, die Verarbeitung und die Bedienung des Smartphones

Zu den wichtigsten Smartphone-Herstellern von Geräten mit Android-Betriebssystem gehört seit Langem die Firma Samsung. Jedes Jahr im Februar erscheint deren neues Flaggschiff-Modell ohne Eingabestift. 2018 wurde der Öffentlichkeit das Galaxy S9 präsentiert. Unter dem Slogan „Camera Reimagined“ stand bei der Vorstellung des neuesten Modells vor allem die Kamera im Vordergrund. Was diese kann und das Smartphone generell leistet, schauen wir uns im folgenden Testbericht näher an.

Der Lieferumfang:
Mitgeliefert werden beim Galaxy S9 ein USB-A auf USB-C-Kabel zum Aufladen oder für die Verbindung zu einem Computer, ein „Adaptiv Fast Charging“-Netzteil (9V bei 1,67A oder 5V bei 2A), ein USB-A zu USB-C-Adapter, ein Adapter zum Überspielen der Daten eines alten Smartphones auf das S9 und ein Kopfhörer mit verschieden großen Ohrstöpseln. Zudem liegen eine Kurzanleitung, eine Garantie-Information und ein SIM-Karten-Öffnungstool bei.

Das mitgelieferte Zubehör:

Die technischen Daten:Beim Galaxy S9 orientiert sich Samsung klar am Vorgängermodell Galaxy S8, neben dem kleineren S9 wird auch wieder ein größeres S9+ angeboten. Das S9 ist mit einem 5,8 Zoll großen Super-AMOLED-Display ausgestattet, das S9+ mit einem 6,2 Zoll großen Modell. Gemein ist beiden Bildschirmen eine Auflösung von 1.440 x 2.960 Pixel, das Seitenverhältnis liegt jeweils bei 18,5:2. Während das Display des S9 eine Pixeldichte von 568 ppi besitzt, erreicht das S9+ 513 ppi.

Die Oberfläche besteht aus Gorilla Glass 5. Für die nötige Rechenleistung sorgt bei den für Europa gedachten Smartphones das Samsung-SoC Exynos 9810 mit vier Exynos-M3-Kernen (2,70GHz) sowie vier Cortex-A55-Kernen (1,80GHz). Die GPU Mali-G72 MP18 taktet mit 572MHz, als Arbeitsspeicher stehen 4GB (Galaxy S9) bzw. 6GB (Galaxy S9+) zur Verfügung. In der Standardversion verfügen die Smartphones über 64GB Speicher, per microSD-Steckplatz lässt sich dieser erweitern.

Während das Samsung Galaxy S9 nur eine Hauptkamera besitzt, hat Samsung dem Galaxy S9+ eine zweite Telekamera spendiert. Die Hauptkameras unterscheiden sich allerdings nicht. Der Dual-Pixel-Bildwandler im 1/2,55-Zoll-Format nimmt Fotos mit einer Auflösung von 12,2 Megapixel auf, das bildstabilisierte Objektiv mit einer Blende von F1,5 sorgt für den Bildwinkel eines 26mm-Objektivs an einer Vollformatkamera. Videos werden unter anderem in 4K-Auflösung mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde aufgenommen. Die Frontkamera mit F1,7-Optik speichert Bilder mit acht Megapixel und Videos mit 2.560 x 1.440 Pixel.

Die Datenübertragung kann beim Samsung Galaxy S9 mit WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 5.0 LE und LTE Advanced Pro (1.200Mbit/s im Download und 200Mbit/s im Upload) erfolgen. NFC ist ebenso mit an Bord. Aufgeladen wird der fest verbaute Akku mit 3.000mAh über USB-C oder drahtlos per Qi-Technologie, die Datenübertragung erfolgt durch den USB-3.1-Standard sehr schnell. Auf unserem Testgerät ist Android 8.0 (Oreo) installiert. Standardmäßig besitzt das S9 nur einen Nano-SIM-Steckplatz, bei der speziellen Dual-Sim-Variante mit dem Namen Duos lässt sich durch einen Hybrid-Slot zwischen einer zweiten SIM-Karte und einer microSD-Karte wählen.

Handling, Verarbeitung und Bedienung:
Das Handling und die Verarbeitung des Galaxy S9 sind für Besitzer des Vorgängermodells oder Personen, die dieses kennen, keine Überraschung. Die Vorder- und Rückseite bestehen aus robustem Gorilla Glass 5, unter anderem Kratzer sollten daher nicht allzu schnell zu sehen sein. Bekannt sind auch die abgerundeten Ränder, zu den Seiten wird das Gerät etwas schmaler. Der Rahmen zwischen den Gläsern besteht aus Metall. Die Verarbeitung des S9 darf zweifellos als erstklassig bezeichnet werden. Es gibt nichts, was man kritisieren könnte. In der Hand liegt das Smartphone durch die recht schmalen und glatten Seitenflächen dagegen nicht optimal. Wir haben durchaus das Gefühl, dass es uns in einem unachtsamen Moment entgleiten könnte. Auf den Boden sollte es dann besser nicht fallen, den Absturz ins Wasser kann das Gerät allerdings überstehen. Die IP68-Spezifikation nennt einen Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen bis 1,5m Wassertiefe (klares Wasser) für 30 Minuten.

Der kombinierte Nano-SIM- und microSD-Kartenschacht auf der Oberseite:

Der Nano-SIM- und Speicherkartenschacht auf der Oberseite muss dabei geschlossen sein,  die anderen Schnittstellen benötigen keinen zusätzlichen Schutz. Das gilt unter anderem für den auf der Unterseite liegenden USB-Port, den 3,5mm Klinkenport und die Lautsprecher. Davon gibt es beim Galaxy S9 zwei, die Ausgabe erfolgt im Gegensatz zum Galaxy S8 daher in Stereo.

Auf der Unterseite liegen unter anderem der 3,5mm Klinkenport und der USB-C-Anschluss:

Das Display des Galaxy S9 ist vom Galaxy S8 bekannt. Es soll sich laut Samsung um ein nochmals verbessertes Modell handeln. In der Praxis erkennen wir allerdings praktisch keine Unterschiede. Das verwundert angesichts der Spitzenleistung des beim S8 zum Einsatz kommenden Modells aber nicht. Die maximale Helligkeit fällt beim S9 sehr hoch aus, durch die AMOLED-Technologie lassen sich extrem hohe Kontraste erzielen.

Das 18,5:2-Format sorgt für ein vergleichsweise längliches Gerät, daran kann man sich jedoch gewöhnen. Mittlerweile hat sich dieses oder ein ähnliches Seitenverhältnis bei modernen Smartphones zum Standard entwickelt. Es ist jedoch nicht immer von Vorteil.

Das Display ist im länglichen 18,5:2-Format gehalten und bedeckt fast die gesamte Vorderseite:

Die Bildschärfe des Infinity-Displays ist exzellent, die Einblickwinkel sind riesig. Selbst von der Seite lässt sich der Bildschirm optimal betrachten. Da die Pixel bei einem OLED-Display einzeln angesteuert werden können und keine Hintergrundbeleuchtung benötigt wird, bietet das S9 ein energiesparendes Always-on-Display an. Dieses informiert unter anderem über die Uhrzeit oder eingegangene Nachrichten.

Die „Always-On“-Anzeige steht immer zur Verfügung und verbraucht kaum Strom:

Auf der Rückseite kann das Smartphone per Fingerabdruck entsperrt werden:

Auf der Vorderseite des Samsung Galaxy S9 sind keine Bedienelemente zu finden, über dem Display liegen nur die Frontkamera sowie verschiedene Sensoren. An der rechten Seite wird das Smartphone per Power-Taste ein- und ausgeschaltet sowie in den Standby-Betrieb versetzt bzw. daraus aufgeweckt. An der linken Seitenfläche befindet sich die Lautstärkewippe, darunter liegt die Bixby-Taste. Der Fingerabdrucksensor wurde wie beim S8 auf der Rückseite platziert, ist nun aber unterhalb der Kamera zu finden.

Die Lautstärkewippe und die Bixby-Taste an der linken Seite:

Die Standby-Taste an der rechten Seite:

Hier wird er wesentlich besser erreicht, liegt unserer Meinung nach allerdings noch immer etwas zu nahe an der Kamera. Das Auflegen des Fingers sorgt für ein schnelles Entsperren des Gerätes, alternativ geht dies unter anderem per Iris-/Gesichtserkennung auf der Vorderseite.

Dazu muss das Smartphone jedoch optimal gehalten werden. Letztendlich dürfte das Entsperren per Fingerabdruck auch die sicherste Methode darstellen. Des Weiteren sind auf der Rückseite ein LED-Blitz und ein Pulssensor vorhanden.

Im zweiten Teil unseres Testberichts des Samsung Galaxy S9 gehen wir im Detail auf die Kamera des Smartphones ein.

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