1,0-Zoll-Sensor mit 20 Megapixel, 25x-Zoom (24-600mm KB), bis zu 30 Bilder/Sek., 4K120p-Video
Sony belebt seine RX10-Bridgekamera-Reihe wieder und hat mit der RX10 V die fünfte Generation dieser Serie vorgestellt. Die neue Bridgekamera erscheint rund neun Jahre nach der 2017 vorgestellten Sony Cyber-shot DSC-RX10 IV (Testbericht)
und wurde umfassend überarbeitet. Keine Änderung scheint es allerdings beim Objektiv gegeben zu haben, denn das 25-fach-Zoom deckt wie beim Vorgängermodell eine kleinbildäquivalente Brennweite von 24 bis 600mm ab. Mit F2,4 bis F4 besitzt es eine vergleichsweise hohe Lichtstärke, die Stabilisierung erfolgt optisch.
Beim Bildwandler sind ebenso keine Veränderungen zu verzeichnen. Es handelt sich um das von einigen Kameras bekannte Exmor-RS-Modell im 1,0-Zoll-Format (13,2 x 8,8mm) mit 20 Megapixel. Der ISO-Bereich fällt mit 64 bis 25.600 bekannt aus, der Basis-ISO-Wert liegt weiterhin bei 125. Dem Sensor stellt Sony bei der Cyber-shot DSC-RX10 V
allerdings den neuen Bionz-XR-Prozessor zur Seite. Dessen höhere Rechenleistung macht unter anderem eine auf 30 Bilder pro Sekunde gesteigerte Serienbildrate möglich. Einfluss hat der Chip zudem auf den Autofokus. Dieser arbeitet mit 575 Messfeldern und erfasst Menschen sowie Tiere mit einer höheren Präzision. Daneben ist er in der Lage, unter anderem Fahrzeuge, Züge und Flugzeuge zu erkennen. Die Fokus- und Belichtungsberechnungen erfolgen bei der Bridgekamera bis zu 60-mal pro Sekunde, mit dem elektronischen Verschluss kann die RX10 V zudem bis zu 1/32.000 Sekunde belichten.
Die deutlich gesteigerte Rechenleistung nutzt Sony bei der Cyber-shot DSC-RX10 V
natürlich auch für eine bessere Videofunktion. In 4K-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) zeichnet die Bridgekamera Videos mit bis zu 120 Vollbildern pro Sekunde auf, in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) sind bis zu 240 Vollbilder pro Sekunde realisierbar. Daneben sind Aufnahmen mit bis zu 4:2:2 10-Bit möglich und kann man sich für den S-Cinetone-Bildstil sowie auch S-Log3 entscheiden. Den Ton zeichnet ein Stereomikrofon auf, externe Modelle lassen sich via 3,5mm Klinkenport oder über den Multi-Interface-Shoe anschließen. Mit an Bord sind zudem ein Kopfhörerausgang, ein USB-C-Port und WLAN/Bluetooth.
Eine deutliche Überarbeitung hat bei der Sony Cyber-shot DSC-RX10 V
das Gehäuse erfahren. Dieses fällt etwas größer sowie auch schwerer aus. Darüber hinaus hat sich Sony für ein neues Design entschieden. Auf der rechten Oberseite ist kein Kontrolldisplay mehr verbaut, hier befindet sich nun das früher auf der linken Kameraschulter befindliche Programmwählrad. Darunter hat Sony den von mittlerweile vielen Alpha-DSLMs bekannten Aufnahme-Wählschalter (Foto, Video oder SQ&Q) platziert. Zwei weitere Einstellräder erlauben weitere Veränderungen und mittels mehrerer Custom-Tasten lassen sich wichtige Parameter schnell anpassen.
Beim Display setzt Sony weiterhin nur auf eine schwenkbare Konstruktion. Es handelt sich um ein 3,0 Zoll messendes Touchscreen-LCD mit 1,62 Millionen Subpixel. Die Auflösung des Suchers fällt mit 3,68 Millionen Subpixel deutlich höher als beim Vorgängermodell aus, die Vergrößerung gibt Sony mit 0,78-fach an. Neu ist zudem der Akku: Dank des von vielen DSLMs bekannten NP-FZ100-Modells sind nach CIPA-Messung bis zu 630 Bilder möglich.
Vorbestellungen der Sony Cyber-shot DSC-RX10 V
sind ab heute möglich, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 2.500 Euro.
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