Bildstabilisator
Einleitung
Die Kamera
Technik
Datenblatt
Geschwindigkeit
Bildqualität
Abbildungsleistung
Farbwiedergabe
Beispielaufnahmen
Praxisbericht
Fazit
Videos spielen bei Digitalkameras schon länger eine wichtige Rolle und nicht wenige Modelle wurden von Herstellern dafür sogar optimiert. Dies trifft auch auf die Nikon ZR (Datenblatt) zu, die seit 2025 zum Kameraportfolio von Nikon gehört. Hier setzt das Unternehmen auf die Technik der schon länger erhältlichen Z6III und verbaut diese in einem Gehäuse, bei dem die Expertise des im Jahr 2024 von Nikon übernommenen Kameraproduzenten RED (RED Digital Cinema Camera Company) eingeflossen ist.
Den Mauszeiger im Bild von rechts nach links und zurück bewegen, um die Kamera zu drehen.

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Für die Bildaufnahme wird ein 24 Megapixel auflösender Vollformatsensor (35,9 x 23,9mm) in Partially-Stacked-CMOS-Bauweise verwendet, der sehr schnell auslesbare Chip erlaubt bis zu 120 Bilder pro Sekunde. Mit voller Auflösung und im RAW-Format werden jedoch nur 20 Bilder pro Sekunde erreicht. Ein Hybrid-AF mit Phasendetektion und Kontrastmessung übernimmt das Scharfstellen, die Steuerung der Belichtung erfolgt rein elektronisch. Ein klassischer Schlitzverschluss ist also nicht vorhanden.
Videoaufnahmen können in 6K-Auflösung mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde erfolgen, in 4K-Auflösung sind bis zu 120 Vollbilder pro Sekunde (mit APS-C-Crop) möglich. In Full-HD-Auflösung schafft die DSLM zudem bis zu 240 Vollbilder pro Sekunde. Besonders groß ist das Angebot an Videoformaten. Hier werden nicht nur H.265 und H.264 angeboten, Filmer können sich auch für Redcode RAW, N-RAW, Apple ProRes RAW HQ (jeweils max. 12-Bit) oder Apple ProRes 422 HQ entscheiden. Ein großer Dynamikumfang wird per Log3G10- sowie N-Log-Stil und mittels zweier Basis-ISO-Stufen (800 und 6.400) erzielt.
Von anderen Kameras unterscheidet sich die Nikon ZR (Technik)
auch durch ein 4,0 Zoll großes Touch-Display mit einer sehr hohen Auflösung von 3,07 Millionen Subpixel. Für die komfortable Bildkontrolle lässt sich das Panel drehen und schwenken. Ein Sucher ist dagegen nicht verbaut. Beim 13,4 x 8,1 x 4,9cm großen Gehäuse hat sich Nikon für eine Magnesiumlegierung entschieden, durch ein innovatives Design mit optimierter Wärmeabfuhr soll die Kühlung selbst bei längeren Aufnahmen kein Problem darstellen. Abdichtungen schützen die Technik vor Staub und Feuchtigkeit.
Zu den Schnittstellen gehören ein Micro-HDMI und ein USB-C-Port, via Klinkenbuchsen lassen sich ein Kopfhörer und ein Mikrofon anschließen. Letztere kann man zudem über den Zubehörschuh mit der Kamera verbinden. Als Speichermedien setzt die 617g schwere spiegellose Systemkamera auf die ungewöhnliche Kombination einer CFexpress Typ-B- sowie einer microSD-Karte. Da nur CFexpress-Karten die für Aufnahmen mit hohen Bitraten notwendigen Übertragungsgeschwindigkeiten erreichen, ergeben sich beim Einsatz einer microSD-Karte allerdings verschiedene Einschränkungen.
Es folgen die technischen Besonderheiten der Nikon ZR und das Inhaltsverzeichnis aller Testbericht-Seiten.
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