Thypoch bietet seine Objektive mit weiteren Bajonetten

Das Simera 28mm F1,4 & Simera 35mm F1,4 werden mit E-, RF-, X- und Z-Bajonett erhältlich sein

Ende des letzten Jahres hatte das chinesische Unternehmen Thypoch mit dem Simera 28mm F1,4 und dem Simera 35mm F1,4 zwei lichtstarken Festbrennweiten für Kameras von Leica mit dem M-Bajonett angekündigt. Nun gab Thypoch bekannt, diese Objektive auch für andere spiegellose Systemkameras anzubieten. Konkret werden sich die Optiken mit dem E-Bajonett von Sony, dem RF-Canon von Canon, dem X-Bajonett von FujiFilm und dem Z-Bajonett von Nikon erwerben lassen.

Alle Objektive sind rein manuell zu bedienen, automatische Funktionen gibt es keine. Scharfstellen muss man daher mittels des Fokusrings und die Wahl der Blende hat über den Blendenring zu erfolgen. Letzteres ist dabei mit oder ohne Rasterungen möglich, die Entscheidung erfolgt per Schalter. Optisch wird sich gegenüber den Objektiv-Versionen mit dem M-Bajonett nichts ändern, der kleine Widerstand am Fokusrings bei 70cm wird jedoch entfernt. Diesen Thypoch hatte wegen der kürzesten Aufnahme-Entfernung des Messsuchers hinzugefügt. Die Naheinstellgrenze des Thypoch Simera 28mm F1,4 liegt bei 40cm, die des Simera 35mm F1,4 bei 45cm.

Mit dem E-, RF-, X- und Z-Bajonett wird das Angebot sinnvoll erweitert:

Der optische Aufbau der Weitwinkelfestbrennweite mit 28mm besteht aus elf Linsen in sieben Gruppen, hier kommen eine ED-Linse, drei HRI-Linsen und eine asphärische Linse zum Einsatz. Das 35mm-Objektiv wird aus neun Linsen in fünf Gruppen gefertigt, wobei drei HRI-Linsen und ein asphärisches Element verwendet werden. Als kleinste Blende kann man sich jeweils für F16 entscheiden, die Blendenkonstruktion besteht aus 14 Lamellen.

Die aus Metall gefertigten Gehäuse des Thypoch Simera 28mm F1,4 und des Thypoch Simera 35mm F1,4 sind rund 5,4 x 5,5cm bzw. 5,4 x 5,1cm groß und bringen circa 330g bzw. 350g auf die Waage. Filter lassen sich jeweils in einem 49mm großen Gewinde montieren. Wann und für welchen Preis die neuen Bajonetten-Versionen den deutschen Handel erreichen werden, ist noch nicht bekannt. Die Preise der Leica-M-Versionen liegen bei 760 Euro.

Autor: dkamera.de Redaktion
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