Die Festbrennweite leuchtet maximal APS-C-Sensoren aus und wird mit fünf Bajonetten angeboten
Pergear bietet mit dem 12mm F2 II ein neues Ultraweitwinkelobjektiv für spiegellose Systemkameras an. Dieses lässt sich an Modellen mit einer Sensorgröße bis zum APS-C-Format nutzen (Vollformatkameras mit Cropmodus) und kann mit unterschiedlichen Bajonetten erworben werden. Zur Wahl stehen Canon RF, FujiFilm X, Nikon Z, Sony E und MFT. Während der Bildwinkel der Optik an APS-C-Kameras in etwa einem 18mm-Kleinbildobjektiv entspricht, liegt die kleinbildäquivalente Brennweite an einer MFT-Kamera bei 24mm.
Vom Vorgängermodell hebt sich das Pergear 12mm F2 II unter anderem durch ein um 70g leichteres Gehäuse ab. Die Abmessungen der zweiten Generation werden mit 6,6 x 5,9cm angegeben, auf die Waage bringt das Objektiv rund 230g. Als Gehäusematerial kommt Aluminium zum Einsatz, Abdichtungen gibt es nicht. Beim optischen Aufbau hat sich Pergear für zwölf Linsen in neun Gruppen entschieden, zwei ED-Linsen sowie zwei asphärische Elemente minimieren Abbildungsfehler.
Einstellungen müssen beim Pergear 12mm F2 II stets manuell über Einstellringe vorgenommen werden, dafür gibt es einen Fokusring und einen Blendenring. Automatikfunktionen stehen nicht zur Verfügung. Die Wahl der Blende ist zwischen F2 und F22 möglich, zehn Blendenlamellen sollen unter anderem für prägnante Blendensterne sorgen. Die kürzeste Aufnahme-Entfernung der Festbrennweite liegt bei 18cm, zum maximalen Abbildungsmaßstab liegen uns keine Daten vor.
Bei Pergear kann das Ultraweitwinkelobjektiv aktuell für einen Preis von 169,00 Euro erworben werden, lieferbar ist das 12mm F2 II in allen Bajonettversionen.