Mit neuer Einstellungsebene, neuen KI-Funktionen und einfacherem Zuschneiden
Adobe hat seine Bildbearbeitungsprogramme Photoshop und Camera RAW aktualisiert und mit neuen Features versehen. Bei Adobe Photoshop wurde unter anderem die Korrekturebene „Light“ ergänzt. Damit lassen sich laut Adobe zahlreiche nicht-destruktive Bearbeitungen vornehmen, die die Beleuchtung eines Bildes betreffen. Optionen gibt es unter anderem für die Belichtung, den Kontrast, Schatten oder Lichter.
Updates haben natürlich auch wieder die KI-Funktionen von Photoshop erhalten. Zum einen wurde die „Prompt zum Bearbeiten“-Funktion ergänzt, die unter anderem bei einem vorhandenen Bild ohne Auswahl erscheint und die Liste der KI-Features erweitert. Neu ist des Weiteren die auswahlbasierte generative Bearbeitung, mit der man KI-Generationen auf einen bestimmten Bereich des Bildes via Maske begrenzen kann. Mit den Text- und Zeichenwerkzeugen lassen sich beim Einsatz des neuen Markup-Werkzeuges zudem präzise Anweisungen geben. Als weitere Verbesserungen nennt Adobe bei Photoshop das automatische Skalieren eines Textes mittels Formen sowie Pfaden und die Dateiformatliste kann bei den Optionen „Speichern unter“ und „Kopie speichern“ angepasst werden.
Adobe Camera RAW wurde auf die Version 18.6 aktualisiert. Zu den neuen Features gehört die „Schein“-Funktion. Hier kann man sowohl den Stil auswählen, den Bereich vorgeben sowie die Parameter „Überfüllen“ und „Wärme“ beeinflussen. Neu ist auch die Funktion „Zuschneiden“. Damit lassen sich unerwünschte Bildbereiche wegschneiden und können die fehlenden Bildbereiche anschließend per „Generative Fill“ automatisch ergänzt werden. Wer alle Aufnahme-Daten im Blick haben möchte, kann das neue Metdadaten-Panel mit EXIF- und IPTC-Daten nutzen. Als neu unterstütztes Objektiv listet Adobe das Tamron 12-20mm F2,8.