Vergleich: Canon EOS R5, Sony Alpha 7R IV & Nikon Z 7II (Teil 2)

Teil 2 von 3: Spiegellose Systemkameras der Oberklasse mit Vollformatsensor


v.l.n.r.: Canon EOS R5, Sony Alpha 7R IV und Nikon Z 7II.

Nachdem wir im ersten Teil unseres Vergleichstests der Canon EOS R5, Sony Alpha 7R IV und Nikon Z 7II die Kameragehäuse und die Bildqualität verglichen haben, gehen wir jetzt unter anderem auf die Optionen bei der Bildkontrolle, die Arbeitsgeschwindigkeit und den Autofokus der spiegellosen Systemkameras mit Vollformatsensor ein.

Objektivangebot:
Das Objektivangebot ist für Besitzer von Kameras mit wechselbaren Objektiven oftmals genauso wichtig wie die Kamera selbst. Nur mit einer großen Auswahl lassen sich die Möglichkeiten einer Kamera vollständig ausnutzen. Das mit Abstand größte Objektivangebot hat die Sony Alpha 7R IV zu bieten. Das liegt zum einen am bereits seit vielen Jahren genutzten E-Bajonett, zum anderen am „offenen“ Standard. Letzteres erlaubt es Herstellern, Objektive mit E-Bajonett mit allen Komfort-Features (Autofokus, Blendensteuerung, …) zu entwickeln. Daher bieten viele namhafte Unternehmen, wie beispielsweise Tamron, Sigma oder Zeiss, Objektive mit E-Bajonett an. Zusammen mit dem großen Objektivangebot von Sony selbst kann man auf mehr als 100 Objektive zurückgreifen.

Alle Kameras erlauben den Einsatz von diversen Objektiven:

v.l.n.r.: Canon EOS R5, Sony Alpha 7R IV und Nikon Z 7II.

Bei Canon und Nikon sieht das etwas anders aus. Deren Bajonette werden noch nicht so lange verwendet, das Angebot an Drittherstellerobjektiven fällt weit geringer aus. Mit Autofokus und Blendensteuerung kann man diese Modelle an einer Hand abzählen. Besser sieht es natürlich bei den herstellereigenen Modellen aus: Nikon listet auf seiner Webseite aktuell (Stand: April 2022) 24 Z-Objektive für Vollformat-Kameras, Canon auf seiner Homepage 26 Modelle. Auch damit sind Fotografen sehr gut ausgestattet, die Anzahl ist aber eben deutlich geringer als bei Sony. Des Weiteren lassen sich wesentlich mehr günstige Objektive mit E-Bajonett erwerben. Natürlich gibt es auch noch die Möglichkeit, Objektive via Adapter anzuschließen. Hierbei sind jedoch meistens mehrere Nachteile in Kauf zu nehmen. Aus diesem Grund zählen wir nur Objektive mit gleichem Bajonett zum Angebot dazu. Der Punkt für das größte Objektivangebot geht daher eindeutig an Sony.

Unser Sieger beim Objektivangebot: Die Sony Alpha 7R IV

Bildkontrolle:
Zur Bildkontrolle stehen bei höherklassigen spiegellosen Systemkameras bis auf wenige Ausnahmen ein elektronischer Sucher sowie ein Display zur Verfügung. Das gilt auch für die Kameramodelle in unserem Vergleich. Keine Unterschiede gibt es zunächst von den Displaytypen zu berichten, es handelt sich jeweils um OLED-Panels. Dieser Displaytyp ist praktisch in allen aktuellen Suchern zu finden. Die Modelle sind bei unseren Vergleichskameras aber trotzdem nicht vollkommen identisch. Bei der Canon EOS R5 und der Sony Alpha 7R IV kommt ein Panel mit 5,76 Millionen Subpixeln und einer Wiedergabefrequenz von 60 oder 120 Bildern pro Sekunde zum Einsatz. Während die Qualität bei der EOS R5 unabhängig von der Bildrate extrem hoch ist, nimmt die Qualität bei der Alpha 7R IV bei der Wahl von 120 Bildern pro Sekunde etwas ab. Hier muss man sich daher zwischen der bestmöglichen Qualität und einer besonders flüssigen Wiedergabe entscheiden. Die Nikon Z 7II ist mit einem elektronischen Sucher mit 3,69 Millionen Subpixeln ausgestattet. Bilder gibt dieser maximal 60 pro Sekunde wieder, höhere Wiedergaberaten lassen sich nicht einstellen. Die Vergrößerung der Sucher fällt recht ähnlich aus: Hier liegt die Nikon Z 7II mit 0,8-facher Vergrößerung vor der Sony Alpha 7R IV mit 0,78-facher Vergrößerung und der Canon EOS R5 mit 0,76-facher Vergrößerung. In der Praxis stufen wir alle drei Sucher als sehr ansprechend ein, das beste Paket bietet unserer Meinung nach der Sucher der EOS R5.

Bei den DSLMs von Sony und Nikon ist ein dreh- sowie schwenkbares Display verbaut:

Links die Sony Alpha 7R IV, rechts die NIkon Z 7II.

Den ersten Platz sichert sich die Kamera von Canon zudem beim Display. Die EOS R5 verfügt als einzige der drei DSLMs über ein sowohl dreh- als auch schwenkbares Display. Dieses misst 3,2 Zoll in der Diagonalen und löst 2,1 Millionen Subpixel auf. Die Panels der Sony Alpha 7R IV (3,0 Zoll) und der Nikon Z 7II (3,2 Zoll) kann man jeweils nach oben und unten klappen. Das jedoch nur begrenzt, die Bildkontrolle vor der Kamera (also bei Vlogs oder Selbstporträts) erlaubt allein die EOS R5. In puncto Auflösung setzen sich die EOS R5 und die Nikon Z 7II mit 2,1 Millionen Subpixeln von der Alpha 7R IV mit 1,44 Millionen Subpixeln ab – sofern man über eine ältere Version der Alpha 7R IV verfügt. Bei den neueren Alpha 7R IV-Kameras kommt dagegen ein 2,36 Millionen Subpixel auflösendes Modell zum Einsatz. Die Abmessungen haben sich mit 3,0 Zoll dagegen nicht verändert.

Das Display der EOS R5 kann man zusätzlich drehen und auch von vorne sehen:

Canon EOS R5.

Ein Touchscreen verbauen die Hersteller bei allen drei DSLMs, nur bei der EOS R5 und der Z 7II funktioniert dieses aber in allen Menüs. Besitzer der Alpha 7R IV können lediglich den Fokuspunkt setzen und das Touchscreen im Wiedergabemodus verwenden. In diesem Punkt fallen die Modelle von Canon und Nikon daher moderner aus.

Unser Sieger bei der Bildkontrolle: Die Canon EOS R5.

Geschwindigkeit:
Moderne Kameras müssen nicht nur in puncto Bedienung und Bildqualität überzeugen können, sie müssen auch schnell sein. Wartezeiten sind mindestens nervig, teilweise machen sie wichtige Aufnahmen sogar unmöglich. Das kann sich kein ernsthafter Fotograf leisten. In puncto Bildrate geht eine Kamera ganz eindeutig als Sieger aus diesem Vergleich hervor: die Canon EOS R5. Sie schafft mit elektronischem Verschluss bis zu 20 Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung, mit mechanischem Verschluss sind es immer noch sehr ansprechende zwölf Bilder pro Sekunde. Die Nikon Z 7II und die Sony Alpha 7R IV kommen auf jeweils zehn Bilder pro Sekunde. Bei der 7R IV muss man sich dabei für die komprimierte RAW-Aufnahme und bei der Z 7II für 12-Bit-Dateien entscheiden. Ansonsten arbeiten beide Kameras etwas langsamer. Die Länge der Aufnahmeserie ist von der Größe des Pufferspeichers sowie der Geschwindigkeit der Speicherkarte abhängig. Den besten Job hat hier Canon vollbracht, mit der höchsten Bildrate sind bis zu 197 JPEG- und 174 cRAW-Fotos in Serie möglich. Die Nikon Z 7II kommt auf 114 JPEG-Bilder oder 67 RAW-Bilder in Serie. Bei beiden Kameras haben wir jeweils eine CFexpress-Speicherkarte (Modell: Angebird AV PRO CFexpress 1.700MB/s (Read), 1.500MB/s (Write)) verwendet, mit einer SD-Karte sind die Bildserien teilweise deutlich kürzer. Die Sony Alpha 7R IV arbeitet nur mit SD-Karten, die erreichten 70 JPEG- und 73 RAW-Bilder in Folge sind angesichts der größten Bilddateien jedoch trotzdem beachtlich. Im direkten Vergleich markiert die DSLM aber natürlich das Ende des Feldes. Beim Fokussieren liegt die Canon EOS R5 mit 0,10 Sekunden vor der Nikon Z 7II mit 0,12 Sekunden und der Sony Alpha 7R IV mit 0,21 Sekunden.

Die Autofokussysteme der spiegellosen Systemkameras stellen flott und präzise scharf:

v.l.n.r.: Canon EOS R5, Sony Alpha 7R IV und Nikon Z 7II.

Einsatzbereit ist die Nikon Z 7II bereits nach 1,18 Sekunden, darauf folgt die EOS R5 mit 1,27 Sekunden. Etwas mehr Zeit lässt sich die Alpha 7R IV mit 2,43 Sekunden. Bei diesen Werten handelt es sich um die Einschaltzeit der Digitalkameras bis zur vollständigen Displayanzeige. Wer mit weniger angezeigten Daten auskommt, kann Bilder deutlich schneller aufnehmen. Nutzer des Sony-Modells müssen nur 0,86 Sekunden warten, bei der Nikon Z 7II haben wir 1,04 Sekunden und bei der Canon EOS R5 0,88 Sekunden gemessen.

Unser Sieger bei der Geschwindigkeit: Die Canon EOS R5.

Autofokus:
Das Autofokussystem einer Kamera entscheidet darüber, wie präzise und schnell Motive scharfgestellt werden können. Die Messwerte bei statischen Motiven haben wir bereits im letzten Test genannt, nun schauen wir uns die Systeme in der Theorie sowie der Praxis bei bewegten Motiven an. Die Canon EOS R5 verwendet wie alle aktuellen Kameras von Canon den Dual Pixel CMOS AF, im Gegensatz zu älteren Modellen allerdings in der zweiten Generation. Diese Technologie nutzt eine spezielle Sensorarchitektur, jeder Pixel besteht aus zwei Photodioden. Sie werden zum Scharfstellen getrennt ausgelesen, zur Bildaufnahme zusammen. Dadurch ist die EOS R5 in der Lage, praktisch im gesamten Bildfeld zu fokussieren (100 Prozent mit Gesichtserkennung und Verfolgung sowie bei allen automatischen Modi; 100 Prozent horizontal und 90 Prozent vertikal bei der manuellen Messfeldwahl und der großen Zone).

Bei der Z 7 II und der Alpha 7R IV kommt ein Hybrid-AF zum Einsatz. Dieser nutzt die Kontrastmessung und den Phasenvergleich. Fokussieren lässt sich mit der DSLM von Nikon mittels 493 Phasen-AF-Feldern auf 90 Prozent der Fläche, bei der Alpha 7R IV mittels 567 Feldern auf 99,7 Prozent der Fläche in der Breite und 74 Prozent in der Höhe. Beide Kameras reichen damit nicht an die EOS R5 heran, in der Praxis ist die kleinere Abdeckung aber nur in den seltensten Fällen von Relevanz. Das Motiv befindet schließlich meistens im Zentrum oder zumindest nicht an den Rändern.

Die Canon EOS R5 bietet besonders viele Autofokus-Optionen:

Canon EOS R5.

Zu den Features aller drei Kameras gehören jede Menge Autofokus-Optionen. Neben der Sensitivität der Verfolgung kann man sich auch für eine von diversen Messfeld-Optionen entscheiden. Darüber hinaus ist die Gesichts- und Augenerkennung mit an Bord. Diese funktioniert bei Menschen wie Tieren. Als bestes AF-Messsystem stufen wir bei bewegten Motiven den Autofokus der Sony Alpha 7R IV ein. Hier waren bei Bewegungen die meisten Bilder korrekt fokussiert, die Verfolgung arbeitete am treffsichersten. Bei der Nikon Z 7 II war die Präzision grundsätzlich einen Tick geringer, auch damit waren aber gute Ergebnisse zu erreichen. Beim Test der EOS R5 haben wir festgestellt, dass die Präzision stark vom Anfang der Serie abhängt. Wurde das Motiv hier korrekt eingefangen, klebte der Fokus sprichwörtlich daran. Teilweise konnte der Fokus das Motiv allerdings nicht richtig scharfstellen und es kam im Laufe der Serie zu einem höheren Ausschuss. Hier lässt sich mit anderen Messfeld-Optionen vielleicht noch etwas mehr herausholen. Bei allen unseren Tests kamen das mittige Messfeld sowie die automatische Messfeldwahl durch die Kamera zum Einsatz.

Wer bei wenig Licht scharfstellen möchte, ist auf empfindliche AF-Systeme angewiesen. Hier wurden in den letzten Jahren deutliche Fortschritte erzielt. Der AF-Arbeitsbereich der Canon EOS R5 beginnt bei -6 EV, bei der Sony Alpha 7R IV werden -3 EV genannt und bei der Nikon Z 7II sind es -3 EV bzw. -4 EV (AF bei wenig Licht). Da Canon den Wert auf eine Lichtstärke von F1,2 bezieht und Sony sowie Nikon von einer Lichtstärke von F2 ausgehen, ist der Wert der EOS R5 auf -4,5 EV umzurechnen. Die theoretischen Werte werden durch unsere Eindrücke in der Praxis bestätigt, die EOS R5 kann bei einer geringeren Helligkeit fokussieren als die beiden anderen DSLMs.

Unser Sieger beim Autofokus: Die Sony Alpha 7R IV.

Funktionen und Features:
Moderne Kameras erinnern bei manchen Funktionen teilweise schon an Computer. Lange Featurelisten ermöglichen es Fotografen, Aufgaben zu automatisieren oder sich bei Aufnahmen für bestimmte Einstellungen zu entscheiden. Natürlich gehören zu den Features viele Fotoprogramme. Diese umfassen die klassischen Automatiken sowie die PSAM-Modi für manuelle Einstellungen. Des Weiteren verfügen alle drei Kameras über spezielle Programme, die das Abspeichern und Aufrufen bestimmter Aufnahme-Einstellungen erlauben. Bei der EOS R5 verbergen sich diese hinter den „C“-Modi, bei Sony hinter den „MR“-Modi („1“, „2“ und „3“ auf dem Wählrad) und bei Nikon hinter den „U“-Modi. Nur bei der EOS R5 zu finden, ist die sogenannte „Flexible Automatik“. Sie erlaubt das Verändern aller Belichtungsparameter, die nicht veränderten Optionen bestimmt dabei die Automatik.

Durch den beweglichen Sensor, hier bei der EOS R5, lassen sich alle Objektive stabilisieren:

Canon EOS R5.

Zur Bildstabilisierung sind alle drei DSLMs mit einem beweglichen Sensor ausgestattet, zudem können natürlich auch Objektive mit Stabilisator verwendet werden. Beide Stabilisierungssysteme arbeiten des Weiteren zusammen, wenn das Objektiv vom Kamerahersteller stammt. Die beste Stabilisierungsleistung erreicht laut Herstellerangabe die Canon EOS R5, bis zu acht Blendenstufen sind es beim Einsatz einer Optik mit eigenem „IS“. Wir kamen im Praxistest auf rund vier bis fünf Blendenstufen. Die Sony Alpha 7R IV stabilisiert mit ihrem eigenen Stabilisator bis zu 5,5 Blendenstufen, für die kombinierte Stabilisierung gilt der gleiche Wert. Im Test erreichten wir drei bis maximal vier Blendenstufen. Die Nikon Z 7II wird von Nikon mit einer Kompensationsleistung von bis zu fünf Blendenwerten angegeben, im Test kamen wir auf etwa drei Blendenwerte.

Die Belichtungssteuerung erfolgt bei allen drei Modellen mittels elektronischem Verschluss oder mechanischem Verschluss. Des Weiteren besteht die Möglichkeit zum Verwenden des ersten elektronischen Verschlussvorhangs. Die Belichtungszeit liegt unabhängig von der Verschlussart bei bis zu 1/8.000 Sekunde, die elektronischen Verschlüsse arbeiten als Vorteil völlig lautlos. Da die Sensoren allerdings weder über einen DRAM-Cache noch einen Global Shutter verfügen, können sich bei Bewegungen Verzerrungen zeigen. Einsätze bei Kunstlicht sind wegen auftretender Flickereffekte ebenfalls gut zu überlegen.

Die Canon EOS R5 ist wie die Nikon Z 7 II mit einem CFexpress- sowie SD-Slot ausgerüstet:

Canon EOS R5.

Bei der Sony Alpha 7R IV lassen sich zwei SD-Karten nutzen:

Sony Alpha 7R IV.

Auf die Speicherkarten sind wir im Testteil zur Geschwindigkeit bereits kurz eingegangen. Hier wollen wir die Informationen noch etwas vertiefen. Alle drei Hersteller verbauen bei ihren Kameras jeweils zwei Speicherkartenslots. Die Canon EOS R5 verfügt wie die Nikon Z 7II über einen CFexpress Typ B- und einen SD-Kartenslot, bei der Z 7II kann man zudem XQD-Karten im CFexpress-Slot einsetzen. CFexpress Typ B-Karten erreichen laut den offiziellen Spezifikationen Datenraten von bis zu 2.000MB/s, aktuell gibt es Speicherkarten mit rund 1.700MB/s. Diese Werte gelten allerdings für den Einsatz in einem Kartenleser, in der Kamera werden deutlich niedrigere Werte erreicht. Bei der Nikon Z 7II stellen rund 330MB/s das Maximum dar, bei der EOS R5 haben wir wesentlich höhere 750MB/s gemessen. SD-Karten können diesbezüglich nicht mithalten. Theoretisch sind bis zu 312MB/s erreichbar, in den Kameras ist bei rund 220MB/s Schluss. Dieser Wert gilt auch für die Sony Alpha 7R IV. Die jeweils vorhandenen beiden Speicherkartenslots erlauben als Vorteil das kamerainterne Backup, bei der EOS R5 muss dann aber auf Aufnahmen mit besonders hohen Bitraten verzichtet werden. Wir hätten den Einsatz von zwei gleichen Speicherkarten daher als besser empfunden.

Ein Feature, das nur die Sony Alpha 7R IV zu bieten hat, ist die Pixel-Shift-Aufnahme. Diese erlaubt das Speichern von Bildern mit einer noch besseren Detailwiedergabe. Dazu nimmt die Kamera vier oder 16 Bilder des Motivs auf, diese lassen sich per Software am Computer dann zusammenrechnen. Letzteres stufen wir als großen Nachteil ein, andere Kamerahersteller unterstützen dies bereits intern. Darüber hinaus benötigen Besitzer der Alpha 7R IV zur Aufnahme ein Stativ oder eine andere feste Unterlage. Die Umsetzung gefällt uns daher weniger als bei anderen Kameras. In unserem Vergleich geht der Punkt für die Funktion aber natürlich an die DSLM von Sony.

Die Sony Alpha 7R IV unterstützt Pixel-Shift-Multi-Shooting:

Sony Alpha 7R IV.

Nur bei der EOS R5 zu finden ist die Dual Pixel RAW-Aufnahme. Diese Bilddaten fallen deutlich größer als normale RAW-Bilder aus und enthalten die Informationen der beiden Photodioden des Sensors. Dies erlaubt unter anderem das nachträgliche Optimieren des Bokehs oder das Reduzieren von Flares. In der Praxis sind das sicherlich nette Funktionen, die Auswirkungen auf die Bildergebnisse sind jedoch gering. Da die Dateien wie erwähnt größer ausfallen und die Dual Pixel RAW-Aufnahme einen Einfluss auf die Serienbildgeschwindigkeit sowie -länge hat, ist der nur in wenigen Fällen wirklich interessant.

Unsere Wertung bei den Funktionen und Features: Unentschieden.

Zu den Beispielaufnahmen des Testsiegers:

Im dritten Teil unseres Vergleichs überprüfen wir die Videoaufnahmequalitäten und die Schnittstellen. Anschließend fassen wir unsere Ergebnisse zusammen und ziehen ein Fazit.

Autor: dkamera.de Redaktion
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