Die Festbrennweite lässt sich an APS-C- sowie Vollformat-DSLMs nutzen
Nachdem Viltrox mit dem AF 35mm F1,2 LAB sein bisher lichtstärkstes Reportageobjektiv im Frühling bereits für Kameras mit dem E-Bajonett von Sony vorgestellt hatte, folgt nun auch eine Version mit dem Z-Bajonett von Nikon. Das Viltrox AF 35mm F1,2 LAB gehört als Modell der LAB-Reihe zu den optisch besten Modellen des Unternehmens und bringt mit einer Blende von F1,2 auch eine besonders hohe Lichtstärke mit. Aufnahmen sind daher selbst bei sehr wenig Licht kein Problem und natürlich kann man auch von der geringen Schärfentiefe profitieren.
Um eine hervorragende Abbildungsleistung zu erhalten, greift Viltrox auf einen optischen Aufbau mit insgesamt 15 Linsen in zehn Gruppen zurück. Zwei Drittel der Elemente sind dabei spezielle Linsen. Fünf Elemente werden aus ED-Glas gefertigt, drei Linsen sind hochbrechende Elemente und bei zwei Linsen handelt es sich um Asphären. Die verwendete Nano-Coating minimiert zudem Flares und sorgt auch bei schräg einfallendem Licht für einen hohen Kontrast.
Als Fokusmotor kommen beim Viltrox AF 35mm F1,2 LAB vier Voice Coil-Motoren (Quad Hyper VCM) zum Einsatz, an der Naheinstellgrenze von 34cm erzielt die Optik einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:5,9. Fokussieren lässt sich per Fokusring natürlich auch manuell, ein weiterer Einstellring erlaubt die Wahl der Blende. Darüber hinaus hat die Festbrennweite mehrere Fn-Tasten, einen AF/MF-Schalter sowie ein Display zu bieten. Letzteres informiert unter anderem über die gewählte Blende oder die Motiventfernung. Firmware-Updates lassen sich beim Viltrox AF 35mm F1,2 LAB via USB-C-Port vornehmen, das 8,9 x 12,2cm große Gehäuse ist abgedichtet und besteht aus Metall. Möchte man Filter nutzen, muss man sich für 77mm messende Modelle entscheiden.
Im Fachhandel wird das 910g schwere Viltrox AF 35mm F1,2 LAB für eine unverbindliche Preisempfehlung von 999,00 Euro angeboten.