Ganzmetallgehäuse, apochromatisches Design und 12 Blendenlamellen
Voigtländer erweitert sein Angebot an Objektiven mit dem Leica-M-Bajonett um das APO-Ultron 90mm F2 VM. Die neue Festbrennweite soll mit ihrem apochromatischen Design eine besonders hohe Bildqualität erreichen und nahezu keine axialen chromatischen Aberrationen zeigen. Dafür sorgt ein optischer Aufbau mit acht Linsen in sieben Gruppen, bei dem sechs Linsen aus Glas mit anomaler Teildispersion bestehen.
Die Wahl der Blende ist beim APO-Ultron 90mm F2 VM von F2 bis F16 möglich, durch zwölf Lamellen sollen runde Unschärfekreise auch abseits der Offenblende erzielt werden. Damit sich mit der Festbrennweite besonders komfortabel scharfstellen lässt, kommt laut Herstellerangabe ein präzise verarbeiteter Metall-Helikoid zum Einsatz. Dieser sorgt für ein besonders sanftes und feinfühliges Ansprechverhalten des Fokusrings. Die Naheinstellgrenze des Voigtländer APO-Ultron 90mm F2 VM liegt bei 90cm, zum maximalen Abbildungsmaßstab liegen uns keine Informationen vor. Alle Eingaben müssen bei der Optik von Hand erfolgen, Automatikfunktionen gibt es wie bei allen M-Objektiven nicht.
Das Gehäuse des Voigtländer APO-Ultron 90mm F2 VM wird vollständig aus Metall gefertigt, misst 6,2 x 6,3cm und bringt 340g auf die Waage. Für Filter steht ein 52mm großes Gewinde zur Verfügung und im Lieferumfang der Festbrennweite befindet sich eine Gegenlichtblende aus Metall, die zum Transport umgedreht montiert kann. Wann und für welchen Preis das Voigtländer APO-Ultron 90mm F2 VM im Fachhandel erhältlich sein wird, muss erst noch bekannt gegeben werden. Als Farben stehen Schwarz und Silber zur Wahl.