Xiaomi stellt das Modular Optical System vor

Zum Einsatz kommen ein 100 Megapixel auflösenden MFT-Chip und ein 35mm F1,4-Objektiv

Xiaomi zählt schon seit Längerem zu den führenden Unternehmen im Bereich der Smartphone-Technologien und hat sich mit seinen Geräten vor allem auch bei Fotografen einen Namen gemacht. Nun geht Xiaomi noch einen Schritt weiter und hat die Entwicklung des Xiaomi Modular Optical Systems angekündigt. Dabei handelt es sich nicht unbedingt um ein ganz neues Konzept, die vor mehr als zehn Jahren angekündigten QX-Module von Sony haben einen ähnlichen Ansatz verfolgt. Xiaomi hat das Konzept aber weiterentwickelt und verbessert.

Die Aufnahme erfolgt beim Xiaomi Modular Optical System per Aufnahme-Einheit, zur Steuerung sowie zur Bildkontrolle wird das Smartphone verwendet. Im konkreten Fall kann man dafür aber nicht jedes Gerät nutzen, denn anstatt der Übertragung der Daten per WLAN erfolgt dies mittels der neu entwickelten LaserLink-Schnittstelle. Da diese Verbindungstechnologie bis zu 10Gbit/s erreicht, lassen sich auch große Datenmengen blitzschnell an das Smartphone übertragen.

Der Bildwandler löst mit 100 Megapixel höher als die bisher erhältlichen MFT-Chips auf:

Dort werden die Bilddaten verarbeitet und lassen sich die Aufnahmen wie die Fotos und Videos der integrierten Kameras speichern oder teilen. Speziell verbinden oder aufladen muss man das Modular Optical System laut Xiaomi übrigens nicht, festgehalten wird das Modul magnetisch.

Als Bildwandler kommt im ersten Modular Optical System ein 100 Megapixel auflösender Light Fusion X-Sensor im Micro Four Thirds-Format zum Einsatz. Dieser löst höher als alle bisher erhältlichen Bildwandler in dieser Größe aus und soll durch die Ultra-RAW-Technologie einen Dynamikumfang von bis zu 16 Blendenstufen liefern können. Weitere Daten sind vom Sensor noch nicht bekannt, die Unterstützung von Pixel-Binning-Verfahren schätzen wir jedoch als sehr wahrscheinlich ein.

Das Objektiv wird mit 35mm Brennweite und einer Lichtstärke vom F1,4 angegeben:

Das Objektiv des Xiaomi Modular Optical Systems wird mit einer Brennweite von 35mm und einer Lichtstärke von F1,4 angegeben, durch neue Linsen-Technologien konnte Xiaomi eine sehr geringe Bautiefe erzielen. Die Naheinstellgrenze des Objektivs liegt bei 30cm, die Blende kann man von F1,4 auf bis zu F11 schließen. Als Bedienelement steht am Modular Optical System ein Einstellring zur Verfügung, dieser lässt sich sowohl für die Blenden- als auch die Fokuskontrolle verwenden.

Aktuell gibt es vom Xiaomi Modular Optical System nur Prototypen, diese funktionieren aber bereits ohne größere Einschränkungen. Ob das neue Konzept den Handel erreichen wird, ist genauso unbekannt wie der Preis.

Autor: dkamera.de Redaktion
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