Zoom mit RF-Bajonett: Canon RF-S 18-150mm F3,5-6,3 IS STM

8,3-fach-Zoom (29 bis 240mm KB-Brennweite) mit starker Vergrößerung

Als zweites Objektiv hat Canon neben dem RF-S 18-45mm F4,5-6,3 IS STM das RF-S 18-150mm F3,5-6,3 IS STM vorgestellt. Das Superzoom bietet einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 29 bis 240mm und eignet sich dadurch für allerlei Motive. Wie bei den Objektiven dieser Klasse üblich muss man allerdings mit einer kleinen Blendenöffnung (F3,5 bis F6,3) auskommen. Aufnahmen aus der Hand stabilisiert ein "IS"-Bildstabilisator, dieser erreicht eine Kompensationsleistung von 4,5 Blendenwerten. Setzt man das Objektiv an einer Kamera mit eigenem Stabilisator ein, sollen bis zu sieben Blendenwerte erreicht werden können.

Der optische Aufbau des Canon RF-S 18-150mm F3,5-6,3 IS STM besteht aus 17 Linsen in 13 Gruppen. Damit Abbildungsfehler auf ein Minimum reduziert werden, verwendet Canon nicht nur eine UD-Linse, es kommen auch zwei asphärische Elemente zum Einsatz. Bei der Vergütung der Linsenoberflächen handelt es sich um das Super Spectra-Coating. Die Blende des 8,3-fach-Zooms lässt sich auf Werte zwischen F22 (18mm) und F40 (150mm) schließen, hier nutzt Canon sieben Lamellen.

Der Schrittmotor (STM) des Canon RF-S 18-150mm F3,5-6,3 IS STM wurde unter anderem für Videos optimiert und soll mit einer besonderen Laufruhe punkten können. Der minimale Aufnahme-Abstand hängt vom gewählten Fokusmodus ab: Mindestens 17cm muss sich das Motiv beim Einsatz des Autofokus vom Sensor entfernt befinden, beim manuellen Scharfstellen sind es nur 12cm (jeweils bei 18mm Brennweite). Den größten Abbildungsmaßstab erreicht man bei 35mm, hier nennt Canon einen Wert von 1:1,7. Selbst einige Makro-Objektive schaffen dies nicht. Für Filter ist ein 55mm großes Gewinde verbaut.

Das RF-S 18-150mm F3,5-6,3 IS STM in maximaler Brennweitenstellung:

Das 6,9 x 8,5cm messende Canon RF-S 18-150mm F3,5-6,3 IS STM bringt 310g auf die Waage und kann ab Juni 2022 für einen Preis von 569,00 Euro im Fachhandel erworben werden.

Eingaben lassen sich über zwei Einstellringe (Fokus und Zoom) vornehmen, der Fokusring erlaubt als Control Ring auch das Verändern anderer Parameter. Einen klassischen Fokuswählschalter gibt es dagegen nicht mehr.

Autor: dkamera.de Redaktion
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