Nikon Coolpix P950 Praxisbericht

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Praxisbericht zur Nikon Coolpix P950

Die Nikon Coolpix P950 (Datenblatt) gehört zu den größten Bridgekameras am Markt. Mit Abmessungen von 14,0 x 11,0 x 15.0cm fällt sie in etwa so groß wie eine ausgewachsene Spiegelreflexkamera mit Superzoomobjektiv aus. So schwer wie diese ist sie ebenfalls, mit knapp einem Kilogramm lässt sie sich nicht als Leichtgewicht bezeichnen.

Dafür erhält man jedoch ein Objektiv mit stattlichen 24 bis 2.000mm KB-Brennweite. Möglich ist dies natürlich nur, da ein Sensor der 1/2,3-Zoll-Klasse um Einsatz kommt. Dessen hoher Cropfaktor von 5,6 macht „lediglich“ ein Objektiv mit realen 4,3mm bis 357mm Brennweite notwendig. Selbst diesen Wert finden wir aber beachtlich, 357mm gelten selten an einer Vollformatkamera als Supertelebrennweite.

Die Coolpix P950 lässt sich dank eine großen Griffs trotz ihres hohen Gewichtes gut festhalten:

Trotz der großen Abmessungen und des hohen Gewichts lässt sich die Nikon Coolpix P950 (Technik) gut in der Hand halten, dafür sorgt ein großer Handgriff mit rutschhemmender Gummierung und ergonomischer Form. Die Daumenablage wurde ausreichend groß dimensioniert, das Material ist griffig. Beim Gehäuse hat sich Nikon für eine leichte Kunststoffoberfläche entschieden, die Verarbeitung kann mit höherklassigen Fotokameras natürlich nicht mithalten. Kunststoff prägt das Bild, Metall würde die Kamera jedoch noch schwerer machen. Die Entscheidung für Kunststoff ist aus unserer Sicht daher richtig.

Ein Teil der Bedienelemente liegt auf dem Griff bzw. der rechten Kameraschulter:

Die meisten Bedienelemente hat Nikon auf der rechten Oberseite bzw. rechten Rückseite platziert, die Bridgekamera lässt sich also fast einhändig bedienen. In der Praxis würden wir dies wegen des hohen Gewichts und des recht weit vorne liegenden Schwerpunkts aber nicht empfehlen. Die zweite Hand sollte zur Stabilisierung verwendet werden, ein Material mit griffiger Oberfläche macht das sichere Festhalten am Objektiv einfach.

Weitere Bedienelemente erreichen Fotografen an der linken Objektivseite:

Zu den wichtigsten Bedienelementen gehören bei der Nikon Coolpix P950 (Produktbilder) die beiden Zoomregler. Einer umringt den Fotoauslöser, der andere befindet sich an der linken Objektivseite. Letzterer hat unterschiedliche Zoomgeschwindigkeiten zu bieten, im Menü stehen Low, Mid und High zur Wahl. Unbedingt erwähnt werden muss des Weiteren die "Zoomrückstellungs"-Taste. Mittels dieser verkürzen Fotografen für einen kurzen Moment die Brennweite, beim Loslassen zoomt die Kamera zum ursprünglichen Bildausschnitt zurück. Da man das Motiv bei langen Brennweiten sehr schnell aus den Augen verlieren kann, bietet die Taste mit der kürzeren Brennweite eine schnelle Hilfe.

Die Rückseite der Bridgekamera:

Ansonsten bedient sich die Nikon Coolpix P950 (Technik) wie eine klassische, gut ausgestattete Bridgekamera. Die Programmwahl erfolgt mittels eines Rades auf der Oberseite, Videos startet oder stoppt man per Taste auf der Rückseite. Weitere Bedienschritte lassen sich mit dem kombinierten Einstellrad und Steuerkreuz unterhalb der Daumenablagefläche oder dem seitlichen Einstellrad vornehmen.

Letzteres kann mit einem von fünf Parametern (Belichtungskorrektur, ISO, Weißabgleich, Belichtungszeit, Blende) belegt werden. Weitere frei konfigurierbare Tasten gibt es, abgesehen von der AE-L/AF-L-Taste, nur noch in Form der Fn-Taste. Bei dieser können sich Fotografen für einen von 16 Parametern (unter anderem Bildqualität, Serienaufnahme oder Fokusmodus) entscheiden.

Die Optionen des seitlichen Einstellrades:

Über die Fn-Taste lassen sich weitere Parameter erreichen:

Insgesamt betrachtet lässt sich die Nikon Coolpix P950 sowohl beim Einsatz der Automatiken als auch der halb(-manuellen) Modi gut bedienen. Neben der Automatik und den PSAM-Modi hat die Bridgekamera einen U-Modus für eigene Einstellungen (vorher abspeicherbar), einen Kreativmodus für unterschiedliche Bildstile („Noir“, „Memory“, „Klassisch“, …) und eine Reihe von speziellen Szenenprogrammen („Mond“, „Vogelaufnahme“, „Panorama“, …) zu bieten.

Das Hauptmenü der Bridgekamera mit seinen vier Untermenüs:

Die Menüs sind klassisch aufgebaut und von anderen Kameras von Nikon bekannt. Ein Reiter beherbergt die meisten Aufnahme-Einstellungen, einer die Film-Optionen, der dritte die Netzwerk-Optionen und der vierte grundsätzliche Einstellungen. Die Menüs könnten noch etwas schneller reagieren, gefühlt gibt es immer einen kleinen „Lag“.

Die AF-Messfeld-Optionen der Coolpix P950:

Als Autofokussystem kommt bei der Nikon Coolpix P950 (Geschwindigkeit) die Kontrastmessung zum Einsatz. Allzu viele Details nennt Nikon dazu nicht, es stehen allerdings einige unterschiedliche Messfeld-Optionen zur Wahl: AF-Zielsuche, Porträt-Autofokus, Manuell (Punkt), Manuell (normal), Manuell (gr. Messfeld) und die Motivverfolgung. Die Fokussierungszeit bewegt sich sicherlich nicht auf dem besten Niveau, angesichts der langen Brennweite bewerten dieses jedoch als ordentlich. Abstriche muss man – wie bei vielen Kompakt- und Bridgekameras – bei bewegten Motiven machen. Hier kommt die Kamera kaum mit. Die P950 kann nicht nur weit entfernte Motive vergrößern, das geht auch mit nahen. Dafür gibt es einen extra Makromodus, dieser erlaubt Aufnahmen ab einem Zentimeter Entfernung.

Die Belichtungszeit regelt bei der P950 ein Zentralverschluss. Minimal lassen sich je nach Brennweite und Blende 1/2.000 Sekunde bis 1/4.000 Sekunde einstellen, maximal sind es 30 Sekunden. Des Weiteren stehen ein Bulb- und ein Time-Modus zur Verfügung. Letztere zwei sieht man bei Kompakt- und Bridgekameras eher selten.

Mit dem beweglichen Display sowie dem elektronischen Sucher ist man gut aufgestellt:

Zur Bildkontrolle lässt sich zwischen einem elektronischen Sucher sowie einem Display wählen. Der elektronische Sucher löst 2,36 Millionen Subpixel auf und zeigt knapp 100 Prozent des Bildfeldes an. Als Panel kommt ein OLED-Modell zum Einsatz, dieses hat einen sehr hohen Kontrast zu bieten. Die Bildschärfe fällt angesichts der recht hohen Auflösung ordentlich scharf aus, mit den Suchern höherklassiger Systemkameras kann er aber eindeutig nicht mithalten. Für ein Bridgekamera ist er jedoch sehr ordentlich. Das Display der Nikon Coolpix P950 (Technik) besitzt eine Diagonale von 3,2 Zoll, die Auflösung liegt bei 921.000 Subpixel. Das Panel liefert ebenso wie der Sucher eine ordentliche Darstellung, große Einblickwinkel verhindern Farbverfälschungen beim Betrachten von der Seite. Letzteres muss man allerdings kaum, schließlich hat sich Nikon für eine dreh- und schwenkbare Aufhängung entschieden. Diese erhöht den Komfort deutlich. Über ein Touchscreen verfügt das LCD leider nicht, Eingaben sind also nur über die Tasten und Schalter möglich.

Natürlich sind bei einer Kamera mit 83-fach-Zoomobjektiv auch Videoaufnahmen interessant. Die Nikon Coolpix P950 (Beispielaufnahmen) unterstützt wie die meisten aktuellen Kameras 4K-Aufnahmen (3.840 x 2.160 Pixel) mit einer Bildrate von 25 oder 30 Vollbildern pro Sekunde. Daneben sind Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) und HD-Aufnahmen (1.280 x 720 Pixel) mit einer Bildrate von 25, 30, 50 oder 60 Vollbildern pro Sekunde möglich. Zeitlupenaufnahmen sind in HD (2-fache Zeitlupe) oder SD (4-fache Zeitlupe) aufnehmbar. Zudem bietet die Kamera in Full-HD eine Zeitrafferoption (0,5-fache Geschwindigkeit). Abseits der Bildrate und der Auflösung gibt es nicht viele Parameter, die Videografen bei Bedarf verändern können. So können sie den Autofokusmodus (AF-S oder AF-F) konfigurieren, einen Windgeräuschefilter ein- oder ausstellen und das Mikrofon mitzoomen lassen. Bei Aufnahmen unterhalb von 4K lässt sich außerdem ein digitaler Bildstabilisator zuschalten. Standardmäßig wird zur Tonaufnahme das integrierte Stereomikrofon der Kamera verwendet, per 3,5mm Klinkenstecker besteht jedoch auch die Option, ein externes Modell anzuschließen.

Blick in das Videomenü:

Die Bildqualität der Kamera fällt in 4K-Auflösung für ein Bridgemodell mit kleinem Sensor sehr ordentlich aus, in dunkleren Bildpartien und bei höheren ISO-Stufen wird aber schnell ein Bildrauschen sichtbar. Einen Crop muss man in 4K nicht hinnehmen, der Bildausschnitt der Videos entspricht also dem Bildausschnitt der Fotos im 16:9-Format. Manuelle Einstellungen sind auch während der Aufnahme möglich, besonders ambitionierte Videografen können das Videosignal unkomprimiert über HDMI ausgeben. Die Tonaufnahmen der Kamera überzeugen uns nur bedingt, teilweise könnte die Qualität realitätsnäher ausfallen.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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