Einleitung
Die Kamera
Technik
Datenblatt
Geschwindigkeit
Bildqualität
Bildstabilisator
Abbildungsleistung
Farbwiedergabe
Beispielaufnahmen
Praxisbericht
Fazit
Es folgen die besonderen Merkmale und Eigenschaften der Kamera.
Die OM System OM-1 ist das MFT-Flaggschiff von OM Digital Solutions. Sie wurde 2022 vorgestellt und folgt auf die Olympus OM-D E-M1 Mark III. Deren Design wurde bei der OM-1 teilweise übernommen, die Technik im Inneren hat sich jedoch deutlich verändert.
Beim Bildwandler handelt es sich um ein 17,3 x 13,0mm messendes CMOS-Modell mit 20,2 Megapixel. Der Stacked BSI Live MOS-Sensor ermöglicht einen Cross Quad Pixel AF und hat Sensorempfindlichkeiten von bis zu ISO 102.400 zu bieten.
Im Griff hat OM Digital Solutions den Fotoauslöser sowie ein Einstellrad integriert, dahinter befinden sich Tasten zum Starten von Videos und für die Korrektur der Belichtung.
Auf der Rückseite der OM-1 befinden sich unter anderem ein Joystick, ein Schalter und ein Steuerkreuz. Über die Tasten lassen sich die Belichtung und die Fokussierung speichern oder auch der Wiedergabemodus aufrufen.
Auf der linken Kameraschulter wurden der Ein-/Ausschalter und Tasten für die Wahl des Auslösemodus (Einzelbild, Serienbild, Selbstauslöser, High-Res-Aufnahme, ...), sowie zum Konfigurieren des Autofokus und der Belichtungsmessung platziert.
Wie alle Kameras von OM Digital Solutions besitzt auch die OM-1 das Micro Four Thirds-Bajonett. Dadurch steht ein sehr großes Objektivangebot zur Verfügung. Dank des integrierten Stabilisators der DSLM muss die Optik selbst nicht stabilisiert sein.
Einsatzbereit bringt die Kamera zusammen mit dem OM System M.Zuiko Digital ED 12-40mm F2,8 Pro II etwas weniger als ein Kilogramm auf die Waage. Dadurch fällt sie auch auf längeren Fototouren nicht zur Last.
Das OM System M.Zuiko Digital ED 12-40mm F2,8 Pro II bietet einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 24 bis 80mm. Die ordentliche Lichtstärke von F2,8, ein schneller Fokusmotor und Abdichtungen machen das 3,3-fach-Zoom für sehr viele Aufnahmesituationen tauglich.
Beim elektronischen Sucher handelt es sich um ein Modell mit 0,83-facher Vergrößerung. Das verbaute OLED-Panel löst hohe 5,76 Millionen Subpixel auf und kann 60 oder 120 Bilder pro Sekunde wiedergeben. Natürlich steht ein Augensensor zur Verfügung. Der "S-OVF"-Modus simuliert einen optischen Sucher.
Auf ein integriertes Blitzgerät hat OM Digital Solutions bei der OM-1 verzichtet, natürlich lassen sich aber Aufsteck- oder externe Modelle nutzen. Die Blitzsynchronzeit liegt bei 1/250 Sekunde, beim Super FP-Modus bei bis zu 1/8.000 Sekunde.
Beide Speicherkartenslots der DSLM nehmen SD-Karten auf, dank des schnellen UHS-II-Standards lassen sich sehr hohe Datenraten erzielen. In unserem Test kamen wir auf bis zu 222MB/s.
Der 2.280mAh starke BLX‑1 Lithium-Ionen-Akku lässt sich in der Kamera via USB aufladen, die OM-1 unterstützt hier den USB Power Delivery-Standard. Mit einer Akkuladung sind laut CIPA-Messung 520 Bilder möglich.
Zu den Kabelschnittstellen gehören ein 3,5mm Klinkenanschluss für ein Mikrofon und ein weiterer 3,5mm Klinkenanschluss für einen Kopfhörer.
Zudem verfügt die OM System OM-1 an der linken Seite über einen Micro-HDMI-Ausgang und einen USB-C-Port (3.0). Den Blitzsychnronanschluss erreicht man auf der Vorderseite und eine Kabelfernbedienung kann man via 2,5mm Klinkenbuchse an der rechten Seite anschließen.
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