Einleitung
Die Kamera
Technik
Datenblatt
Geschwindigkeit
Bildqualität
Bildstabilisator
Abbildungsleistung
Farbwiedergabe
Beispielaufnahmen
Praxisbericht
Fazit
Es folgen die besonderen Merkmale und Eigenschaften der Kamera.
Die OM-3 ist zwischen dem Flaggschiff OM-1 Mark II und dem Mittelklassemodell OM-5 angesiedelt und mit einem Retro-Gehäuse im Stil der 1972 erschienenen OM-1 ausgestattet.
Als Bildwandler kommt bei der DSLM ein 20,2 Megapixel auflösender CMOS-Sensor mit rückwärtiger Belichtung und zusätzlichem DRAM-Cache zum Einsatz. Wie alle Micro Four Thirds-Sensoren misst der Chip 17,3 x 13,0mm.
Auf der rechten Oberseite der Kamera befinden sich das Programmwahlrad, zwei Einstellräder, der Auslöser und zwei Direktwahltasten. Ersterer lässt sich per Knopfdruck sperren, um ungewollte Eingaben zu verhindern.
Auf der Rückseite der OM-3 hat OM Digital Solutions ein Steuerkreuz, Tasten für die Menüs sowie auch zum Löschen positioniert. Die "CP"-Taste aktiviert die Computational Photography-Modi oder erlaubt deren Wahl.
Auf der linken Kameraschulter wird die DSLM eingeschaltet und entscheidet man sich für den Aufnahmemodus. Hier stehen Foto, Video und S&Q (Zeitlupe sowie Zeitraffer) zur Wahl.
Das Kreativrad auf der Vorderseite der OM-3 erlaubt das Konfigurieren des Bildstils. Neben Optionen für das Anpassen der Farbe gibt es unter anderem auch Einstellungen für den Kontrast, die Schärfe oder die Vignettierung.
Im Kit kann die Kamera zusammen mit dem Standardzoom M.Zuiko Digital ED 12-45mm F4 Pro erworben werden. Daneben lässt sich die OM-3 natürlich auch ohne Objektiv erstehen (Body only).
Das 3,0 Zoll große LCD der spiegellosen Systemkamera lässt sich drehen und schwenken und daher sowohl vor als auch hinter der Kamera optimal einsehen. Eingaben sind per Touch möglich, die Funktion steht aber nicht in allen Menüs zur Verfügung.
Mit einem Gewicht von 501g (754g inklusive Objektiv) bringt die OM-3 rund 100g weniger als das Flaggschiff OM-1 Mark II auf die Waage. Das Gehäuse besteht bei beiden DSLMs aus einer Magnesiumlegierung, die Abdichtungen erfüllen die Anforderungen des IP53-Standards.
Das M.Zuiko Digital ED 12-45mm F4 Pro gehört mit einer kleinbildäquivalenten Brennweite von 24 bis 90mm zu den Standardzooms. Im Alltag lässt es sich dank einer durchgängigen Blendenöffnung von F4 sehr gut verwenden, ein schneller Autofokusmotor ist ebenso mit an Bord.
Als Sucher nutzt OM Digital Solutions bei der OM-3 ein 0,68-fach vergrößerndes Modell. Das verwendete OLED-Panel löst 2,36 Millionen Subpixel auf, die Anzeige lässt sich unterschiedlich konfigurieren.
Ein integriertes Blitzgerät ist bei der Kamera nicht verbaut, Blitze kann die OM-3 aber natürlich über den Zubehörschuh ansteuern. Die Blitzsynchronzeit liegt bei 1/250 Sekunde.
Als Speichermedien nutzt die OM-3 SD-Karten, diese sind dank UHS-II-Slot auch schnell angebunden. Das kamerainterne Backup ist mangels zweitem Slot allerdings nicht möglich.
Trotz eines nicht allzu großen Gehäuses kommt bei der Kamera ein Akku vom Typ "BLX-1" zum Einsatz. Dieser wird unter anderem auch beim Flaggschiff OM-1 Mark II verwendet.
Zu den für Videografen relevanten Schnittstellen gehören unter anderem der 3,5mm Klinkeneingang für ein Mikrofon sowie der 3,5mm Klinkenausgang für Kopfhörer.
Über Micro-HDMI lässt sich das Bildsignal ausgeben, damit sind zudem auch RAW-Videoaufnahmen (gespeichert per externem Rekorder) möglich. Der USB-C-Port ermöglicht das Aufladen des Akkus in der Kamera und erlaubt den Anschluss der DSLM an einen Computer.
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