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Das Fazit zur Panasonic Lumix DMC-LX7

In der Praxis kann die Panasonic Lumix DMC-LX7 fast auf ganzer Linie überzeugen. Wie sie bei der Bildqualität und der Geschwindigkeit abschneidet, klären unsere Laborergebnisse.

Ganz in der Tradition der letzten LX-Modelle kombiniert die Panasonic Lumix DMC-LX7 (Datenblatt) einen etwas größeren Bildsensor (1/1,7 Zoll) mit einem sehr lichtstarken Objektiv. Der verbaute CMOS-Sensor löst 10,0 Megapixel auf (3.648 x 2.736 Pixel) und lässt sich in Drittelstufen zwischen ISO 80 und ISO 12.800 einstellen. Dank Multi-Format-Bauweise des Sensors kann die Panasonic Lumix DMC-LX7 sowohl im 4:3-, als auch im 3:2- und im 16:9-Format den identischen Blickwinkel abbilden. Beim Objektiv gibt sich der japanische Hersteller nicht „nur“ mit einem lichtstarken Objektiv zufrieden, die Panasonic Lumix DMC-LX7 (Praxisbericht) besitzt ein äußerst lichtstarkes Objektiv und verdrängt damit die Olympus XZ-1 (Testbericht) vom Thron der lichtstärksten Kompaktkameras. Das Leica DC Vario-Summilux-Objektiv der LX7 deckt einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 24 bis 90 Millimeter ab und besitzt eine Offenblende von F1,4 bis F2,3. Blendenverlauf: Die Offenblende von F1,4 steht nur bei der Anfangsbrennweite zur Verfügung, immer noch sensationell gute F1,6 sind bis etwa 36 Millimeter und F1,8 sind bis etwa 46 Millimeter nutzbar. Eine maximale Lichtstärke von F2,0 kann bis circa 66 Millimeter genutzt werden. Das Objektiv der Panasonic Lumix-DMC-LX7 ist also nicht nur im Weitwinkelbereich sehr lichtstark ausgerüstet, sondern auch der Telebereich kann vollständig überzeugen.

Die Abbildungsleistung des Objektivs bewegt sich auf einem guten, wenn auch nicht hervorragenden, Niveau. Im Weitwinkelbereich fällt eine etwas stärkere tonnenförmige Verzeichnung auf, in Anbetracht der guten Weitwinkelausstattung (24mm) lässt sich dieser Makel allerdings verzeihen. Die Bildschärfe fällt in der Mitte gut aus, in den Ecken ist allerdings ein leichter Schärfeabfall sichtbar. Die Randabschattung wurde sehr gut korrigiert. Chromatische Aberrationen sind bei starken Kontrasten sichtbar, liegen aber in einem unproblematischen Bereich.

Dass Panasonic bei der Entwicklung der Lumix DMC-LX7 (Technik) mitgedacht hat, zeigt der ND-Filter. Er reduziert das einfallende Licht um drei Blendenstufen und ermöglicht auch bei Sonnenschein die Nutzung der Offenblende. Die Verschlusszeit kann zwischen 8 Sekunden und einer 1/2.000 Sekunde eingestellt werden, im S-Modus (Zeitvorwahl) ist sogar eine 1/4.000 Sekunde möglich. Warum man diese kurze Belichtungszeit nicht in allen Modi ermöglicht, bleibt ein Geheimnis von Panasonic.

Bei der Bildqualität erzielt die Panasonic Lumix-DMC-LX7 ein sehr positives Ergebnis. Im Vergleich zu den Konkurrenzmodellen mit gleicher Sensorgröße – und auch zum Vorgängermodell Panasonic Lumix-DMC-LX5 – erreicht sie vor allem bei höheren ISO-Werten eine sichtbar bessere Bildqualität. Bei niedrigen ISO-Werten besitzen die Bilder der Panasonic Lumix-DMC-LX7 eine gute Auflösung und zeigen viele Details. Auch bei mittleren ISO-Werten (ISO 400, ISO 800) bleibt die Bildqualität vergleichsweise hoch und sinkt nur geringfügig ab. Hohe ISO-Werte (ab ISO 1.600) stellen für viele Kompaktkameras eine fast unüberwindbare Hürde dar, hier bricht die Bildqualität meistens sehr deutlich ein. Auch Premium-Kompaktkameras haben ab diesem ISO-Wert schwer zu kämpfen. Natürlich sinkt auch die Bildqualität der Panasonic Lumix-DMC-LX7 (Beispielaufnahmen) in diesem Bereich sichtbar ab, sie liefert für ihre Sensorgröße allerdings ein respektables Ergebnis und kann selbst bei ISO 1.600 noch brauchbare Aufnahmen liefern. Mit größeren Abstrichen bei der Bildqualität sind selbst ISO 3.200 noch verwertbar – dies ist beachtlich, denn es versagen die Konkurrenzmodelle hier doch auf ganzer Linie. In Kombination mit dem sehr lichtstarken Objektiv sollte die Panasonic Lumix-DMC-LX7 in vielen, bisher für Kompaktkameras höchst problematischen Situationen, noch gute Bildergebnisse erzielen können.

Die Farbwiedergabe der Panasonic Lumix-DMC-LX7 ist eher mittelmäßig. Die durchschnittlichen Abweichungen des Grün- und Blau-Kanals liegen passenderweise im grünen Bereich. Bei den maximalen Abweichungen fällt der Grün-Kanal etwas ab, der Rot- sowie der Blau-Kanal werden gut wiedergegeben. Insgesamt ist das Bild allerdings leicht grünstichig.

Wie es sich für eine Premium-Kompaktkamera gehört, erreicht die Panasonic Lumix-DMC-LX7 bei der Geschwindigkeit ein überzeugendes Ergebnis. Bei aktiver Serienbildaufnahme schafft die Panasonic Lumix-DMC-LX7 elf Bilder pro Sekunde für zwölf Bilder in Folge – und das bei voller Auflösung und auch im RAW-Format. Dass selbst bei der kombinierten Aufnahme von JPEG und RAW-Bildern eine derart hohe Bildrate erreicht wird, spricht für eine sehr hohe Leistung des Bildprozessors und einen großen Pufferspeicher. Auch der Autofokus und die Einschaltzeit der Panasonic Lumix-DMC-LX7 wissen zu gefallen. Zum Fokussieren sind nur 0,27 Sekunden nötig, die Auslöseverzögerung ist mit 0,01 Sekunden kaum vorhanden. Vom Einschalten der Digitalkamera bis zum ersten Bild vergehen nur 1,51 Sekunden - eine respektable Leistung. Die Panasonic Lumix DMC-LX7 ist damit absolut Schnappschuss-tauglich.

Das Fazit unseres Tests fällt eindeutig aus: Die Panasonic Lumix DMC-LX7 (Produktfotos) ist eine sehr gelungene Weiterentwicklung der bereits guten Panasonic Lumix DMC-LX5. Der 10,0 Megapixel auflösende und 1/1,7 Zoll große CMOS-Sensor bietet für seine Größe eine sehr gute Bildqualität, das Objektiv kann durch seine sensationelle Lichtstärke (F1,4 bis F2,3) überzeugen. Auch bei der Geschwindigkeit enttäuscht die Panasonic Lumix DMC-LX7 mit 11,1 Bildern pro Sekunde für 12 Bilder in Folge nicht. Ebenfalls sehr überzeugend fällt der Video-Modus aus: Gefilmt wird in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit 50 Vollbildern pro Sekunde im AVCHD-Format, zusätzlich können Hochgeschwindigkeits-Videos in HD-Auflösung mit sagenhaften 100 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Die vollständige manuelle Kontrolle über Blende und Belichtungszeit und eine wirklich gute Tonqualität runden das Bewegtbild-Paket ab. Bei der Bedienung kann die Panasonic Lumix DMC-LX7 fast alle Wünsche erfüllen: Oft benötigte Funktionen lassen sich über Tasten erreichen, ein Quick-Menü, eine frei belegbare Taste und ein Objektivring erlauben schnelle Einstellungen. Wären nicht die kleinen Tasten, würde sich das Bedienkonzept nahe am Optimum bewegen. Dass die Panasonic Lumix DMC-LX7 die aufgenommenen Bilder auch im RAW-Format speichern kann und die Verarbeitung des Gehäuses hochwertig ist, versteht sich für eine Digitalkamera dieser Klasse von selbst.

Die Panasonic Lumix DMC-LX7 (Praxisbericht) ist eine hervorragende Kompaktkamera, die in vielen Bereichen neue Möglichkeiten eröffnet. Wer bis jetzt an der Lichtstärke seiner Digitalkamera gescheitert ist, wird bei der Panasonic Lumix DMC-LX7 positive Überraschungen erleben.

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Pro&Contra zur Panasonic Lumix DMC-LX7

  • Sehr gute Bildqualität bei niedrigen und mittleren ISO-Werten
  • Überdurchschnittliche Bildqualität bei höheren ISO-Werten
  • Äußerst lichtstarkes 3,8-fach-Zoomobjektiv (24 bis 90mm, F1,4 bis F2,3)
  • Mit 24mm sehr gut ausgestatteter Weitwinkelbereich
  • Multi-Format-Sensor mit gleicher Brennweite auch im 16:9- und 3:2-Bildformat
  • Die Digitalkamera liegt gut in der Hand
  • Das Kameragehäuse ist ausnahmslos gut verarbeitet
  • Sehr hohe Bildrate im Serienbildmodus (im Labor: 11,1 Bilder/Sek. für 12 Bilder in Folge)
  • Schnappschuss-tauglich: schneller Autofokus, fast keine Auslöseverzögerung
  • Objektivring zum Verändern der Blende vorhanden
  • Direkter Zugriff über Tasten und Wahlräder auf sehr viele Einstellungen
  • Gute Voll- und Halbautomatiken
  • Manueller Belichtungsmodus vorhanden
  • Individuell konfigurierbare Aufnahmemodi (C1, C2)
  • Sehr viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Sehr effektiver optischer Bildstabilisator
  • ND-Filter mit drei Blendenstufen
  • Hochauflösendes 3,0 Zoll Display mit 920.000 Subpixel
  • Aufstecksucher ansteckbar
  • HDR-Modus für eine bessere Dynamik
  • Guter Makro-Modus (ab ca. 1cm Motivabstand)
  • Guter Panorama-Modus
  • Aufnahme im RAW-Bildformat möglich (ebenso natürlich JPEG+RAW)
  • Eingeschränkt brauchbarer 3D-Modus vorhanden
  • Full-HD-Videoaufnahme mit flüssigen 50 Vollbildern pro Sekunde (1080p50)
  • Sehr gute Bildqualität im Video-Modus (siehe dazu unsere zwei Beispielvideos)
  • Sehr gute Tonqualität im Video-Modus (Stereo)
  • Optisches Zoom während der Videoaufzeichnung möglich (verlangsamt und leise)
  • Volle manuelle Kontrolle im Video-Modus
  • "Nur" 3,8x optisches Zoom (hiermit kann man sich jedoch anfreunden)
  • Sporadische Fehler bei Speicherkarten (Wir konnten das Problem jedoch beheben - siehe Technik)
  • Tasten fallen relativ klein aus
  • Bildformatreihe nur im JPEG-Format möglich
  • Objektivdeckel muss manuell abgenommen werden
  • Kamera für eine kompakte Digitalkamera schon relativ groß (nicht hosentaschentauglich)
  • Im Vergleich zur Panasonic Lumix DMC-LX5 fällt die LX7 etwas größer aus (siehe Produktfotos)
  • Stativgewinde außerhalb der optischen Achse (siehe 360 Grad Ansicht)

Testurteil

Alle Urteilsgrafiken dürfen nur unverändert und mit Link auf unseren Test auf externen Webseiten verwendet werden.

Durch Anklicken erscheinen alle dkamera Urteile zur Panasonic Lumix DMC-LX7 in großer Druckansicht.

dkamera Auszeichnung

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Kommentare

Ich habe die LumixLX7. Ich ...

Ich habe die LumixLX7. Ich stimme dem Test in allem zu.
Man hat nur zu erwähnen vergessen, dass man bei Sonnenschein auf dem Display nichts mehr vom Motiv sieht! Fehlschüsse sind also vorprogrammiert, spez. wenn man Makroaufnahmen machen will.
Deshalb von mir nur 4****

Der fehlende optische Sucher scheint ...

Der fehlende optische Sucher scheint die Achillesferse aller modernen Edelkompakten zu sein !

Bei der Sony RX 100 fehlt er zwangsläufig wegen der geringen Baugröße. Lediglich die Fujifilm X10 scheint unter den Edelkompakten mit größerern Bildsensor (1/1,7 oder 2/3,0 inch , also mit rund 60 qmm Sensorfläche) hier eine Ausnahme machen zu wollen. Wenn es auch nur ein optischer Sucher mit 85% Bildfeldabdeckung ist, wenigstens sieht man das Motiv und den Bildausschnitt bei hellen Sonnenlicht. In meinem Fall nahezu 95 % der Aufnahmesituationen.
Ein zusätzlich aufsteckbarer elektronischer Sucher erscheint mit für eine Taschenkammera keine praktikable Alternative zu sein.

die LX7 ist ei8n ganzes ...

die LX7 ist ei8n ganzes Stück größer als die DMC-TZ31 da hätte doch eigentlich noch ein Sucher Platz gehabt.
außerdem ist der Preis von 260 Euro doch sehr happig, oder ist das Teil vergoldet??

Ich habe mir auch die ...

Ich habe mir auch die LX7 gekauft und mußte dann aber feststellen, dass bei Belichtungsreihen ein Auslösen über den Timer nicht möglich ist. Habe mich mit Panasonic in Verbindung gesetzt.Von dort wurde mir bestätigt, dass beide Funktionen nicht gleichzeitig betätigt werden können. Ich finde es hirnrissig, dass man mit HDR-Programmen und Belichtungsreihen wirbt und diese nicht verwackelfrei durch den Selbstauslöser starten kann. Deshalb wurde der Vorschlag gemacht, dies bei einem Firmwareupdate zu ändern. Möglicherweise wirds ja wirklich mal geändert

Konnte bei der LX7 mit ...

Konnte bei der LX7 mit einer neuen Firmware das Problem mit dem Selbstauslöser und dem Verwackeln zwischenzeitlich geloest werden? MfG, Designo

Hallo, habe gerade die Kamera ...

Hallo,
habe gerade die Kamera bekommen und interessiere mich auch für die Möglichkeit, Belichtungsreihen mit Timer zu kombinieren. Leider kann ich nirgends den Download für die Firmware der LX7 finden, die das ermöglichen soll. Wo kann man die finden?

Gruß,

Steffen

Ich habe eine Panasonic G3 ...

Ich habe eine Panasonic G3 aber sie will keine SDHC 64GB Class 10 Karte annehmen. Ich kann zwar Aufnahmen machen aber die Karte wird im PC als RAW und 0 Byte angezeigt. Allerdings sind innerhalb der Kamera alle Bilder vorhanden wenn ich sie mir anzeigen lassen will. Auch kann ich sie mit dem PC/Kartenleser nicht formatieren. Hat jemand dazu eine Idee? 32GB werden problemlos akzeptiert.

Sehr hochwertig verarbeitete Kamera, die ...

Sehr hochwertig verarbeitete Kamera, die tolle Bilder macht, dem Fotografen sehr viel Freiraum lässt (wenn er das möchte) und auch mit aktuellen Modellen noch mithalten kann.

+ super lichtstarkes Motiv, absolut low-light tauglich
+ elektronische Wasserwaage
+ Blendenring am Objektiv
+ schneller
+ Bildbearbeitung direkt in der Kamera
+ Intelligenter automatischer ISO
- Fummeliger Objektivdeckel
- Akkulaufzeit noch ausreichend
- Etwas klobiger und schwerer
- Bei kleinster Blende (1.4) sind die Fotos unschärfer als bei der LX5 (2.0)

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