
Die FujiFilm X30 folgt auf die X20 und bietet im Inneren teilweise die identische Technik. So kommt bei der X30 der 2/3 Zoll große CMOS-Sensor der X20 mit zwölf Megapixel zum Einsatz. Die Bildqualität fällt deshalb allenfalls marginal besser als beim Vorgänger aus. Sie ist für eine Kompaktkamera gut, bereits ab mittleren Sensorempfindlichkeiten muss man aber ein leichtes Rauschen in Kauf nehmen. Höhere ISO-Werte lassen sich mit dem 4-fach-Zoom mit einer größten Blendenöffnung von F2 bis F2,8 aber immerhin oft vermeiden. Mit 28 bis 112mm KB-Brennweite wird ein guter Brennweitenbereich abgedeckt. Die Verarbeitung des doch relativ großen Kameragehäuses ist dank Metall exzellent, Tasten und Einstellräder sind zahlreich vorhanden. Zudem lassen sich diese umfangreich konfigurieren. Wirklich überzeugend: Serienbilder hält die X30 mit bis zu 11,4 Bildern pro Sekunde fest, scharfstellen kann sie bei ausreichend Licht bereits in 0,15 Sekunden. Mit einer Einschaltzeit von 1,22 Sekunden ist die Kompaktkamera zudem sehr schnell gestartet.
Das eigentliche Highlight der FujiFilm X30 ist allerdings ihr elektronischer Sucher. Dieser ist mit 2,36 Millionen Subpixel sehr hoch aufgelöst und hat ein sehr großes Sucherbild zu bieten. Im Gegensatz zu den im Kompakt- und Bridgekamerabereich üblichen Modellen bewegt sich der Sucher der X30 auf einem sehr guten Niveau und ist eine tolle Alternative zum ebenfalls überzeugenden Klappdisplay mit 920.000 Subpixel.