Bridgekamera-Empfehlungen für Weihnachten 2012 (Teil 2)

Hilfe für Ihre Kaufentscheidung: Aktuelle Bridgekameras über 250 Euro

In drei Wochen ist Weihnachten und einige dürften den Kauf einer neuen Digitalkamera in Betracht ziehen - ob für den Eigengebrauch oder als Geschenk. Unsere große, achtteilige Kaufberatung hilft Ihnen dabei, das für Sie perfekte Digitalkamera-Modell zu finden. Im heutigen vierten Teil dieser Artikelserie stellen wir Ihnen sieben Bridgekameras für Fotografen mit gehobenen Ansprüchen vor.

Um Ihnen die Suche nach der zu Ihnen passenden Digitalkamera zu erleichtern, haben wir die Bridgekameras in vier Preisklassen unterteilt, wobei in diesem Artikel Premium-Modelle über 250 Euro mit ihren Stärken und Schwächen vorgestellt werden. Bitte beachten Sie, dass alle Bewertungskriterien nur für die entsprechende Preiskategorie gelten.

Wer 250 Euro oder mehr für eine Digitalkamera ausgibt, will nur wenige Kompromisse bei der Bildqualität oder beim Funktionsumfang eingehen. Daher sind die Bridgekameras dieser Preisklasse üppig ausgestattet.

Fujifilm FinePix HS30EXR (ca. 290 Euro bei Amazon*)

Pro:

  • Sehr großer Zoombereich (30x)
  • Großer Funktionsumfang
  • Sehr gutes Handling

Contra:

  • Stärkerer Abfall der Bildschärfe am Rand
  • Überdurchschnittliches Bildrauschen

Die Fujifilm FinePix HS30EXR erinnert durch den großen Handgriff und die Objektivringe für die Brennweite sowie den Fokus sofort an eine Spiegelreflexkamera. Das Objektiv deckt mit seinem 30-fach-Zoom (24-720mm; F2,8-5,6) einen sehr großen Brennweitenbereich ab, die Bildkontrolle erfolgt über ein 3,0 Zoll großes klappbares TFT-Display mit 460.000 Subpixel oder über den integrierten elektronischen Sucher mit 920.000 Subpixel. Neben dem großen Funktionsumfang überzeugen auch die vielen Tasten, mit denen sich die meisten Einstellungen schnell und einfach erreichen lassen. Kleine Schwächen erlaubt sich die Fujifilm FinePix HS30EXR bei der Bildqualität. Wer seinen Fokus zuerst auf die Funktionalität legt, sollte sich die Fujifilm FinePix HS30EXR für ca. 290 Euro bei Amazon* näher ansehen.

Canon PowerShot SX40 HS (ca. 330 Euro bei Amazon*)

Pro:

  • Sehr großer Zoombereich (35x)
  • Gute Bildqualität
  • Großer Funktionsumfang

Contra:

  • Display und elektronischer Sucher schlecht aufgelöst

Canons PowerShot SX40 HS deckt dank ihrem 35-fach-Zoomobjektiv (24-840mm; F2,7-5,8) einen sehr großen Zoombereich ab, der 12,1 Megapixel auflösende CMOS-Sensor besitzt eine gute Detailwiedergabe. Natürlich fehlen diverse Einstellungsmöglichkeiten und auch die üblichen Programm-Modi nicht. Nicht überzeugen können das Display (obwohl dreh- und schwenkbar) und der elektronische Sucher: Mit 230.000 bzw. 202.000 Subpixel lösen diese einfach deutlich zu schlecht auf. Videos kann die Canon PowerShot SX40 HS in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit 24 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Wer sich an den mageren Auflösungen von Display und Sucher nicht stört, erhält für ca. 330 Euro bei Amazon* eine ordentliche Bridgekamera mit sehr großem Zoombereich.

Wie die Canon PowerShot SX40 HS in der Theorie und in der Praxis abschneidet, können Sie in unserem ausführlichen Testbericht zur Canon PowerShot SX40 HS nachlesen.

Panasonic Lumix DMC-FZ150 (ca. 340 Euro bei Amazon*)

Pro:

  • Sehr großer Zoombereich (24x)
  • Gute Bildqualität
  • Sehr guter Videomodus

Contra:

  • Elektronischer Sucher schlecht aufgelöst

Die Panasonic Lumix DMC-FZ150 überzeugt nicht nur mit ihrem 24-fach-Zoomobjektiv (25-600mm; F2,8-5,2) sondern auch mit einer guten Bildqualität und einem sehr großen Funktionsumfang. Das 3,0 Zoll große Display (dreh- und schwenkbar) der Panasonic Lumix DMC-FZ150 ist mit 460.000 Subpixel nur durchschnittlich aufgelöst, der elektronische Sucher mit mageren 202.000 Subpixel alles andere als ein Highlight. Deutlich besser schneidet hingegen der Videomodus ab: Videos kann die Panasonic Lumix DMC-FZ150 in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit zeitgemäßen 50 Vollbildern pro Sekunde im AVCHD-Format speichern, für eine bessere Tonqualität lässt sich außerdem ein externes Mikrofon anschließen. Für ca. 340 Euro bei Amazon* erhält man mit der Panasonic Lumix DMC-FZ150 eine sehr gut ausgestattete Bridgekamera.

Wie die Panasonic Lumix DMC-FZ150 in der Theorie und in der Praxis abschneidet, können Sie in unserem ausführlichen Testbericht zur Panasonic Lumix DMC-FZ150 nachlesen.

Hochwertige Bridge-Kameras erwarten Sie in der High-End-Klasse über 350 Euro.

Sony Cyber-shot DSC-HX200V (ca. 360 Euro bei Amazon*)

Pro:

  • Sehr großer Zoombereich (30x)
  • Hoch aufgelöstes Display
  • Sehr guter Videomodus

Contra:

  • Elektronischer Sucher schlecht aufgelöst

Die Sony Cyber-shot DSC-HX200V besitzt ein 30-fach-Zoomobjektiv (27-810mm; F2,8-5,6) und einen 18,2 Megapixel auflösenden Bildsensor. Bei den Motivprogrammen kann man aus dem Vollen schöpfen. Die Kamera liegt dank Handgriff außerdem gut in der Hand. Der Videomodus liefert überzeugende Full-HD-Aufnahmen (1.920 x 1.080 Pixel) mit 50 Vollbildern pro Sekunde, die im AVCHD-Format gespeichert werden. Hohe 921.600 Subpixel löst das 3,0 Zoll große klappbare Display auf. Für ca. 360 Euro bei Amazon* ist die Sony Cyber-shot DSC-HX200V eine sehr gut ausgestattete Bridgekamera.

Canon PowerShot SX50 HS (ca. 440 Euro bei Amazon*)

Pro:

  • Extrem großer Zoombereich (50x)
  • Akzeptable Bildqualität
  • Großer Funktionsumfang

Contra:

  • Display könnte höher aufgelöst sein
  • Elektronischer Sucher schlecht aufgelöst

Megazooms, Ultrazooms oder Extremzooms, eine überbietet sie alle: Die Canon PowerShot SX50 HS. Mit ihrem 50-fach-Zoomobjektiv (24-1.200mm; F3,4-6,5) deckt die Canon PowerShot SX50 HS einen extrem großen Brennweitenbereich ab und dürfte damit für jede erdenkliche Situation gerüstet sein. Trotz der riesigen Brennweite fällt das Kameragehäuse vergleichsweise kompakt aus und liegt gut in der Hand. Das dreh- und schwenkbare 2,8 Zoll große Display könnte noch etwas höher auflösen, der elektronische Sucher ist mit seinen 202.000 Subpixel nicht mehr zeitgemäß aufgelöst. Videos werden in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit 24 Bildern pro Sekunde aufgenommen. Für etwa 440 Euro erhält man mit der Canon PowerShot SX50 HS (ca. 440 Euro bei Amazon*) einen Zoomriesen mit vielen Funktionen. Einen umfangreichen dkamera.de Testbericht zur Canon PowerShot SX50 HS veröffentlichen wir in Kürze.

Panasonic Lumix DMC-FZ200 (ca. 470 Euro bei Amazon*)

Pro:

  • Sehr großer Zoombereich (24x)
  • Sehr lichtstarkes Objektiv
  • Sehr guter Videomodus

Contra:

  • Display könnte höher aufgelöst sein

Die Panasonic Lumix DMC-FZ200 ist als erste Bridgekamera seit vielen Jahren wieder mit einem Objektiv mit durchgängiger Lichtstärke ausgestattet. Das 24-fach-Zoom deckt eine kleinbildäquivalente Brennweite von 25 bis 600 Millimeter ab und besitzt über den gesamten Zoombereich eine Offenblende von F2,8. Dadurch können auch am langen Brennweitenende Bilder mit niedrigen ISO-Werten aufgenommen werden. Das dreh- und schwenkbare Display löst nur durchschnittliche 460.000 Subpixel auf, der elektronische Sucher stellt mit seinen 1,31 Millionen Subpixel deutlich mehr Details dar. Der Videomodus ist eine Klasse für sich: Er bietet eine Full-HD-Videoaufnahme (1.920 x 1.080 Pixel) mit 50 Vollbildern pro Sekunde im AVCHD-Format, zudem lässt sich ein externes Mikrofon anschließen. Wer eine Bridgekamera mit einem lichtstarken Objektiv sucht, kommt an der Panasonic Lumix DMC-FZ200 für ca. 470 Euro bei Amazon* nicht vorbei.

FujiFilm Finepix X-S1 (ca. 540 Euro bei Amazon*)

Pro:

  • Sehr großer Zoombereich (26x)
  • Gute Bildqualität
  • DSLR-Feeling

Contra:

  • Display könnte höher aufgelöst sein

Groß, schwer und solide: Die FujiFilm Finepix X-S1 sieht aus wie eine Spiegelreflexkamera, ist aber keine. Als High-End-Bridge besitzt sie einen verhältnismäßig großen Bildsensor (2/3 Zoll) mit 12,0 Megapixel Auflösung und einer guten Bildqualität. Das 26-fach-Zoomobjektiv (24-624mm; F2,8-5,6) deckt einen sehr praxistauglichen Brennweitenbereich ab und lässt sich sowohl manuell Zoomen als auch Fokussieren. Knackig scharfe Bilder gibt der 1,44 Millionen Subpixel auflösende elektronische Sucher wieder, das 3,0 Zoll große schwenkbare Display stellt mit nur 460.000 Subpixel deutlich weniger Details dar. Dass die FujiFilm Finepix X-S1 jede Menge Tasten und Einstellungsmöglichkeiten besitzt, versteht sich für eine derartige Digitalkamera von selbst. Videos werden in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) und mit 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen. Wer weder auf den Bedienkomfort einer Spiegelreflexkamera noch auf einen großen Zoombereich verzichten will, erhält mit der FujiFilm Finepix X-S1 für ca. 540 Euro bei Amazon* eine Bridgekamera mit DSLR-Feeling.

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Hinweis: Trotz sorgfältiger Recherche übernehmen wir keine Zufriedenheitsgarantie für unsere Kaufempfehlungen.

Unsere Digitalkamera-Empfehlungen für Weihnachten 2012 in der Übersicht:

Kompaktkamera-Empfehlungen für Weihnachten 2012 (Teil 1): Bis 250 Euro

Kompaktkamera-Empfehlungen für Weihnachten 2012 (Teil 2): Über 250 Euro

Bridgekamera-Empfehlungen für Weihnachten 2012 (Teil 1): 100 bis 250 Euro

Bridgekamera-Empfehlungen für Weihnachten 2012 (Teil 2): Über 250 Euro

Systemkamera-Empfehlungen für Weihnachten 2012 (Teil 1): Bis 750 Euro

Systemkamera-Empfehlungen für Weihnachten 2012 (Teil 2): Über 750 Euro

Spiegelreflexkamera-Empfehlungen für Weihnachten 2012 (Teil 1): Bis 750 Euro

Spiegelreflexkamera-Empfehlungen für Weihnachten 2012 (Teil 2): Bis 750 Euro

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