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Der dkamera.de-App-Test: Pentax/Ricoh ImageSync App

Die Kamera-App für Digitalkameras von Pentax und Ricoh unter die Lupe genommen

Die drahtlose Bildübertragung stellt mittlerweile bei fast allen Digitalkameras eine Standardfunktion dar. Im Jahr 2017 möchten viele Fotografen nicht mehr auf die Steuerung oder Bildkontrolle per Smartphone und App verzichten. Im folgenden Test schauen wir uns die ImageSync-App von Pentax bzw. Ricoh an.

Die Fakten:
Kompatible Kameras: Die ImageSync-App wird von den in den letzten Jahren von Pentax/Ricoh vorgestellten Digitalkameras unterstützt. Dies sind ganz konkret die Pentax K-70 (Testbericht) , die Pentax K-1 (Testbericht) , die Pentax KP (Testbericht) , die Pentax K-S2 (Testbericht) , die Ricoh GR II (Testbericht) und die Actionkamera Ricoh WG-M2. Allen Modellen gemein ist ein integriertes WLAN-Modul; NFC findet sich nur bei der Pentax K-S2 und der Ricoh GR II.

Unser Test erfolgt mit der Pentax K-70 und der KP, beim Testgerät handelt es sich um ein LG G6 mit Android 6. Die App lässt sich sowohl für Geräte mit Android (4.4 – 6.0.1) als auch iOS (ab 8.0) beziehen. Der Download in den jeweiligen Stores ist kostenlos, die Verbindungsaufnahme muss mangels NFC bei unseren Testkameras manuell erfolgen.

Die Einstellungsseite mit WLAN-Option bei der Pentax K-70:

Das WLAN der Kamera wird über das Menü oder per Taste aktiviert:

Die App im Detail:
Die WLAN-Aktivität der Kamera wird entweder per Taste (Wi-Fi/FX2) auf der Oberseite oder im Menü über den Punkt „Wi-Fi“ (zu finden im dritten Reiter des Einstellungsmenüs) gestartet. Hier kann man sich auch die SSID der Kamera sowie das Verbindungspasswort anzeigen lassen. Des Weiteren ist es möglich, Einstellungen zurückzusetzen.

Die Verbindungseinstellungen der ImageSync-App:

Wurde das WLAN-Modul der Kamera aktiviert, kann man zum Verbindungsmanager des Mobilgerätes wechseln und sich nach der Eingabe des Passworts mit der Kamera verbinden. Ist dies geschehen, wird zur App gewechselt. Alternativ zu diesem Weg funktioniert das auch über die App-Verbindungseinstellungen. Im Test wurde die Verbindung in der Regel schnell aufgebaut. Während es bei der Pentax KP aber ab und zu Verbindungsprobleme gab, traten diese bei der K-70 überhaupt nicht auf. Ob dies nun an der Kamera oder unserem Smartphone lag, können wir nicht sagen.

Die Wiedergabeansichten der App mit Speichermöglichkeit:

Die ImageSync-App von Pentax ist sehr übersichtlich aufgebaut, alle Bedienelemente befinden sich oberhalb oder unterhalb der Hauptansicht. Je nach gewähltem Modus, den man unterhalb der Hauptansicht bestimmt, sind dabei andere Optionen verfügbar. Es gibt drei verschiedene Modi: Der erste Modus, mit einem Wiedergabesymbol gekennzeichnet, zeigt die per App auf dem Mobilgerät gespeicherten Bilder an. Diese Aufnahmen lassen sich immer aufrufen, auch wenn das Mobilgerät nicht mit der Kamera verbunden ist. Zur Übersicht gibt es eine Miniaturdarstellung, die Bilder sind aber auch vergrößert zu betrachten. Neben dem Namen der Datei werden die wichtigsten Parameter (Blende, Belichtungszeit, ISO, Belichtungskorrektur) angezeigt. Sofern die Kamera über einen GPS-Empfänger verfügt, lassen sich auch diese Daten ablesen. Die Bilder kann der Fotograf löschen oder per Facebook teilen, Videos sind über YouTube teilbar. Beides ist aber nur umständlich möglich und funktioniert über das Auswählen im Foto-Ordner (also direkt per Android) deutlich schneller und einfacher.

Die Möglichkeiten der App in der Übersicht (Grafik Pentax):

Der Modus mit dem Wiedergabesymbol und der zusätzlichen Kamera lässt einen auf die Bilder zugreifen, die sich auf der Speicherkarte der verwendeten Kamera befinden. Diese kann man herunterladen (Bild länger gedrückt halten und auf das Funksymbol mit Kamera tippen) und danach wie mit den gespeicherten Aufnahmen verfahren.

Das Speichern einer Datei mit 24 Megapixel dauerte im Test rund 30 Sekunden. Dieser Zeitraum ist nicht besonders kurz, jedoch noch tragbar. Wer mehrere Aufnahmen auf einmal speichern möchte, kann diese über die Miniaturansicht auswählen. Videos lassen sich mit der App ebenfalls übertragen. Das Abspielen funktioniert jedoch nicht innerhalb der Software, sondern nur mit anderen Apps.

Die Liveansicht sowie Weißabgleichs- und Blendenoptionen:

Das Betätigen des Kamerasymbols startet die Liveübertragung. Das Livebild ist hoch aufgelöst, seine Verzögerung fällt mit 0,3 Sekunden kurz aus. Die Livesteuerungs-Ansicht erlaubt abhängig vom gewählten Aufnahmemodus, den man jedoch nur über die Kamera verändern kann, die Wahl des Weißabgleichs, der Belichtungszeit, der Blende, der Belichtungskorrektur und der Sensorempfindlichkeit. Des Weiteren werden das verwendete Fotoprogramm, der Ladestand des Kamera-Akkus und das Dateiformat angezeigt. Per grüner Taste lassen sich Einstellungen zurücksetzen, mit der mittigen runden Taste werden Bilder aufgenommen, und mit der LV-Taste kann das Livebild deaktiviert werden. Den Fokuspunkt wählt der Fotograf ganz einfach per Tippen auf das Display.

Weitere Optionen: Belichtungskorrektur, Sensorempfindlichkeit und Aufnahmemodus:

Der Aufnahmemodus (Einzelbild, Serienbild, ...) wird ebenfalls per Symbol angezeigt, das kabellose Auslösen ist jedoch nur bei eingestelltem Einzelbildmodus möglich. Videos ließen sich im Test per App nicht aufzeichnen, hier bekamen wir immer den Hinweis „Connection closed“ zu sehen. Gut zu wissen: Die Pentax-ImageSync-App ist nicht in deutscher Sprache verfügbar, neben Englisch wird nur noch Japanisch angeboten. Das stellt allerdings kein größeres Problem dar, selbst ohne größere Englischkenntnisse lässt sich die App gut bedienen.

Verschiedene weitere Einstellungsmöglichkeiten der ImageSync-App:

Unser Fazit:
Die Image Sync-App von Pentax besitzt nicht das modernste Design auch der Funktionsumfang ist nicht der größte, den wir bei einer App zur Bildübertragung und Fernsteuerung je gesehen haben. Für Fotografen, die per App Bilder zu ihrem Mobilgerät übertragen oder ihre Kamera drahtlos steuern möchten, kann man sie jedoch empfehlen.

Fast alle wichtigen Fotoparameter lassen sich über die App anpassen, und das Fokussieren ist per Touch über das Display auf dem Mobilgerät möglich. Des Weiteren steht eine hoch aufgelöste und nicht zu stark verzögerte Livevorschau zur Verfügung. Das App-Design lässt nur wenige Fragen offen, zwischen den einzelnen Optionen kann man schnell wechseln. Der Verbindungsaufbau klappte grundsätzlich gut, bei der KP hatten wir im Gegensatz zur K-70 jedoch teilweise mit Verbindungsabbrüchen zu kämpfen.

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