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Der dkamera.de Vergleichstest: Einsteigerkompaktkameras

Teil 2 von 2 im Duell der Canon IXUS 265 HS, der IXUS 155 und der IXUS 150

Im ersten Teil unseres Vergleichstests haben wir die drei Kompaktkameras Canon IXUS 265 HS, IXUS 155 und IXUS 150 in den Punkten Verarbeitung, Bedienung, Bildqualität und Objektiv getestet. In diesem zweiten Teil vergleichen wir die Geschwindigkeit, die Displays, die Videofunktionen und ziehen ein Fazit.

Unterschiede als Entscheidungshilfe beim Kauf der IXUS-Kameras:

Geschwindigkeit:

Beim Blick auf die Geschwindigkeit lassen sich mehrere Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede feststellen. Zum einen ist die Serienbildrate der Schwachpunkt der drei Modelle. Keines arbeitet bei Reihenaufnahmen wirklich flott. Während die Canon IXUS 265 HS aber immerhin noch 2,2 Bilder pro Sekunde festhalten kann, sind die IXUS 155 und die IXUS 150 mit 0,7 bzw. 0,8 Bildern pro Sekunde extrem langsam. Von einer Serienbildfunktionen kann man hier eigentlich kaum mehr sprechen. Beim Autofokus und der Auslöseverzögerung schneiden die drei Kompaktkameras dagegen wesentlich besser ab. Den besten Eindruck hinterlässt dabei die IXUS 265 HS mit 0,12 Sekunden (Fokussierung) und 0,02 Sekunden (Auslöseverzögerung). Dies sind richtig gute Zeiten. Langsamer, aber immer noch flott, arbeitet die IXUS 155 mit 0,23 Sekunden (Fokussierung) und 0,06 Sekunden (Auslöseverzögerung).

Das Schlusslicht ist die günstigste Kamera des Trios mit 0,33 Sekunden (Fokussierung) bzw. 0,05 Sekunden (Auslöseverzögerung). Auch dieses Ergebnis ist aber noch völlig akzeptabel bzw. sogar durchaus noch gut. Bei der Einschaltzeit liegt dann die IXUS 155 mit 1,27 Sekunden vorne, die IXUS 150 kommt auf 1,33 Sekunden und die IXUS 265 HS lässt sich mit 1,83 Sekunden am meisten Zeit. Auch hier kann man den drei Kameras ein gutes Zeugnis ausstellen, besonders die IXUS 155 und die IXUS 150 haben aber ein Sonderlob verdient. Genau gleich ist diese Reihenfolge dann auch bei der ersten Bildaufnahme nach dem Einschalten. Die IXUS 155 führt das Feld mit 1,24 Sekunden vor der IXUS 150 mit 1,39 Sekunden und der IXUS 265 HS mit 1,55 Sekunden an.

Unser Sieger bei der Geschwindigkeit: Die Canon IXUS 265 HS.
Wegen der höchsten Serienbildrate und ihrem sehr schnellen Autofokus.

Displays:

Zur Bildkontrolle stehen bei Kompaktkameras oftmals nur die rückseitigen Displays zur Verfügung, optische oder elektronische Sucher lassen sich dagegen nicht nutzen. Somit kommt den LCDs eine größere Bedeutung zu. Alle drei Kompaktkameras besitzen 4:3-Displays, die von Canon als „Quick-Bright“-LCD bezeichnet werden und in fünf Helligkeitsstufen geregelt werden können. Unterschiede gibt es bei der Größe und der Auflösung. Die Canon IXUS 150 besitzt mit 2,7 Zoll das kleinste Display, die IXUS 155 und die IXUS 265 HS verfügen jeweils über ein 3,0 Zoll großes Modell. Während die IXUS 265 HS mit ihrem LCD allerdings 461.000 Subpixel (450 x 340 Pixel, x3) darstellen kann, sind es bei der IXUS 150 und IXUS 155 jeweils nur 230.000 Subpixel (320 x 240 Pixel, x3). Da hier somit nur die Hälfte an Bildpunkten dargestellt werden, wirken die Displays deutlich grobkörniger. Während man nach unserer Einschätzung mit 461.000 Subpixel bei einer Diagonale von 3,0 Zoll – mit Einschränkungen – akzeptabel ausgestattet ist, sind 230.000 Subpixel deutlich zu wenig. Damit lässt sich beispielsweise keinesfalls auf einen Blick prüfen, ob die Kamera korrekt fokussiert hat. Selbst wer im Wiedergabemodus in das Bild hineinzoomt, hat es hier nicht leicht. Die Blickwinkelstabilität ist bei allen Kameras recht ähnlich. Von der Seite und von oben lässt sich auch schräg auf das LCD blicken, von unten lässt sich nicht mehr besonders viel erkennen.

Unser Sieger bei den Displays: Die Canon IXUS 265 HS, deren LCD ist das Einzige mit einer akzeptablen Auflösung.

Video:

Bei der Videoaufnahme macht sich der CCD-Sensor zum zweiten Mal (nach der Bildqualität) bemerkbar, denn damit lassen sich (zumindest bei Kompaktkameras) keine Full-HD-Videos aufnehmen. Folglich können die beiden kleineren IXUS-Modelle 155 und 150 lediglich HD-Videos mit 1.280 x 720 Pixel speichern. Die Canon IXUS 265 HS erlaubt 1.920 x 1.080 Pixel, was dem Full-HD-Standard entspricht. Die Bildqualität muss sich dadurch zwar nicht zwingend unterscheiden, in diesem Fall sieht man jedoch einen sehr großen Unterschied. 

Die Aufnahmen der Canon IXUS 265 HS sind deutlich detailreicher und besitzen daher eine wesentlich bessere Bildqualität. Auch bei der Bildrate liegt die Canon IXUS 265 HS vorne. Sie speichert 30 Vollbilder pro Sekunde, die IXUS 155 und IXUS 150 kommen jeweils „nur“ auf 25 Vollbilder pro Sekunde. Dadurch können deren Aufnahmen bei bewegten Motiven etwas ruckeliger wirken. Keine Unterschiede gibt es dagegen bei den Belichtungsoptionen und dem Mikrofon. Bei keiner der drei Digitalkameras lässt sich während der Videoaufnahme manuell eingreifen, alle drei zeichnen Videos nur mit Monoton auf. Die Tonqualität der IXUS 265 HS liegt hier allerdings leicht über den beiden anderen Modellen. Um Ihnen den Unterschied bei der Bildqualität verdeutlichen zu können, sehen Sie hier drei Ausschnitte aus dem Videomaterial der Kompaktkameras.

Von rechts nach links: Canon IXUS 265 HS, IXUS 155 und IXUS 150:

Unser Sieger bei  den Videofähigkeiten: Mit großen Vorsprung die Canon IXUS 265 HS, denn deren Bildqualität ist deutlich besser.

Unser Fazit:

Die Canon IXUS 265 HS geht aus unserem Vergleichstest als deutlicher Sieger hervor, sie liegt in jedem Vergleichspunkt vorne. Verwunderlich ist dies letztendlich natürlich nicht wirklich, denn die IXUS 265 HS kostet deutlich mehr als die IXUS 155 oder IXUS 150. Ist dieser Vergleich daher überhaupt sinnvoll? Ja, denn nur so kann man die Frage beantworten, ob möglicherweise auch ein günstigeres Kameramodell ausreichend ist. Dass man (vor allem im unteren Preissegment) für mehr Geld auch eine deutlich bessere Digitalkamera erhält, hat sich durch diesen Test auf jeden Fall bestätigt. Die Canon IXUS 265 HS ist den preiswerteren Modellen IXUS 155 und IXUS 150 in fast allen Punkten zumindest etwas und einigen Punkten sogar sehr deutlich überlegen.

Unser Testsieger:

Dies beginnt bei der besseren Bildqualität, die der CMOS-Sensor bei höheren ISO-Empfindlichkeiten ermöglicht, geht über die größere Anzahl an Direktwahlasten und das höher aufgelöste Display. Vor allem beim Videomodus ist der Unterschied besonders groß. Während die Aufnahmen der IXUS 265 HS sehr ordentlich ausfallen, zeigen die Videos der IXUS 155 und 150 kaum Details. Auch bei der Geschwindigkeit liegt die IXUS 265 HS größtenteils vorne, nur bei der Betriebsbereitschaft sind die IXUS 155 und 150 schneller. 

Bei welcher Kamera bekommt man nun mehr für sein Geld? Wir meinen, dass sich die Investition in die Canon IXUS 265 HS lohnt. Sie bietet das deutlich bessere Gesamtpaket. Nur wer wirklich geringe Ansprüche hat, kann auch zur Canon IXUS 155 oder zur Canon IXUS 150 greifen. Letztere kostet am wenigsten, bietet aber auch das schlechteste Gesamtpaket. Der kleine Aufpreis zur – wenn auch nur leicht – besseren Canon IXUS 155, ist daher gerechtfertigt.

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