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Der Polaroid ZIP Fotodrucker im dkamera.de Test (Teil 1)

Teil 1 von 2: Die technischen Daten, die Drucktechnologie und die Vorbereitung

Die Digitalfotografie bringt viele Vorteile mit sich: Bilder sind einfach und schnell erstellt, das Ergebnis ist sofort zu sehen und die Aufnahmen lassen sich im Handumdrehen mit anderen Personen teilen. Der Druck oder das Ausbelichten bleibt dabei allerdings oft auf der Strecke, nur noch ein Bruchteil der heutzutage aufgenommenen Bilder wird als Papierfoto in der Hand gehalten. Wer das schnell und auch noch unterwegs möchte, kann zu einer Sofortbildkamera oder einem mobilen Drucker greifen. Wir haben uns den Polaroid ZIP ins Testlabor geholt und nehmen diesen in folgendem Test unter die Lupe.

Der Lieferumfang:
Im Lieferumfang des Druckers sind neben einer Quick-Start-Anleitung ein USB-Kabel (Typ A auf Micro-USB) und 10 Blatt Fotopapier zu finden. Mehr liegt nicht bei, wird für den Betrieb aber auch nicht zwingend benötigt. Der integrierte Akku des Druckers wird per USB aufgeladen, das funktioniert über einen Computer oder ein USB-Netzteil.

Das mitgelieferte Zubehör:

Die technischen Daten:
Der Polaroid ZIP ist ein 186g schwerer und 7,4 x 11,9 x 2,1cm großer mobiler Fotodrucker. Für den Transport in einer Hosentasche ist das Gerät somit nicht geeignet, eine Jackentasche reicht im Regelfall jedoch aus. Im Vergleich zu anderen (mobilen) Fotodruckern sind die Abmessungen sehr gering, viele Smartphones fallen sogar noch etwas größer aus.

Der Drucker lässt sich durch sehr kompakte Abmessungen einfach transportieren:

Aufder einen Seite befindet sich unter anderem der USB-Port zum Aufladen des Akkus:

Das Äußere des Polaroid ZIP besteht komplett aus Kunststoff, Fingerabdrücke sind dadurch schnell zu sehen. Die Verarbeitung ist recht „einfach“, das Gehäuse gibt schon bei mittlerem Druck an manchen Stellen recht stark nach. Wir würden den Drucker daher eher vorsichtig behandeln, wobei das auch für viele andere Geräte gilt. Im Praxistest sind aber keine Probleme aufgetreten, die auf eine mangelnde Robustheit zurückzuführen wären.

Die Stromversorgung übernimmt beim Polaroid ZIP ein integrierter Akku, laut Herstellerangabe ist dieser in durchschnittlich 1,5 Stunden aufgeladen. Wie viele Bilder sich pro Akku drucken lassen, wird leider nicht erwähnt. Eine genaue Akkuanzeige fehlt ebenso. Bedienelemente finden sich beim Polaroid ZIP kaum, es gibt gerade mal eines: den Ein- bzw. Ausschalter. Zudem sind zwei LEDs vorhanden, eine Statusanzeige und eine Ladeanzeige. Per Reset-Button lässt sich der Drucker zudem zurücksetzen. Gegenüber werden die fertigen Bilder ausgegeben.

Die einzige Taste dient zum Ein- und Ausschalten:

Auf der anderen Seite werden die Bilder ausgegeben:

Die Drucktechnologie:
Der Polaroid ZIP nutzt zum Drucken die sogenannte Zero-Ink-Technologie (Zink). Das bedeutet zu Deutsch „null Tinte“ bzw. „keine Tinte“. Während herkömmliche Drucker, wie sie in den meisten Büros oder Haushalten zum Einsatz kommen, zum Drucken Toner oder Tinte benötigen, verwenden viele mobile Fotodrucker andere Verfahren. Bei Zero-Ink-Druckern wird keine zusätzliche Tinte oder ein Toner benötigt, alle Farben sind bereits im Papier vorhanden. Dadurch entfällt das Kaufen oder Nachfüllen von Patronen, das Handling wird deutlich vereinfacht. Bei der Zero-Ink-Technologie besteht das Fotopapier dafür aus mehreren Schichten (Gelb, Magenta und Cyan), die durch unterschiedliche Temperaturen „aktiviert“ werden. Während für die gelbe Schicht 200 Grad Celsius benötigt werden, sind es 150 Grad Celsius bei Magenta und 100 Grad Celsius bei Cyan. Zero-Ink-Fotopapier ist laut Herstellerangabe wasserfest, und die Farbe verschmiert nicht. Durch die adhäsive Rückseite lassen sich die Fotos nach dem Abziehen einer Schutzschicht zudem an Oberflächen befestigen.

Ein Bild des Polaroid ZIP (links) und ein 10 x 15cm-Foto (rechts) im Vergleich:

Im Einsatz:
Bevor der Polaroid ZIP zum Drucken verwendet werden kann, muss der Benutzer natürlich das passende Papier einlegen. Es lässt sich nur ZINK-Papier mit Abmessungen von 2 x 3 Zoll verwenden, die Bilder sind somit vergleichsweise klein (rund 5 x 7,6cm). Herkömmliche 10-x-15cm-Fotos besitzen in etwa die vierfache Fläche und fallen deutlich größer aus.

Zum Nachfüllen des Fotopapiers muss der Deckel abgenommen werden:

Die Bilder des Polaroid ZIP eignen sich dadurch vor allem als kleine Erinnerungen. Würden sie größere Abmessungen besitzen, ließe sich natürlich auch kein sehr kompakter Drucker konstruieren. Grundsätzlich sollte man sich vor dem Kauf informieren, ob Fotos mit derart kleinen Abmessungen ausreichend sind.

Im mitgelieferten Pack befinden sich zehn Blätter:

Das blaue Blatt muss beim Einsetzen nach unten zeigen:

Zum Einlegen des Papiers muss der Deckel leicht nach hinten geschoben werden. Ein kleiner Pfeil gibt die Richtung an. Danach kann man das Fotopapier einlegen (blaues Smart-Sheet mit Strichcode mit der Oberseite nach unten) und den Deckel wieder schließen.

Eingeschaltet wird der Polaroid ZIP durch ein vier- bis fünfsekündiges Drücken der Einschalttaste. Dann fährt das Gerät hoch und ist in unter einer Minute voll einsatzbereit.

Der Fotodrucker mit eingelegten Blättern:

Beim nächsten Einschalten wird das blaue Blatt ausgegeben:

Im zweiten Teil unseres Tests des Polaroid ZIP Fotodruckers gehen wir auf die Bedienung und die Druckergebnisse ein.

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