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Die Lytro-Lichtfeldkamera im Test - Teil 1 von 2

Einleitung und technische Daten der Lichtfeldkamera

Eine Kamera ohne Scharfstellung, ein Foto bei dem sich nachträglich der Fokus verändern lässt. Eine Kamera wirft die weit mehr als 100 Jahre geltenden Grundsätze über den Haufen: die Lichtfeldkamera.
Sie verwendet zur Bildaufnahme nicht einen "einfachen Bildsensor" mit Pixeln, sondern spezielle Mikrolinsen, die zusätzlich zur Farbe und Helligkeit des Lichts auch dessen Richtung speichern.
Wir haben uns diese erste Consumer-Lichtfeldkamera von Lytro ins Testlabor geholt.

Die Lytro Lichtfeldkamera speichert laut Herstellerangaben 11 Millionen Lichtstrahlen, ein konkreter Umrechnungsfaktor in Megapixel wird aber nicht angegeben. Lytro nennt zusätzlich, dass pro Mikrolinse 100 Bildpunkte vom 4,6 x 4,6mm großen Bildsensor aufgenommen werden. Dieser besitzt eine Sensorempfindlichkeit von ISO 80 bis ISO 3.200 und gibt Bilder mit einer Auflösung von 1.080 x 1.080 Pixel im LFP-Format (Light field picture file) aus. Damit erzielt die Lytro eine Auflösung von knapp unter 1,2 Megapixel und liegt somit deutlich unter aktuellen Digitalkameramodellen.

Beim Objektiv setzt die Lytro auf ein 8-fach-Zoom, wobei der maximale Brennweitenbereich nur im Kreativmodus zur Verfügung steht. Der Weitwinkelbereich, sofern man diese Brennweite überhaupt noch Weitwinkel nennen kann, beginnt bei 43mm KB-äquivalent. Das Teleende wird bei 344mm erreicht. Die Optik der Lichtfeldkamera besteht aus acht Linsen in fünf Gruppen und besitzt eine durchgehende Blendenöffnung von F2. An Lichtstärke mangelt es dem Objektiv somit auf jeden Fall nicht. Einschränkungen gibt es dafür bei der Verschlusszeit. Eine kürzere Belichtungszeit als 1/250 Sekunde (maximal 8 Sekunden) ist nicht möglich. Um daher auch bei Sonnenschein keine völlig überbelichteten Bilder zu produzieren, gibt es einen ND-Filter mit vier Blendenstufen.

Zur Bildkontrolle und gleichzeitig auch zur Bedienung besitzt die Lytro ein 1,52 Zoll großes Touch-Display mit 49.000 Subpixel. Videos sind mit der Kamera aktuell noch nicht möglich, allerdings wird an einer Videofunktion gearbeitet. Bilder lassen sich mit der Lytro im Automatik-Modus aufnehmen, zudem gibt es den Kreativ-Modus, bei dem sich die Belichtung beeinflussen lässt.

Die 11,2 x 4,1 x 4,1cm große Lytro wiegt 214g. Der Bilderspeicher sowie der Akku sind fest verbaut, einen Slot für Speicherkarten gibt es nicht. Die Lytro legt alle Bilder auf ihrem internen 8GB oder 16GB großen Speicher ab. Damit sollen 350 bzw. 750 Bilder gespeichert werden können. Per WLAN-Modul lassen sich Bilder drahtlos versenden, aktuell gibt es die passende App allerdings nur für Apple-Geräte.

In Teil zwei unseres Tests zeigen wir Ihnen die Kamera im Praxiseinsatz, gehen auf die Bildqualität ein und ziehen ein Fazit.

Sehen Sie sich auch Teil 2 unseres Tests der Lytro Lichtfeldkamera an.

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Kommentare

"Wir haben uns die erste ...

"Wir haben uns die erste kommerziell erwerbbare Lichtfeldkamera von Lytro ins Testlabor geholt."
Das stimmt wohl nicht ganz: bereits seit 2010 gibt es Lichtfeldkameras einer deutschen Firma: www.raytrix.de - aufgrund des Preises für eine professionelle (industrielle) Kundschaft - allerdings bekommt man ja eine Hasselblad auch nicht nur um den Preis einer Kugel Eis ;-)

Hallo und Danke für den ...

Hallo und Danke für den Hinweis, wir haben den Text angepasst ;-)

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