Erdbeben in Japan sorgt für Produktionsprobleme bei Kameras

Neben Sony, FujiFilm und Canon ist auch Nikon betroffen

Verschiedene Kamera Kamerahersteller sind vom Mitte April in der japanischen Präfektur Kumamoto aufgetretenen Erdbeben mit einer Stärke von 7,0 auf der Richterskala direkt oder indirekt betroffen. Nach FujiFilm, Sony und Nikon hat nun auch Canon erklärt, dass die Produktion dadurch beeinflusst wurde oder zukünftig immer noch werde. Während dies bei Canon aber nur in einem geringen Ausmaß der Fall ist, ergeben sich bei Sony, FujiFilm und Nikon größere Auswirkungen. Nikon hat beispielsweise eine verspätete Markteinführung von mehreren Digitalkameras bekannt gegeben.

Bei FujiFilm musste eine Tochtergesellschaft, die unter anderem für die Produktion von Teilen für LCD-Displays zuständig ist, die Arbeit für mehr als eine Woche einstellen. Erst Ende April konnte damit begonnen werden, die Fertigung nach einer umfassenden Prüfung der Anlagen wieder hochzufahren.

Canon hatte unter dem Erdbeben nur ein wenig, FujiFilm dagegen deutlicher zu leiden:

Die größten Auswirkungen des Erdbebens hat Sony zu spüren bekommen. Gleich mehrere Fabriken, die unter anderem in die Herstellung von Bildsensoren für Digitalkameras involviert sind, mussten die Produktion einstellen. Da Sony einer der größten Lieferanten von Bildwandlern ist, ergeben sich dadurch zudem Konsequenzen für andere Kamerahersteller. Nikon hat als Folge des Erdbebens die Verfügbarkeit von zahlreichen Kameramodellen nach hinten verschoben. Während die Nikon Coolpix A300 und B500 nun erst im Laufe des Mai 2016 erhältlich sein werden, müssen sich die zukünftigen Käufer der Nikon Coolpix A900 und Coolpix B700 bis Juli 2016 gedulden. Die Actionkamera Nikon KeyMission 360, deren Entwicklung bereits zu Beginn des Jahres 2016 angekündigt wurde, soll zudem erst ab Oktober 2016 in den Handel gelangen.

Anscheinend nicht direkt durch Erdbebenschäden hervorgerufen wurde die verspätete Verfügbarkeit der neuen 1,0 Zoll Kameras Nikon DL24-85 f/1,8-2.8, Nikon DL18-50 f/1.8-2.8 und Nikon DL24-500 f/2.8-5.6. Hierfür sind laut Pressemitteilung wichtige Anpassungen bei der verwendeten Bildverarbeitungs-Engine verantwortlich.

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