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Google Pixel 3 XL: Smartphone- und Kameratest (Teil 1)

Teil 1 von 3: Die technischen Daten, die Verarbeitung und die Bedienung des Smartphones

Google ist nicht nur der Entwickler des seit vielen Jahren sehr erfolgreichen, mobilen Betriebssystems Android, sondern auch ein Hardwareanbieter. Seit mittlerweile drei Generationen tragen die Smartphones des Unternehmens aus dem kalifornischen Mountain View den Namen Pixel, neben einem kleineren Gerät wird seit 2016 parallel zusätzlich immer noch ein größeres angeboten. Letzteres besitzt den Namenszusatz XL. Wir nehmen das Google Pixel 3 XL in folgendem Test unter die Lupe.

Der Lieferumfang:
Google legt dem Smartphone ein USB-C-Kabel, einen Klinken auf USB-Adapter für einen Kopfhörer und einen USB-A auf USB-C-Adapter bei. Das ebenfalls zum Lieferumfang gehörende Netzteil gibt 3A bei 5V und 2A bei 9V aus.

Zum Lieferumfang gehören das übliche Netzteil, ein USB-Kabel und zwei USB-C-Adapter:

Die technischen Daten:
Das Pixel 3 XL von Google unterscheidet sich von seinem Schwestermodell Pixel 3 nur in wenigen Punkten. Dazu gehört unter anderem das Display. Während das kleinere Pixel ein 5,5 Zoll großes OLED-Panel mit 1.080 x 2.160 Pixel besitzt, kommt beim Pixel 3 XL ein 6,3 Zoll messendes Display mit einer Auflösung von 1.440 x 2.960 Pixel zum Einsatz. Auch dabei handelt es sich um ein OLED-Panel, die Pixeldichte fällt mit 522 ppi gegenüber 439 ppi aber etwas höher aus. Gorilla Glass 5 sorgt für eine hohe Robustheit, die Wiedergabe von HDR-Inhalten ist möglich.

Als SoC kommt das 2018er-Flaggschiff von Qualcomm, der Snapdragon 845 zum Einsatz. Vier Kryo-385-Kerne arbeiten mit 2,8 GHz, die anderen vier Kryo-385-Kerne mit 1,8GHz. Die Adreno 630-GPU des Smartphones taktet mit 710 MHz. Der Arbeitsspeicher des Pixel 3 XL ist 4GB groß, als Festspeicher stehen je nach Modell 64GB oder 128GB zur Verfügung. Das Erweitern per microSD-Karte wird nicht unterstützt.

Das Angebot an Kameras hält sich mit einem Modell auf der Rückseite und zwei Kameras auf der Vorderseite in Grenzen. Viele Hersteller verbauen 2019 bei ihren Geräten mittlerweile drei Kameras auf der Rückseite, zumindest zwei sind es fast bei allen Smartphones. Google geht beim Pixel 3 XL (sowie dem kleineren Pixel 3) einen anderen Weg – und das ganz bewusst. Statt den Fokus vor allem auf die Hardware zu legen, steht auch die Software im Vordergrund. Dazu später mehr. Die Kamera des Pixel 3 XL nutzt einen 1/2,55 Zoll großen Sensor mit einer Auflösung von 12,2 Megapixel, für die Fokussierung ist ein Dual-Pixel-Phasen-AF zuständig. Das Objektiv mit einer Brennweite von 28mm (KB-äquivalent) besitzt eine Blendenöffnung von F1,8, ein optischer Bildstabilisator reduziert Verwacklungen. Videos kann das Smartphone in 4K (3.840 x 2.160 Pixel) mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde aufnehmen, in Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) mit bis zu 120 Vollbildern pro Sekunde und in HD (1.280 x 720 Pixel) mit bis zu 240 Vollbildern pro Sekunde.

Die Frontkameras speichern Fotos jeweils mit einer Auflösung von acht Megapixel, neben einem Modell mit 28mm Brennweite (KB) und einer Lichtstärke von F1,8 gibt es zusätzlich eine Kamera mit 19mm KB-Brennweite und einer Lichtstärke von F2,2. Videos sind in Full-HD (1080p30) möglich.

Die Datenübertragung erfolgt beim Google Pixel 3 XL mit einem USB-C-Port (USB 3.1), kabellos mit WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 5.0 und LTE Advanced Pro (bis zu 1.000Mbit/s). Der 3.420mAh fassende Akku lässt sich sowohl per Kabel als auch drahtlos aufladen, das 77 x 158 x 7,9mm messende Gehäuse wird mit IP68-Schutz angegeben.

Oben fällt beim Google Pixel 3 XL die große Notch auf, unten gibt es einen recht breiten Rahmen:

Handling, Verarbeitung und Bedienung:
Das Google Pixel 3 XL stellt das Flaggschiff-Smartphone von Google dar und ist dementsprechend sehr hochwertig verarbeitet. Wie mittlerweile bei fast allen Geräten der Oberklasse kommen ein Rahmen aus Metall (Aluminium Unibody) und eine Vorder- sowie Rückseite aus Glas zum Einsatz. Das 6,3 Zoll große OLED-Panel nimmt einen Großteil der Vorderseite ein, am unteren Ende gibt es jedoch einen recht großen Rahmen mit einem Lautsprecher.

Der zweite Lautsprecher besitzt große Abmessungen:

Der zweite Lautsprecher, der die Stereo-Ausgabe in einer sehr guten Qualität ermöglicht, befindet sich zusammen mit den beiden Frontkameras in der Notch. Die Einkerbung fällt beim Pixel 3 XL deutlich größer als bei anderen Smartphones aus, aus designtechnischer Sicht finden wir die Lösungen anderer Hersteller deutlich gelungener. Die Notch lässt sich ausblenden, dafür muss man allerdings etwas umständlich die Entwickleroptionen aufrufen.

Das Pixel 3 XL besitzt Ränder zum Drücken und eine "ausblendbare" Notch:

Das OLED-Panel des Smartphones punktet mit einer knackscharfen Wiedergabe, die maximale Helligkeit ist vergleichsweise niedrig. Im Praxiseinsatz hatten wir aber trotz Sonnenschein kein Problem, auf dem Display etwas erkennen zu können. Die Ränder des Smartphones sind glatt, sie lassen das Pixel 3 XL trotzdem gut und sicher in der Hand liegen.

Die einzigen Hardware-Tasten liegen an der rechten Seite:

Auf der Unterseite befindet sich das Fach für die Nano-SIM-Karte:

An der rechten Seite hat Google die Power-Taste und die Lautstärkewippe platziert, auf der Unterseite liegen der USB-C-Port und der Slot für die Nano-SIM-Karte. Zum Entsperren des Gerätes per Fingerabdruck befindet sich auf der Rückseite außerdem noch ein Fingerabdrucksensor. Wer den Google Assistant aufrufen möchte, drückt die beiden Seiten des Gerätes in der unteren Hälfte zusammen.

Als einzige Kabelschnittstelle gibt es einen USB-C-Port:

Der Fingerabdrucksensor befindet sich auf der Rückseite:

Im zweiten Teil unseres Tests des Google Pixel 3 XL stehen die Kameras auf dem Prüfstand.

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