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Google Pixel 3a XL: Smartphone- und Kameratest (Teil 1)

Teil 1 von 3: Die technischen Daten, die Verarbeitung und die Bedienung des Smartphones

Mit dem Pixel 3a und Pixel 3a XL wagt Google mit zwei Geräten der Pixel-Reihe den Einstieg in die Mittelklasse, die bisher vorgestellten Modelle der Serie gehörten sowohl ausstattungstechnisch als auch preislich allesamt zum High-End-Segment. In folgendem Test schauen wir uns das Google Pixel 3a XL an. Dieses besitzt im Vergleich zum Pixel 3a ein etwas größeres Gehäuse und einen Akku mit 700mAh mehr Kapazität.

Der Lieferumfang:
Zum mitgelieferten Zubehör des Pixel 3a XL gehören das übliche SIM-Karten-Tool, eine kurze Anleitung, ein Netzteil mit USB-C-Anschluss (Ausgabe 3A bei 5V oder 2A bei 9V), ein USB-C-Kabel und ein USB-A- auf USB-C-Adapter. Ein In-Ear-Kopfhörer mit 3,5mm Klinkenanschluss liegt ebenfalls bei. Der Lieferumfang lässt also keine Wünsche offen.

Das liegt dem Smartphone bei:

Die technischen Daten:
Google setzt beim Pixel 3a XL – wie bei den großen Schwestermodellen – auf ein OLED-Panel. Die Auflösung beträgt mit 2.160 x 1.080 Pixel etwas mehr als Full-HD (Full-HD+ genannt), das Seitenverhältnis liegt bei 18:9. Das 6 Zoll messende Display ist somit genau doppelt so hoch wie breit – das ist ein Trend, den es schon länger gibt.

Ebenso im Trend sind die runden „Ecken“ des Bildschirms. Die Pixeldichte liegt bei aktuell eher durchschnittlichen 402 ppi. Beim 76 x 160 x 8,2mm großen Gehäuse setzt Google auf eine Unibody-Konstruktion, das Gewicht beträgt 167g.

Alle anfallenden Arbeiten übernimmt beim Google Pixel 3a ein Qualcomm Snapdragon 670 mit acht Kernen und einer Adreno 615-GPU. Zwei Kryo 360-Kerne takten mit 2 GHz, sechs Kryo 360-Kerne mit 1,7 GHz. Dazu gesellen sich 4GB Arbeitsspeicher und 64GB Festspeicher. Größere Speichermengen werden nicht angeboten, das Erweitern des Speicherplatzes ist leider nicht möglich.

Bei den Kameras gibt sich Google in puncto Anzahl seit jeher sparsam, beim Pixel 3a XL ist das nicht anders. Es gibt genau eine Kamera auf der Rück- und eine auf der Vorderseite. Während andere Hersteller abseits der High-End-Klasse aber deutlich schlechtere Kameramodelle verbauen, hat Google dem Pixel 3a XL die Kamera des Pixel 3 bzw. Pixel 3 XL spendiert. Das heißt: Für die Bildaufnahme ist ein 12,2 Megapixel auflösender BSI-CMOS-Sensor (Sony IMX 363) zuständig. Der Sensor gehört zur 1/2,55-Zoll-Klasse und unterstützt die Phasendetektion über die Dual-Pixel-AF-Technologie. Das Objektiv mit einer Blende von F1,8 und einer KB-Brennweite von 28mm kennt man ebenfalls schon, selbst den optischen Bildstabilisator hat Google nicht eingespart. Videoaufnahmen können in 4K (3.840 x 2.160 Pixel; 30p), Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel; bis zu 120p) und HD (1.280 x 720 Pixel; bis zu 240p) erfolgen. Ein kleines LED-Licht hilft beim Ausleuchten. Die Frontkamera gibt Google mit einer Blende von F2 und einem 84 Grad großen Bildwinkel an. Der Fokus ist fest und lässt sich nicht verändern. Bei Videos erlaubt die Frontkamera bis zu 1080p30 (Full-HD).

Daten kann man vom Google Pixel 3a XL per USB 2.0 zu einem Computer übertragen, das drahtlose Senden ist über WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 5.0 und LTE (bis zu 600Mbit/s) möglich. Als Betriebssystem wurde natürlich Android 9.0 (Pie) installiert, Updates soll es mindestens drei Jahre lang geben. Eine IP-Zertifizierung besitzt das Pixel 3a XL – genauso wie das Pixel 3a – übrigens nicht, diese bleiben den höherklassigen Modellen vorbehalten. Der Akku fasst 3.700mAh.

Handling, Verarbeitung und Bedienung:
Das Pixel 3a XL von Google sieht dem Pixel 3 auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich. Das Gehäuse, laut Google ein Unibody-Modell, ist auf der Rückseite in eine spiegelnde und in eine matte Oberfläche unterteilt. Als Material wird anders als beim Pixel 3 und Pixel 3 XL allerdings nicht Glas verwendet, sondern Kunststoff. Das merkt man jedoch nicht, die Verarbeitung weiß genauso wie bei den höherklassigen Pixel-Modellen sehr zu gefallen.

Die Rückseite sieht den Pixel 3-Geräten zum Verwechseln ähnlich, sie besteht aber aus Kunststoff:

Der Einsatz von Kunststoff könnte sich beim versehentlichen Fallenlassen sogar als Vorteil erweisen, da es anders als Glas in der Regel nicht zerbricht. In der Hand macht das Smartphone aber nicht nur einen hochwertigen Eindruck, es lässt sich auch gut festhalten.

Das Display: Mit Full-HD+-Auflösung (2.160 x 1.080 Pixel) und ohne Notch:

Beim Display verzichtet Google auf eine Notch, die Ränder sind wie beim Pixel 3 einen Tick größer als bei vergleichbaren Smartphones. Das OLED-Panel mit 2.160 x 1.080 Pixel bildet selbst kleine Details gut ab, gegenüber Displays mit höherer Auflösung ergeben sich lediglich bei genauem Hinsehen Unterschiede. Die Helligkeit bewegt sich auf dem Niveau des Pixel 3 XL. Das heißt: Im Alltag hatten wir mit der Helligkeit in der Regel keine Probleme, viele andere Smartphones bieten aber mehr Reserven.

Auf der Unterseite sind ein Lautsprecher und der USB-C-Port anzutreffen:

Auf der Oberseite kann man einen 3,5mm-Klinken-Kopfhörer einstecken:

Auf der Vorderseite des Gerätes ist oberhalb des Displays wie üblich die Frontkamera zu finden, zudem liegen hier mehrere Sensoren und ein Lautsprecher. Den zweiten Lautsprecher hat Google auf der Unterseite rechts vom USB-C-Port platziert, daher kommen Smartphonebesitzer in den Genuss von Stereoton.

Anders als die höherklassigen Pixel-Modelle hat Google das Pixel 3a XL mit einem Kopfhörerausgang (3,5mm Klinke) ausgestattet, für den Einsatz herkömmlicher Kopfhörer muss also nicht auf einen USB-Adapter zurückgegriffen werden. Das ist lobenswert.

Im SIM-Fach lässt sich nur eine Nano-SIM-Karte unterbringen:

Apropos USB: Hier hat sich Google nur für den Übertragungsstandard 2.0 entschieden, die Datenrate fällt daher deutlich niedriger als beim Pixel 3 (XL) aus. Das Fach für die SIM-Karte wird an der linken Seite erreicht, mehr als Platz für eine Karte gibt es nicht. eSIM unterstützt das Smartphone allerdings schob.

Die Tasten des Pixel 3a XL liegen an der rechten Seitenfläche:

Die Tasten befinden sich wie bei den größeren Geschwistern an der rechten Seite, neben einer Power-Taste besitzt das Smartphone zusätzlich eine Lautstärkewippe. Den Fingerabdrucksensor hat Google wie beim Pixel 3 (XL) auf der Rückseite positioniert, hier ist er sehr gut zu erreichen. Der Sensor arbeitet sehr flott und erkennt den Finger zuverlässig.

Der Fingerabdrucksensor arbeitet schnell und zuverlässig:

Im zweiten Teil unseres Tests des Google Pixel 3a XL gehen wir im Detail auf die Kameras ein.

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