Großes Firmware-Update für die Nikon Z 9

Die Firmware 3.00 ergänzt unter anderem einen neuen Serienbildmodus

Nikon hat ein großes Funktionsupdate für sein spiegelloses Flaggschiff Z 9 zur Verfügung gestellt. Alleine schon der große Versionssprung von der Firmware 2.11 zur Firmware 3.00 zeigt, dass das Update eine größere Zahl von Features hinzufügt. Dazu gehört unter anderem ein neuer Serienbildmodus. Dieser nennt sich C60 und erlaubt die Aufnahme von 60 Bildern pro Sekunde im JPEG-Format mit einer Auflösung von rund 19 Megapixel. Der Bildausschnitt entspricht dabei dem APS-C-Crop-Modus.

Wer die Nikon Z 9 zur Videoaufnahme verwendet, erhält mit dem Update eine neue High-Res-Zoom-Funktion. Diese erlaubt das verlustfreie Zoomen von der vollen Sensorbreite bis zu einem 2-fachen Zoom. Das ist möglich, da die Z 9 die Daten des kompletten Sensors ausliest und auch bei gecropptem Bild noch mehr Pixel zur Verfügung stehen als für 4K-Videos notwendig sind. Zoomen lässt sich per Einstellring am Objektiv oder über die Tasten direkt an der Kamera. Eine Hochfrequenz-Flimmerreduzierung soll bei Videos das Reduzieren von Bildstörungen vereinfachen und der Timecode von mehreren Z 9 Kameras lässt sich nun drahtlos synchronisieren. Darüber hinaus erlaubt die Nikon Z 9 nach dem Update das Konfigurieren weiterer Tasten und das Wechseln der Farbe des Fokusfeldes.

Videografen erhalten mit der neuen Firmware einen High-Res-Zoom:

Verbessert hat Nikon zudem den Autofokus. Dieser arbeitet nun ab einer Helligkeit von -7 EV (früher -6,5 EV) und soll bei wenig Licht sowie Motiven mit wenig Kontrast noch besser funktionieren. Verbesserungen soll laut Nikon auch das AF-Tracking erfahren haben. Dazu gehört eine bessere Motivverfolgung, die sich von im Vordergrund liegenden Motiven weniger „ablenken“ lässt.

Alle Verbesserungen lassen sich auf der Downloadseite des Firmware-Updates bei Nikon einsehen:
Download der Firmware 3.0 für die Nikon Z 9

Wichtig: Bitte achten Sie bei jedem Firmware-Update darauf, dass der Akku für den Update-Vorgang vollständig geladen ist, oder verwenden Sie dafür das Netzteil. Gehen Sie beim Firmware-Update unbedingt genau nach der jeweiligen Anleitung des Herstellers für das Firmware-Update vor. Sollte ein Fehler während des Einspielens der neuen Firmware auftreten und die Digitalkamera dann nicht mehr funktionstüchtig sein, übernimmt der Hersteller (auch wenn Sie alle Regeln befolgt haben) evtl. keine Verantwortung und leistet in der Regel auch keinen (kostenlosen) Ersatz bzw. keine kostenfreie Reparatur. Allgemein gilt dies für Firmware-Updates herstellerübergreifend, auch wenn diese zur öffentlichen Verfügung stehen. Wer ein Firmware-Update nicht selbst durchführen will, kann den Update-Service von einem Händler oder einer autorisierten Servicestelle des jeweiligen Herstellers durchführen lassen.

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Autor: dkamera.de Redaktion
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