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Huawei Mate 20: Smartphone- und Kameratest (Teil 1)

Teil 1 von 3: Die technischen Daten, die Verarbeitung und die Bedienung des Smartphones

Neben seinem neuen Flaggschiff Mate 20 Pro hat Huawei im Herbst 2018 ein etwas günstigeres Smartphone der Mate-Serie angekündigt. Besitzer des Mate 20 müssen auf verschiedene High-End-Features des Mate 20 Pro, wie beispielsweise den Fingerabdrucksensor im Display, die Möglichkeit des kabellosen Ladens oder die Fotoaufnahme mit bis zu 40 Megapixel, verzichten. In einigen Punkten sind jedoch kaum oder nur geringe Abstriche hinzunehmen. Wir schauen uns das kleine Schwestermodell des Mate 20 Pro in folgendem Test genauer an.

Der Lieferumfang:
Zum Lieferumfang des Mate 20 gehören neben einem Netzteil mit bis zu 4,5 Ampere bei 5 Volt ein USB-C auf USB-A-Kabel und ein Kopfhörer.

Daneben wird eine Schutzhülle mitgeliefert. Den üblichen Quickstart-Guide gibt es bei im Fachhandel gekauften Geräten sicherlich auch, unserem Testgerät lag er aber nicht bei.

Zum Lieferumfang gehören unter anderen eine Schutzhülle und Kopfhörer:

Die technischen Daten:
Beim Mate 20 verbaut Huawei ein 6,53 Zoll messendes IPS-LCD mit einer Auflösung von 2.244 x 1.080 Pixel. Das im 18,7:9-Seitenverhältnis gefertigte Display fällt somit sogar etwas größer als beim Mate 20 Pro aus, die Auflösung bewegt sich mit Full-HD+ und folglich „nur“ 381ppi aber darunter. Die Rechenleistung stellt beim Mate 20 – wie beim Mate 20 Pro – das hauseigene Spitzenmodell HiSilicon Kirin 980 zur Verfügung, je nach Last werden die unterschiedlichen Kerne der Achtkern-CPU angesteuert. Bei zwei Kernen handelt es sich um Modelle vom Typ Cortex-A76 mit 2,80 GHz, bei weiteren zwei um Cortex-A76-Prozessoren mit 1,92 GHz und bei vier um Cortex-A55-Kerne mit 1,80 GHz. Der Arbeitsspeicher ist mit 4GB etwas kleiner als beim Mate 20 Pro, der Festspeicher maximal 128GB groß. In den zwei Slots des Smartphones lassen sich zwei Nano-SIM-Karten oder eine Nano-SIM und eine Nano-Memory-Karte unterbringen.

Das Kamera-Setup des Mate 20 unterscheidet sich mit seiner Triple-Kamera auf den ersten Blick nicht vom Mate 20 Pro. Der genauere Blick auf die Daten verrät aber schnell, dass dies nicht der Fall ist. Besitzer des Gerätes können eine Ultraweitwinkelkamera mit 17mm KB-Brennweite, einer Lichtstärke von F2,2 und einem Sensor mit 16 Megapixel nutzen. Die Hauptkamera mit 27mm KB-Brennweite und einer Blende von F1,8 nimmt Fotos mit einem Sensor der 1/2,3-Zoll-Klasse auf. Bei der Telekamera handelt es sich um ein 8-Megapixel-Modell, das hinter einer 52mm-Optik mit einer Lichtstärke von F2,4 sitzt. Alle drei Objektive werden lediglich elektronisch stabilisiert (Huawei-KI-Stabilisierungsmodus). Zusammen handelt es sich um ein Dreifachzoom, Huawei bezeichnet dies als „Leica Vario-Summilux-H 17-52mm F1,8 bis F2,4 Asph.“. Die Frontkamera wird mit einer Auflösung von 24 Megapixel, einer Brennweite von 26mm (KB) und einer Blende von F2 angegeben. Videos speichert das Huawei Mate 20 in 4K (30p), in Full-HD (bis zu 120p) und in HD (bis zu 960p).

Das Mate 20 kann Daten via WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 5.0 und LTE senden, der USB-C-Port arbeitet mit dem aktuellen 3.1-Standard. Der Akku des Smartphones fasst 4.000mAh und ist fest verbaut, die IP-Zertifizierung entspricht dem Standard IP53 (Schutz gegen Staub und Spritzwasser). Auf dem 158 x 77 x 8,3mm großen und 188g schweren Smartphone läuft Android 9 mit der hauseigenen Oberfläche EMUI 9.

Das Display nimmt den allergrößten Teil der Vorderseite ein:

Handling, Verarbeitung und Bedienung:
Das für normale Hände schon recht groß ausfallende Huawei Mate 20 besitzt wie das Mate 20 Pro eine Vorder- und Rückseite aus Glas, verbunden werden beide Glasflächen durch einen Metallrahmen. In der Hand liegt das Gerät sicher, trotzdem bietet sich immer der Einsatz einer Hülle an. Die Verarbeitung lässt keinerlei Kritik zu, im direkten Vergleich wirkt das Mate 20 Pro aber noch einen Tick hochwertiger.

Beim Display kommt wie bereits angesprochen ein IPS-Panel zum Einsatz, dessen Auflösung sich mit Full-HD+ (2.244 x 1.080 Pixel) auf einem sehr guten Level bewegt. Bei normalem Betrachtungsabstand sind keine Pixel zu erkennen – geht man sehr nahe heran, allerdings schon. Als störend empfinden wir das aber nicht. Für den sehr guten Eindruck des im 18,7:9-Format gehaltenen Displays sorgen riesige Einblickwinkel, eine hohe Helligkeit und die allgemein hohe Bildschirmqualität.

Die Tropfen-Notch lässt sich per schwarzem Balken verbergen:

Um ein besonders gutes Display-Oberflächenverhältnis realisieren zu können, setzt Huawei auf eine Tropfen-Notch. Diese fällt kleiner als bei vielen anderen Smartphones aus, beherbergt allerdings auch nur die Frontkamera. Der obere Lautsprecher des Gerätes befindet sich oberhalb der Notch im Rahmen.

Auf Wunsch lässt sich die Notch per Software „ausblenden“, anders als bei OLED-Displays funktioniert dies aber nicht komplett unsichtbar.

Die Lautstärkewippe und die Power-Taste befinden sich am rechten Rahmen:

Die Tasten in Form der Lautstärkewippe und des Ein-und-aus-Schalters hat Huawei beim Mate 20 an der rechten Seite platziert. Damit man letzteren schnell erfühlen kann, besitzt er eine leicht geriffelte Oberfläche.

Die Audioausgabe kann über einen 3,5mm Klinkenanschluss erfolgen:

Auf der Unterseite liegen der zweite Lautsprecher und der USB-C-Port

Auf der Oberseite des Smartphones liegen ein Infrarot-Blaster und der 3,5mm-Kopfhörerausgang, auf der Unterseite der zweite Lautsprecher und der USB-C-Port (3.1-Standard). Wer die SIM-Karte oder Nano-Memory-Karte wechseln möchte, findet das Fach dafür an der linken Seite. Ohne den Einsatz einer Nano-Memory-Karte ist das Mate 20 Dual-SIM-fähig.

Das Mate 20 unterstützt zwei Nano-SIM-Karten oder eine Nano-SIM- und eine Nano-Memory-Karte:

Der Fingerabdrucksensor befindet sich auf der Rückseite:

Auf der Rückseite des Gerätes befindet sich der Fingerabdrucksensor, im Gegensatz zur Pro-Version wurde dieser also nicht im Display integriert. Das stört uns allerdings überhaupt nicht, er ist hier bestens zu erreichen. Seine Arbeit verrichtet er zudem sehr schnell.

Im zweiten Teil unseres Tests des Huawei Mate 20 Pro schauen wir uns die Kameras genauer an.

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Eine Schutzhülle ist in West ...

Eine Schutzhülle ist in West und Nordeuropa nicht im Lieferumfang enthalten!

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