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MPortable II – kompakter Fotospeicher mit 240GB im Test (Teil 1)

Teil 1 von 2: Lieferumfang und technische Daten des portablen Multifunktions-Datenspeichers

Wer Bilder oder Videos unterwegs speichern bzw. sichern möchte, kann heute – im Gegensatz zum Beginn der Digitalfotografie – auf diverse Möglichkeiten zurückgreifen. Neben dem Einsatz von Notebooks oder Mobilgeräten wie Smartphones stellen auch die sogenannten Image-Tanks eine Speicheroption dar. Dieser Festplattentyp war vor einigen Jahren noch sehr beliebt, zuletzt gab es allerdings immer weniger Modelle zu erwerben. Die Firma MPortable Mobile Data Solutions bietet mit der MPortable II ein externes Speichermedium an, das ein einfaches Sichern und Sichten von Fotos und Videos erlauben soll, darüber hinaus aber noch viel mehr Funktionen zu bieten hat. Wir haben uns die MPortable II in der 240GB-Variante näher angesehen.

Der Lieferumfang:
Geliefert wird die MPortable II in einer ansprechenden Verpackung mit Informationen zu den wichtigsten technischen Daten. Als Zubehör liegen ein USB-Kabel, ein Netzteil sowie ein Zettel mit QR-Code zum Herunterladen der MPortable-App bei. Die Bedienungsanleitung gibt es nur in digitaler Form. Optional lässt sich ein passendes Transportcase erwerben. Dieses bietet unter anderem Schutz vor Stößen oder Stürzen.

Das mitgelieferte Zubehör der MPortable II:

Das optional erhältliche Transportcase schützt die MPortable II vor äußeren Einflüssen:

Technische Daten:
Die MPortable II ist eine 13,0 x 9,0 x 2,3cm große und 229g schwere externe Festplatte mit einem Gehäuse aus Kunststoff. An dessen Seitenflächen befindet sich eine Gummierung, womit das Gehäuse gut festgehalten werden kann. Die Verarbeitungsqualität ist ordentlich, Stürze sollte man der MPortable II aber natürlich nicht zumuten.

Denn trotz des Faktes, dass im Inneren der MPortable II eine SSD ihre Arbeit verrichtet, welche entsprechende Stöße selbst im laufenden Betrieb überleben sollte, würde das Gehäuse bei einem Sturz sicherlich sichtlich beschädigt.

Die MPortable II (240GB) misst 13,0 x 9,0 x 2,3cm und ist 229g schwer:

Größenvergleich mit einer herkömmlichen externen Festplatte im 2,5-Zoll-Format:

Als Speichermedium kommt bei der MPortable II – wie bereits erwähnt – eine SSD zum Einsatz. Eine SSD fällt bei der Anschaffung zwar teurer als eine herkömmliche Festplatte aus, besitzt aber verschiedene Vorteile. SSDs benötigen unter anderem weniger Strom und heizen sich dadurch auch weniger auf. Sie sind bei Schlägen oder Erschütterungen deswegen deutlich unempfindlicher, weil sie gegenüber herkömmlichen Festplatten auf mechanische Bauteile vollständig verzichten. Zudem arbeiten SSDs im Normalfall auch völlig geräuschlos.

Im Inneren des Fotospeichers befindet sich dabei natürlich nicht nur die SSD als Speichermedium, denn die Datenübertragung und die weiteren Funktionen machen zusätzliche Hardware notwendig. Bei dem von uns getesteten Modell mit 240GB Speicherkapazität (verbaut war eine 256GB große SSD) werden ein ARM-A7-Dual-Core-Prozessor mit ARM-Mali-400-MP2-GPU sowie 2GB Arbeitsspeicher verwendet. Das integrierte WLAN-Modul arbeitet nach dem 802.11n-WLAN-Standard. Zur Stromversorgung ist zudem ein 5.000mAh fassender Akku integriert. Dieser speist nicht nur die eingebaute Hardware unterwegs, sondern kann auch zum Aufladen eines per USB angeschlossenen Gerätes verwendet werden. Diese Funktion wird allgemein als "Powerbank" bezeichnet. Dass ein 5.000mAh großer Akku in diesem relativ kompakten Gehäuse untergebracht werden konnte, spricht für die MPortable II.

An einer Seite der MPortable II befinden sich drei Speicherkarten-Steckplätze (CF, SD, microSD):

An der anderen Seite zwei USB-Ports und ein RJ-45-Anschluss:

An den beiden kurzen Seiten der MPortable II befindet sich eine umfangreiche Auswahl an Schnittstellen. Auf der einen Seite kann man Speicherkarten vom Typ CF (Compact Flash), SD (Secure Digital) oder microSD (am Gehäuse als "TF" bezeichnet) einstecken. Für microSD Speicherkarten wird dabei kein Adapter benötigt. Auf der dem Kartenleser gegenüberliegenden Seite liegen ein Netzwerkanschluss (1Gbit/s) und zwei USB Ports. Einmal handelt es sich um einen USB 2.0-Anschluss Typ A und einmal um einen USB 3.0-Anschluss Typ Micro B.

Der integrierte Akku kann über USB externe Geräte mit Strom versorgen (Powerbank-Funktion):

Mit ersterem USB-Anschluss (USB 2.0) werden Geräte angeschlossen, die vom Akku der MPortable II geladen werden sollen. Mit dem anderen USB-Anschluss wird der interne Akku aufgeladen. Die MPortable II hat somit fast alle aktuellen Schnittstellen zu bieten, die man sich wünschen kann. Die drahtlose Datenübertragung wird per WLAN realisiert, darüber greift man per Smartphone oder Tablet auf den Fotospeicher direkt zu. Ist der Fotospeicher an ein Netzwerk angeschlossen, kann er zudem als Access-Point verwendet werden. Der Funktionsumfang ist also ausgesprochen gut.

Über eine Gigabit-Netzwerkschnittstelle lässt sich der Fotospeicher in ein Netzwerk einbinden:

An der linken Seitenfläche befindet sich eine kleine Powertaste, auf der Oberseite des Gerätes liegen insgesamt fünf LEDs. Diese geben Auskunft über den aktuellen Status der MPortable II. Die oberste LED leuchtet weiß, sobald der Fotospeicher eingeschaltet wird. Betriebsbereit ist der Fotospeicher etwa 43 Sekunden nach dem Drücken des Einschalters. Die LED darunter signalisiert die Datenübertragung sowie den Betrieb eines WLANs. Die mittlere LED leuchtet beim Laden des Akkus rot (im Betrieb hingegen blinkt diese LED rot), bei vollgeladenem Akku wechselt die Farbe zu Grün. Die vierte LED blinkt bei der Datenübertragung von einer SD-Karte orange, im Ruhezustand leuchtet diese grün. Die letzte LED erscheint beim Erstellen von Vorschaubildern bzw. bei der Indexierung der Aufnahmen ebenfalls orange, im Ruhezustand leuchtet diese LED hingegen blau.

Auf der Oberseite zeigen fünf LEDs den Status verschiedener Funktionen an:

Dank der LEDs ist man zu jeder Zeit gut informiert. Grundsätzlich würden wir es allerdings begrüßen, wenn der noch zur Verfügung stehende Speicherplatz – zumindest grob – ebenso von LEDs angezeigt würde. Per Mobilgerät lässt sich dieser zwar komfortabel einsehen, dafür muss die Verbindung aber erst hergestellt werden.

Im zweiten Teil unseres Testberichts des portablen Multifunktions-Datenspeichers gehen wir auf den Praxis-Einsatz ein.

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