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Neu: Panasonic Lumix DMC-LX5

Lichtstarkes 3,8x Leica-Zoom (24-90mm F2,0-3,3), 1/1,63" CCD Sensor, HD-Video, Zubehöranschluss

Die heutige fünfte Digitalkamera-Neuvorstellung von Panasonic ist die Panasonic Lumix DMC-LX5 (siehe auch unseren Artikel zur neuen FZ100, FZ45, FX700 und FT10). Über einen Nachfolger der besonders bei ambitionierteren Fotografen beliebten Panasonic Lumix DMC-LX3 (siehe auch unseren interaktiven Datenblattvergleich der LX5 und der LX3) gab es schon in den vergangenen Monaten etliche Diskussionen und Spekulationen im Netz. Mit der neu vorgestellten Panasonic Lumix DMC-LX5 präsentiert Panasonic nun keine Revolution, sondern setzt auf eine Evolution des erfolgreichen Konzepts und verbessert das Modell in einigen wichtigen Punkten wie dem Zoomobjektiv, dem Bildsensor und den zusätzlichen Anschlussmöglichkeiten.

Die von außen auffälligste Überarbeitung ist das neue Zoomobjektiv aus dem Hause Leica, das nun einen größeren Brennweitenbereich abdeckt. Bot der Vorgänger noch einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 24 bis 60mm (2,5x Zoom), so deckt das neue Leica DC Vario-Summicron nun 24 bis 90mm (3,8x Zoom) ab und erweitert so den Telebereich bis in den für viele Nutzer wichtigen Portraitbereich. Neu ist die Möglichkeit, Zoomstufen vorzugeben und so die beliebten Brennweiten von 24, 28, 35, 70 und 90mm direkt anzuwählen. Die Lichtstärke liegt im Weitwinkel weiterhin bei F2,0, in der Telestellung wird F3,3 erreicht. Das Objektiv besteht aus 10 Linsen in 9 Gruppen und soll durch besonders geringe Verzeichnung punkten können. Zudem kommt eine feinstufige Irisblende zum Einsatz. Auch die optische Bildstabilisation ist, wie bei Panasonic üblich, in Form des Power O.I.S. im Objektiv untergebracht.

Als Sensor kommt eine verbesserte Version des bereits aus dem Vorgängermodell bekannten, 1/1,63 Zoll großen CCD-Sensor zum Einsatz. Dieser bietet als Multiformatsensor eine effektive Auflösung von 10,0 Megapixeln im Bildformat 4:3 und behält auch in den Bildformaten 3:2 und 16:9 den jeweils maximalen Bildwinkel bei. So liegen die Auflösungen bei 3.648 x 2.736 Pixel bei 4:3, 3.776 x 2.520 bei 3:2 und 3.968 x 2.232 bei 16:9. Auch ein neuer 1:1-Modus steht zur Verfügung, dieser jedoch nur mit einem reduzierten Bildwinkel und einer Auflösung von 2.736 x 2.736 Bildpunkten.

Weiterhin steht ein Rohdatenmodus zur Verfügung, so dass eine einfache Bearbeitung am Rechner möglich ist. Die Verbesserungen des Sensors im Zusammenspiel mit der neuen Venus Engine FHD als Bildprozessor sollen zu einem größeren Dynamikbereich, einer besseren Signalverarbeitung und dadurch zu einem detailreicheren Bild führen. Wie diese Leistungssteigerung tatsächlich ausfällt, werden wir in einem dkamera-Testbericht überprüfen.

Vergleich der Panasonic Lumix DMC-LX5 (oben) zur Panasonic Lumix DMC-LX-3 (unten):

Die Panasonic Lumix DMC-LX5 kann wie bereits der Vorgänger Panasonic Lumix DMC-LX3 Videos im 720p-HD-Format mit 1.280 x 720 Bildpunkten im AVCHD-Lite-Format aufzeichnen, bietet dabei aber eine Bildrate von 50 Bildern pro Sekunde. Der Fotograf kann - dank der Integration von manuellen Möglichkeiten wie Zeit- oder Blendenvorwahl - Einfluss auf die Aufnahmeparameter nehmen.

Auch die Anzeigeoptionen wurden mit der Panasonic Lumix DMC-LX5 gegenüber dem Vorgänger erweitert. Das 3,0 Zoll große Display mit einer Auflösung von 460.000 Pixel wurde mit einer neuen High CRI LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet und soll so besonders bei hellen Umgebungen oder direkter Sonneneinstrahlung die Ablesbarkeit sichtbar verbessern. Zudem kann der bereits von der Panasonic Lumix DMC-GF1 bekannte elektronische Aufstecksucher LVF1 an der Panasonic Lumix DMC-LX5 verwendet werden. Dieser bietet eine 100%-Abdeckung und eine Auflösung von 202.000 Bildpunkten und ist nach oben klappbar. Somit werden unauffällige Aufnahmen deutlich einfacher.
Bei der Bedienung hat man auf die Wünsche der Nutzer gehört und den Handgriff größer und griffiger gestaltet. Zudem kommt nun auch ein bereits aus anderen Modellen bekanntes, von Panasonic „Dreh- und Druck-Rändelrad“ genanntes Einstellrad zum Einsatz, das neben der Drehfunktion auch als Drucktaste genutzt werden kann. Aufgezeichnet werden Fotos und Videos wahlweise auf SD(HC)- oder auf die neuen SDXC-Speicherkarten.

Die Panasonic Lumix DMC-LX5 soll ab Ende August 2010 für 529,00 Euro (UVP) im Fachhandel erhältlich sein. (sas)

Technische Daten zur Panasonic Lumix DMC-LX5 :
Digitalkamera-Typ: Kompakt
Megapixel (effektiv): 10,0 Megapixel
Bildauflösung: 3.648 x 2.736 Pixel
Bildsensor: 1/1,63 Zoll CCD
Optik: 3,8fach optisches Zoom
Brennweite: 24 - 90mm KB
Blende (w/t): 2,0/3,3
Display: 3,0 Zoll mit 460.000 Bildpunkten
Speicherkarten: SD, SDHC, SDXC
Sucher: Ja
Gesichtserkennung: Ja
ISO Empfindlichkeiten: 80, 100, 200, 400, 800, 1600, 3200
Belichtungszeiten: 60s bis 1/4000s
Belichtungssteuerung: Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik, Manuell
Bildformate: JPEG, RAW
Filmmodus: 1.280 x 720 Bildpunkte bei 30 Bildern pro Sekunde
Abmessungen: 110 x 66 x 43mm
Gewicht: 233g (ohne Akku und Speicherkarte)
UVP: ca. 529,00 Euro

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Kommentare

Aber HALLO, damit wird sich ...

Aber HALLO, damit wird sich Samsung mit der "EX 1" sehr warm anziehen müssen.
Schön, daß Panasonic ein solches Ass im Ärmel hatte.
Gut finde ich auch, daß die LX5 endlich auf die Joysick-Steuerung verzichten kann. Richtig super sind die VIER Aufnahmeformate und die Möglichkeit, den elektronischen Sucher auch an dieser Kamera verwenden zu können.
fuji-mi

Na mir blieb der Mund ...

Na mir blieb der Mund schon kurz offen als ich soeben von der LX5 gelesen habe - ist doch meine LX3 erst ein halbes Jahr alt.
Dennoch kann ich immer noch voll zufrieden mit meiner Kamera sein!
Den neuen Brennweitenbereich bis 90mm würde ich auch gerne begrüßen, meine 60mm reichen aber meistens auch wirklich aus.
1:1 gab's bei der LX3 am Schluss auch - wenn nur über das Menü abrufbar.
Sehr interessant finde ich den neuen Videomodus und die direkt wählbaren Brennweiten - wobei sich Letzteres möglicherweise auch durch ein Firmware-Update realisieren lassen würde falls Panasonic das möchte?
Ein paar neue Hardware-Gimmiks (Bedienung, el. Sucher, ..) finde ich sehr gelungen - langsam bewegt sich diese Kompakte sicher in Richtung einer Kamera die keine Wünsche mehr offen lässt!

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