Neues spiegelloses Einsteigermodell: Canon EOS M10

17,9 Megapixel, APS-C-CMOS Sensor, 4,6 Bild./Sek., 3,0" Schwenk-LCD, 1080p30-Video, WLAN, NFC

Bei den spiegellosen Kameras hat sich Canon mit zwei Modellen bislang zurückgehalten. Mit der neuen Canon EOS M10 legt man jetzt aber nach und erweitert die EOS M-Serie um eine Einsteigerkamera. Auch bei dieser setzt Canon natürlich auf das EF-M-Bajonett, der Bildsensor bietet APS-C-Größe (22,3 x 14,9mm). Das 17,9 Megapixel auflösende CMOS-Modell erlaubt Sensorempfindlichkeiten von ISO 100 bis ISO 12.800, per Erweiterung sind ISO 25.600 möglich.

Von einem DIGIC 6-Bildprozessor wird die Datenverarbeitung übernommen, 4,6 Bilder pro Sekunde kann die Digitalkamera in voller Auflösung maximal speichern. Der Pufferspeicher soll dabei 1.000 JPEG oder sieben RAW-Bilder in Folge mit voller Geschwindigkeit ermöglichen. Die Scharfstellung übernimmt der Hybrid CMOS AF II mit 49 Fokusfeldern, durch zusätzliche Phasendetektionspunkte soll eine schnelle Fokussierung gewährleistet werden. Als Verschlusszeiten hat die Systemkamera 30 Sekunden bis zu 1/4.000 Sekunde zu bieten, zusätzlich ist auch ein Bulbmodus vorhanden.

Die Canon EOS M10 wurde besonders kompakt konstruiert:

Zur Bildkontrolle bietet die Canon EOS M10 ein 3,0 Zoll großes LCD. Dieses löst 1,04 Millionen Subpixel auf und kann um 180 Grad nach oben geschwenkt werden. Über dessen Touchoberfläche wird die EOS M10 auch bedient, weshalb Canon der Digitalkamera nur wenige „echte“ Tasten spendiert hat. Viele Einstellungen müssen daher über das Touchscreen erfolgen. Ein Sucher wurde nicht integriert, mangels Zubehörschuh kann dieser – anders als bei der Canon EOS M3 (Testbericht) – auch nicht aufgesteckt werden. Ein kleines integriertes Blitzgerät dient zum Aufhellen von nahen Objekten.

Tasten finden sich bei der spiegellosen Systemkamera nur wenige:

Wer Videos aufnehmen möchte, kann diese mit 30, 25 oder 24 Vollbildern pro Sekunde in Full-HD Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) speichern, in HD Auflösung (1.280 x 720 Pixel) sind zudem 60 und 50 Vollbilder pro Sekunde möglich. Die Tonaufnahme erfolgt in Stereo, ein externes Mikrofon lässt sich nicht anschließen.

Ein Blitzschuh ist bei der EOS M10 nicht vorhanden, dafür aber ein integriertes Blitzgerät:

Bei den Belichtungsprogrammen lässt sich zwischen mehreren Automatiken, Szenenprogrammen und den PSAM-Modi wählen, zudem gibt es verschiedene Effektfilter. Ein Kreativ-Assistent soll unerfahrene Fotografen in die manuelle Fotografie einführen. Steuern kann man die Canon EOS M10 per Funk über WLAN und NFC. Damit lassen sich zudem auch Bilder übertragen.

Das Canon EF-M 15-45mm F3,5-6,3 IS wurde zusammen mit der Digitalkamera vorgestellt:

Neben der EOS M10 hat Canon ein neues EF-M-Objektiv vorgestellt. Das EF-M 15-45mm F3,5-6,3 IS STM wird als Kitobjektiv bei der spiegellosen Systemkamera mitgeliefert. Es deckt eine kleinbildäquivalente Brennweite von 24mm bis 72mm Brennweite ab, die größte Blendenöffnung liegt zwischen F3,5 und F6,3. Die Fokussierung soll durch einen STM-Fokusmotor sowohl schnell als auch leise ausfallen, Verwacklungen werden vom integrierten IS-Bildstabilisator kompensiert. Das EF-M 15-45mm F3,5-6,3 IS STM ist dank einer „Parkposition“ beim Transport besonders kompakt und gerade einmal 6,1 x 4,5cm groß. Der optische Aufbau besteht aus zehn Linsen in neun Gruppen, die Naheinstellgrenze liegt bei 25cm.

Als Einsteigermodell verfügt die EOS M10 über verschiedene Automatiken:

Ab November 2015 kann die Canon EOS M10 im Kit mit dem EF-M 15-45mm F3,5-6,3 IS STM für 499,00 Euro (UVP) im Fachhandel erworben werden. Zusammen bringen Kamera und Objektiv 431g auf die Waage.

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Kommentare

Auch mit der Canon M10 ...

Auch mit der Canon M10 wird man es schwer haben - kein Sucher.
Man will halt die eigenen DSLR nicht kanibalisieren

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