Neuvorstellung: Sony Alpha 550 und Alpha 500

DSLR-Kameras für ambitionierte Amateure mit neuen Sensoren und zweifachem Live View

Vor drei Monaten hat Sony die drei neuen Einsteigerkameras Sony Alpha 230, Sony Alpha 330 und Sony Alpha 380 vorgestellt, die jeweils einen direkten Vorgänger im Sortiment beerbten. Bei den heute vorgestellten Kameras Sony Alpha 550 und Sony Alpha 500 muss man schon weiter in die Vergangenheit, bis zur Sony Alpha 100 gehen, um den direkten Vorgänger zu finden. Viele bisherige Nutzer haben lange auf einen ebensolchen gewartet, doch auch für den ambitionierten Neueinsteiger bieten die beiden neuen Spiegelreflex-Kameras von Sony einiges an Neuerungen.

Sony Alpha 550:

Auf den ersten Blick erscheinen die beiden Kameras Sony Alpha 550 und Sony Alpha 500 eher unspektakulär, doch gerade beim Blick auf die technischen Daten halten sie einige Überraschungen bereit. Ausgestattet sind die Kameras, anders als die kleineren Modelle, mit Sony Exmor CMOS-Bildsensoren, die gerade bei schwächeren Lichtverhältnissen einen deutlichen Gewinn bei der Bildqualität bieten sollen. Die Sony Alpha 550 kommt auf effektiv 14,0 Megapixel, die Sony Alpha 500 erreicht 12,3 Megapixel. Die Bildsensoren beider Kameras sind Live-View-tauglich, und so kommt erstmals bei Sony ein "zweifacher" Live View zum Einsatz. Für Serienbilder und schnelle Motive eignet sich der Quick-AF Live View, der wie bereits bei den anderen Sony-Modellen mit Live View über einen zweiten Sensor im Sucher der Kamera das Live-Bild bereitstellt und dementsprechend den schnellen Phasen-Autofokus nutzen kann, der auch für Fotos ohne Live View zur Verfügung steht. In beiden neuen Modellen kommt nun auch noch ein zweiter Modus zum Einsatz, der sich die Live-View-Fähigkeit des Exmor-CMOS-Bildsensors zu nutze macht und das Originalbild des Hauptsensors zur Verfügung stellt. Dazu wird der Spiegel hochgeklappt, womit auch der schnelle Autofokus deaktiviert wird, so dass in dieser Einstellung nur manuelles Fokussieren möglich ist. Erleichtert wird dieses durch eine Vergrößerungsansicht, die wahlweise auf 7fache oder 14fache Vergrößerung einstellbar ist. Damit schließt Sony eine wichtige Lücke in den Fähigkeiten der Kameras, die besonders von Makro- und Landschaftsfotografen kritisiert wurde.

Sony Alpha 500:

Um den Sensoren genug Rechenpower zur Verfügung zu stellen, sind beide Modelle mit einem neuen, verbesserten BIONZ-Prozessor ausgestattet. Dieser erlaubt Serienbildaufnahmen von vier Bildern pro Sekunde im Quick AF Live View Modus, sowie fünf Bilder pro Sekunde bei Verwendung des optischen Suchers. Eine weitere Leistungssteigerung erlaubt die Sony Alpha 550 mit der „Serienbildfunktion mit Geschwindigkeitspriorität“, die bis zu sieben Bilder pro Sekunde ermöglicht, während der Bildserie jedoch weder den Fokus, noch die Belichtung korrigiert und daher nur für statische Zwecke sinnvoll einsetzbar ist. Auf der Rückseite dominiert bei beiden Modellen das drei Zoll große, um 180 Grad klappbare Display mit 921.600 Pixel (Sony Alpha 550) bzw. 230.000 Pixel (Sony Alpha 500). Trotz der Verstellbarkeit, die für einfache Aufnahmen über Kopf und in Bodennähe sorgt, wurde auf einen möglichst hohen Blickwinkel Wert gelegt. Der Sucher ist bei beiden Kameras mit einer Vergrößerung von 0,8 und einer Abdeckung von 95% ebenfalls etwas größer ausgefallen als jener bei den kleineren Schwestermodellen. Wie alle Sony Alpha-Modelle sind auch die Sony Alpha 550 und die Sony Alpha 500 mit dem gehäuseintegrierten CMOS-Shift Bildstabilisator SteadyShot ausgestattet, welcher jedes angesetzte Objektiv optisch stabilisieren kann. Mit den mitgelieferten Akkus erreichen sie mit einer Akkuladung nach CIPA-Standard etwa 950 Aufnahmen (Alpha 550) bzw. 1.000 Aufnahmen (Alpha 500). Aufgezeichnet wird sowohl bei der Sony Alpha 550, als auch bei der Sony Alpha 500 wahlweise auf dem hauseigenen Memory Stick Pro Duo, oder auf die herstellerübergreifend verwendeten SD(HC)-Speicherkarten.

Sony Alpha 550:

Die beiden neuen Sony DSLR-Modelle sind ab Oktober 2009 mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 849,00 Euro (Sony Alpha 550) bzw. von 699,00 Euro (Sony Alpha 500) im Fachhandel erhältlich. Zusätzlich zu den reinen Gehäusen werden auch Kits mit dem Objektiv Sony SAL 18-55 für 100,00 Euro Aufpreis, sowie mit den beiden Objektiven Sony SAL 18-55 und 55-200 für 300,00 Euro Aufpreis verfügbar sein.

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Kommentare

Heute hatten wir einen großen ...

Heute hatten wir einen großen Termin für Eventfotografie. 5 Fotografen teilten sich die Aufgaben, in unserem Team war ein neuer Kollege mit einer Sony A500. Ich muß sagen, begeistert war ich nicht, als er mit der Kamera kam. Aber es half nichts und dann ... von Programmautomatik hält keiner etwas. Aber ich muß gestehen, die Bilder haben alle Fotografen - ob Canon oder Nikon überzeugt. Zumindest in diesem Bereich war das Arbeiten super. Die Gesichtserkennung mit automatischer Schärfepriorität funktioniert super. Gerade bei den schlechten Lichtverhältnissen am heutigen Abend konnte die Sony auch mit dem tollen Sucher in dieser Klasse überzeugen. Sehr natürliche Farben, die in dem Modus mit automatischer Gesichtserkennung automatisch auch sehr gute Hauttöne liefert, auch mit einem "Fremdblitz" (Metz). Alle Achtung, Sony behalten wir mal im Auge.

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