Nikon stellt mit der D7200 sein neues DX-Flaggschiff vor

24 Megapixel DX-Sensor, 3,2" LCD, 6 Bilder/Sek., 51-Punkte-AF, zwei SD-Karten-Slots, WLAN, NFC

Mit der D7200 präsentiert Nikon das Nachfolgemodell der Anfang 2013 vorgestellten Nikon D7100 (Testbericht). Diese will vor allem mit einem verbesserten Autofokus und einem größeren Pufferspeicher gegenüber dem Vorgänger punkten. Dazu setzt Nikon auf das Multi-CAM 3500 II-Fokusmodul mit 51 Messfeldern und 15 Kreuzsensoren. Scharfstellen kann die Nikon D7200 damit bereits ab einer Empfindlichkeit von minus drei Lichtwerten. Das mittlere Fokusfeld erlaubt die automatische Fokussierung bis zu einer Offenblende von F8.

Der Pufferspeicher soll laut Nikon bei der höchsten Serienbildrate von sechs Bildern pro Sekunde nun 27 RAW-Bilder (12 Bit) aufnehmen können. Dies entspricht in etwa einer Verdreifachung im Vergleich zur D7100. Beschleunigen lässt sich die Reihenaufnahme auf bis zu sieben Bilder pro Sekunde, wenn mit dem 1,3-fach-Cropmodus fotografiert wird. Hier sinkt die Auflösung allerdings auf etwa 13 Megapixel.

Optisch unterscheidet sich die Nikon D7200 nur wenig vom Vorgänger D7100:

Der Bildwandler der Nikon D7200 löst - wie von den DX-Modellen von Nikon gewohnt - 24 Megapixel auf, als ISO-Empfindlichkeiten werden ISO 100 bis ISO 25.600 angeboten. Ein Expeed-4-Bildprozessor ist für die Bildverarbeitung zuständig, zum Speichern der Aufnahmen gibt es zwei SD-Kartenslots.

Die Belichtungsmessung erfolgt mittels eines 2.016 RGB-Pixel Messsensors, der Verschluss wurde auf 150.000 Auslösungen getestet und kann bis zu 1/8.000 Sekunde belichten. Der optische Pentaprismasucher der deckt 100 Prozent des Bildfeldes ab und vergrößert 0,94-fach, das 3,2 Zoll messende LCD auf der Rückseite der Spiegelreflexkamera löst 1,23 Millionen Subpixel auf. Weiße Pixel sollen dabei für eine höhere Helligkeit sorgen. Ein zweites Kontrolldisplay auf der Oberseite der Kamera zeigt die wichtigsten Aufnahmeparameter an.

An der linken Kameraseite hat die D7200 diverse Schnittstellen zu bieten:

Bei der Videoaufnahme sind mit der Nikon D7200 maximal 1.920 x 1.080 Pixel möglich. Wird der 1,3-fach-Cropmodus verwendet, lassen sich dabei bis zu 60 Vollbilder pro Sekunde einstellen. Wer dessen „Brennweitenveränderung“ nicht in Kauf nehmen will, bleibt allerdings auf maximal 30 Vollbilder pro Sekunde beschränkt. Dies wirft Fragen auf, da beispielsweise die Nikon D5500 (Testbericht) 60 Vollbilder pro Sekunde bei Full-HD auch ohne Cropmodus speichern kann.

Ein spezielles Filmmenü soll die Videoaufnahme mit der D7200 vereinfachen, manuelle Belichtungsoptionen werden angeboten. Mit der Zeitrafferfunktion lassen sich unter anderem Zeitraffervideos realisieren. Die Tonaufnahme kann mit dem integrierten Stereomikrofon erfolgen, über einen 3,5mm-Klinkenstecker lässt sich aber auch ein externes Mikrofon anschließen. Zur Tonkontrolle ist ein Ausgang für einen Kopfhörer vorhanden.

Das Gehäuse der Spiegelreflexkamera ist gegen Staub und Spritzwasser geschützt:

Wie bei der Nikon D750 (Testbericht) oder der Nikon D5500 (Testbericht) lassen sich Bilder per WLAN übertragen, außerdem kann die Kamera darüber auch aus der Ferne gesteuert werden. Das integrierte Blitzgerät besitzt eine Leitzahl von zwölf und beherrscht die Masterfunktion, für externe Blitze ist ein Blitzschuh vorhanden.

Die mit Akku und Speicherkarte 765g schwere Spiegelreflexkamera misst 13,6 x 10,7 x 7,6cm und besitzt ein gegen Staub und Spritzwasser geschütztes Gehäuse. Teile davon wurden aus einer Magnesiumlegierung gefertigt.

Die Bilder und Videos lassen sich bei der D7200 auf zwei SD-Speicherkarten ablegen:

Die Nikon D7200 wird sich ab Mitte März 2015 für 1.179 Euro (UVP) im Fachhandel erwerben lassen. Zusammen mit dem AF-S DX Nikkor 18-105mm F3,5-5,6G ED VR liegt der Preis bei 1.399 Euro, wer zur Kamera das AF-S DX Nikkor 18-140mm F3,5-5,6 G ED VR erwerben möchte, muss 1.499 Euro einplanen.

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Kommentare

Liest sich nett. Hätte mir ...

Liest sich nett. Hätte mir aber vielleicht ein klappbares Display gewünscht. Dies ist lange keine "Spielerei" der Consumerklasse mehr, sondern bietet doch einige Vorteile...

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