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Panasonic FZ1000 und Canon PowerShot G3 X im Duell (Teil 1)

Teil 1 von 3: Unser Vergleichstest der High-End Bridgekameras mit 1,0 Zoll großem Bildsensor


Links sehen Sie die Panasonic Lumix DMC-FZ1000, rechts die Canon PowerShot G3 X.

Um trotz großer Brennweitenbereiche transportable Kameras bauen zu können, kommen in den meisten Bridgemodellen die kleinen 1/2,3-Zoll-Sensoren zum Einsatz. Diese zeigen bereits bei niedrigen Sensorempfindlichkeiten ein erhöhtes Bildrauschen. Wer auch in der Bridgeklasse eine Kamera mit guter Bildqualität sucht, muss dagegen zu 1,0-Zoll-Sensoren greifen. Diese finden sich aktuell in vier Modellen. Neben der Sony Cyber-shot DSC-RX10 (Testbericht) und RX10 II sind dies die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 und die Canon PowerShot G3 X. Während die RX10-Kameras mit 24-200mm einen vergleichsweise kleinen Zoombereich zu bieten haben, sind es bei der FZ1000 nahezu doppelt so große 25-400mm und bei der G3 X sogar 24 bis 600mm. Beide letztgenannten Zoomriesen wollen wir in diesem Test unter die Lupe nehmen.

Zu unseren beiden Einzeltestberichten gelangen Sie über folgende Links:
Testbericht der Panasonic Lumix DMC-FZ1000
Testbericht der Canon PowerShot G3 X

Unterschiede der Kandidaten als Entscheidungshilfe beim Kauf:

Abmessungen/Verarbeitung/Bedienung:
Bei den Kameragehäusen unserer Vergleichsmodelle gibt es nicht viele Gemeinsamkeiten. Die FZ1000 bietet durch ihren Sucher die klassische Bauweise einer Bridgekamera, die Canon PowerShot G3 X (Testbericht) erinnert eher an eine – sehr große – Kompaktkamera. Während Panasonic bei der FZ1000 zudem auf Rundungen setzt, ist das Gehäuse der G3 X kantig gestaltet. Nicht zu übersehen sind natürlich auch die unterschiedlichen Abmessungen.

Die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 fällt deutlich größer als die Canon PowerShot G3 X aus:

Links sehen Sie die Panasonic Lumix DMC-FZ1000, rechts die Canon PowerShot G3 X.

Die FZ1000 misst 13,7 x 9,9 x 13,1cm, die G3 X ist mit 12,3 x 7,7 x 10,5cm bedeutend kleiner. Beim Gewicht ist die Differenz mit 831g zu 724g dagegen nicht ganz so groß, was unter anderem am besser verarbeiteten und gegen Staub sowie Spritzwasser geschützten Kameragehäuse liegen dürfte. Festhalten lassen sich beide Kameras gut, die FZ1000 liegt durch ihren etwas größeren Griff aber noch etwas besser in der Hand.

Das Fn-Menü der Panasonic Lumix DMC-FZ1000:

Panasonic Lumix DMC-FZ1000.

Das Fn-Menü der Canon PowerShot G3 X:

Canon PowerShot G3 X.

Viele Tasten sollen bei beiden Kameras eine schnelle und komfortable Bedienung auch bei der manuellen Belichtung ermöglichen. Einige Tasten lassen sich frei belegen, was das Anpassen an die eigenen Wünsche erlaubt. Die Bridgekamera von Panasonic bietet fünf konfigurierbare Fn-Tasten, beim Modell von Canon sind es vier.

Die FZ1000 bietet auf der rechten Oberseite unter anderem ein Programmwählrad:

Panasonic Lumix DMC-FZ1000.

Bei der G3 X ist zudem ein Wählrad zur Korrektur der Belichtung vorhanden:

Canon PowerShot G3 X.

Jeweils vorhanden sind des Weiteren ein Programmwählrad, die G3 X verfügt ebenso über ein Einstellrad für die Belichtungskorrektur. Bei der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 (Testbericht) kann dagegen die Wahl des Auslösemodus (Einzelbild, Serienaufnahme, Belichtungsreihe, …) per Wählrad vorgenommen werden, ebenso lässt sich der Fokusmodus (AF-S, AF-C, MF) per Schalter verändern. Zum kontinuierlichen Fokus kann man bei der G3 X nur im Menü wechseln, der manuelle Fokus lässt sich allerdings per Taste auf der Vorderseite aktivieren.

Außerdem bei beiden Kameras vorhanden sind Einstellringe am Objektiv. Während bei der FZ1000 damit die Brennweite verändert oder manuell fokussiert wird, dient der Einstellring bei der G3 X zum Anpassen der Blende, der Verschlusszeit oder des ISO-Wertes. Zudem lässt sich damit auch manuell scharfstellen. Das Zoomen ist aber leider nicht möglich.

Unsere Wertung bei den Abmessungen, der Verarbeitung und der Bedienung: Unentschieden.

Bildqualität:
Beide Vergleichskandidaten setzen auf einen CMOS-Sensor im 1,0-Zoll-Format. Dieser misst 13,2 x 8,8mm und löst 20 Millionen Bildpunkte auf. Die Sensorempfindlichkeit kann bei der FZ1000 zwischen ISO 80 (ISO 80 und ISO 100 als Erweiterung) und ISO 25.600 gewählt werden, bei der G3 X sind ISO 125 bis ISO 12.800 möglich. Beide Kameras erlauben die Auto-ISO-Wahl und die Aufnahme im JPEG und im RAW-Format.

Vergleich der Bildqualität bei ISO 125 (Tag):

Die Bildqualität anhand dreier Ausschnitte im Detail:

Trotz gleicher Voraussetzungen lassen sich beim Vergleich der Bilder teilweise Unterschiede erkennen. Bei guten Lichtverhältnissen und niedrigen ISO-Werten fallen diese noch nicht auf. Details können beide Kameramodelle sehr gut auflösen, ein Bildrauschen ist nicht bzw. nur minimal zu sehen. Wer ISO 800 verwenden möchte, muss bei der G3 X dann erste Abstriche machen, spätestens ab ISO 3.200 werden Details schlechter als von der FZ1000 wiedergegeben.

Vergleich der Bildqualität bei ISO 6.400 (Nacht):

Die Bildqualität anhand dreier Ausschnitte im Detail:

Bei schlechteren Lichtverhältnissen ist der Vorsprung der FZ1000 noch deutlicher. Hier lösen die Bilder der Canon PowerShot G3 X (Testbericht) weniger Details auf, das Rauschen ist höher. Dies gilt bereits bei ISO 125, ab ISO 1.600 wird der Unterschied groß. Die FZ1000 ist daher – auch wegen ihres lichtstärkeren Objektivs – die bessere Wahl für schlechtere Lichtverhältnisse.

Unser Sieger bei der Bildqualität: Die Panasonic Lumix DMC-FZ1000.

Mit einem Klick auf das nachfolgende Bild gelangen Sie zu unserem Bildqualitätsvergleich:

Im zweiten Teil unseres Vergleichstests der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 und der Canon PowerShot G3 X vergleichen wir die Objektive, die Möglichkeiten bei der Bildkontrolle sowie die Arbeitsgeschwindigkeit.

Links zum Artikel:

 
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Kommentare

Wo messen Sie einen Zoll ...

Wo messen Sie einen Zoll (25,4mm) bei einer Sensorgröße von 8,8x13,2mm? Zweimal die Breite? Das Maß der Diagonalen (15,9mm) kann es nicht sein.

Hallo, die Angabe der Sensorgröße ...

Hallo,
die Angabe der Sensorgröße im Zoll-Standard orientiert sich an den früher verwendeten Bildröhren. Hier ist die Aufnahmefläche kleiner als die äußeren Abmessungen. Angepasst an diesen Standard ist ein 1,0 Zoll Sensor daher nur 13,2 x 8,8mm groß. Dies gilt im Übrigen für alle Sensoren, deren Größenangabe in Zoll erfolgt. Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Grundlagenartikel zum Thema Bildsensoren bei Digitalkameras: http://www.dkamera.de/news/grundlagenwissen-zu-den-bildsensoren-von-digitalkameras/

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